HowTo: Mit dem besseren Bild zu mehr Klicks – Ein Social Media Tipp aus der Praxis

Nehmen wir an, ich möchte einen Artikel über Dynamics 365 oder Azure teilen und das Bild zum Artikel soll auf LinkedIn genauso gut aussehen wie auf Facebook, Twitter und XING. Welche Größe soll das Bild haben?

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Wenn ich mir meine Timelines so ansehe: An dieser Aufgabenstellung scheitern einige – und ich auch. Deswegen habe ich mich ein wenig damit beschäftigt, vielleicht helfen meine Tipps dem einen oder anderen Blogger und/oder Microsoft Partner.

Hier ein Beispiel, wie das schief gehen kann. Links,… Hätte ich den Screenshot nicht selbst gemacht, ich hätte keine Ahnung was das darstellen soll. Bedingt durch die falsche Ratio (Seitenverhältnis) hat der Algorithmus bzw. Automatismus auf Facebook gnadenlos zugeschlagen – und statt des wesentlichen Teils auf einen komplett unwichtig Teil fokussiert.

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Das ist zumindest bei dem Bild rechts besser, das ist nichts sichtbar abgeschnitten. Dürfte also klar sein, was „besser“ ist.

Learning: Man muss sich zumindest bei dem Bild das geshared wird um Dinge wie Ration, Size, Dimension SELBST kümmern.

Meine persönliche Ausgangssituation

Ich habe den Blog als Content-Quelle, ich will dass Inhalte in Social Media Plattformen „sharebar“ sind, also das Bild halbwegs gut aussieht. Nicht nur für mich selbst zum Sharen, sondern auch für andere. Wir nutzen bei Microsoft den Dienst Sociabble, mit einem guten Bild erhöhe ich die Chance, dass ein Kollege meinen Beitrag teilt. Und wenn ich Stichworte verwende wie DYNAMICS. AZURE. CLOUD. 🙂

Ok, ich bin Social Media Amateur, bin neugierig was die Profis wie Marijan (Bacon & Bold) oder Christian (Humanbrand) zu meinen Hinweisen sagen. Manches, das ich mit Bauchgefühl mache, klappt ja ganz gut. Anderes wieder überhaupt nicht. Marijan, schimpft mich regelmäßig, wenn ich irgendwelche Chancen komplett liegen lasse (und ich bin ihm sehr dankbar für Feedback, ich ignoriere es aber trotzdem). Mein Hauptfehler ist ja weniger, dass ich eine falsche Auflösung für ein Bild verwende, sondern dass ich oft monatelang nicht blogge. Tja, ist eben ein privater Spaß.

Was die Profis empfehlen

Social Media Profis werden vermutlich sagen, dass man für jede Zielplattform eigens Grafiken erstellen soll. Sehr wahrscheinlich haben sie auch recht. Allerdings ist das auch eine Wissenschaft für sich und der Zeitaufwand ist auch nicht ohne. Jede Plattform hat für jede Bildart eigene minimalen und maximalen Dimensionen.

Beispiele für Picture / Photo Size in Pixel für die wichtigsten Plattformen wie Twitter, Facebook, LinkedIn:

Social Media Sizes Cheat Sheet
Quelle: Learn more at LouiseM.com

Wer auf solche Guidelines und Tipps steht, hier gibt es weitere:

Online Services

Wer jetzt aufgibt und sagt „Wow, alles viel zu kompliziert!“: Don’t panic. Es gibt auch online Services mit denen man tolle Dinge hinbekommt. Erwähnen möchte ich hier (ohne besondere Reihenfolge): PicMonkey, Adobe Spark oder Canva.

Mein Tipp

Und ich? Wie mache ich das? Ich habe jetzt immer wieder herumexperimentiert und bin nun für mich zu folgendem Ergebnis gekommen. Für das Sharen eines Blogbeitrags mit ansehnlichem Bild erstelle nur eine Grafik in einer einzigen Auflösung und die ist 860×480.

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Das Ergebnis sieht „ok“ aus in Twitter, Facebook und LinkedIn. XING ist mir egal.

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Mit „ok“ mein ich, dass ich mich jetzt nicht schämen muss. Man sieht, dass der Abstand zum Textblock oben und unten etwas unterschiedlich je Plattform ausfällt, d.h. es gibt aber auch einen relativ sicheren Bereich. Ist jetzt vermutlich nicht super professionell und möglicherweise kostet die fehlende Anpassung an die jeweilige Plattform auch die eine oder andere Einblendung, aber als Kompromiss in Bezug auf Zeit/Aufwand eben „ok“.

Hat jemand bessere Tipps?

HoloLens im japanischen Einsatz

Dass man mit der HoloLens einiges anstellen kann, dürfte ja klar sein. Hier mal eine Geschichte aus Japan.

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Quelle: http://panora.tokyo/24340/

Die „N High School“ hat mal eben 75 Stück der Mixed Reality Brille für ihre Eröffnunsgzeremonie benutzt. Dazu haben sie ein spezielles 3D Content Sharing System entwickelt und können dieses nicht nur für den Eröffnungsevent verwenden, sondern vielmehr für ihre (Online-)Kurse. Wenn ich das recht verstanden habe, dann haben sie einen Teil der Veranstaltung von Okinawa nach Tokio übertragen.

Könnte aber auch etwas völlig anderes sein, mein Japanisch ist abhängig von Online-Übersetzern. Jedenfalls … also die Uniformen, die Brille, … irgendwie schon seltsam, oder?

Medienberichte:

Und hier einige Eindrücke via Twitter:

 

Die Schattenseiten – Arbeitgeber Microsoft (3/3)

Die bisherigen Artikel (Teil 1, Teil 2) waren alle super positiv, geradezu kitschig! Gibt es nicht auch etwas „Negatives“? Ja natürlich gibt es das auch.

Wäre auch seltsam und wenig glaubwürdig, wenn man das abstreiten würde. Würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die beiden positiven Artikel nur Marketing wären, würde man ihnen eben nicht auch die andere Seite der Medaille gegenüberstellen. In 5 Jahren habe ich jedenfalls schon genug Dinge mitbekommen, die Anekdoten könnten Bücher füllen.

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Microsoft ist eine der coolsten Firmen auf diesem Planeten, die Kritik ist auf höchstem Niveau. Den Dauer-Suderanten-Kollegen (ein paar gibt es immer,…) empfehle ich mal in andere Firmen hineinzuschnuppern, ich glaube es geht uns SEHR gut bei Microsoft. Aber natürlich gibt es einige Punkte, die besser sein könnten. Oder vielmehr müssen, wenn man den eigenen Ansprüchen gerecht werden will.

Meine Vorgehensweise: Hier nachzulesen sind Punkte, die in Gesprächen mit (Ex-)Mitarbeitern der österreichischen Niederlassung geäußert wurden. Ich habe dazu einige Kollegen und Ex-Kollegen befragt … nicht allen Kritikpunkten stimme ich 100% zu bzw. habe ich nicht jedes Problem selbst auch (oder sehe es als Problem), aber andere Personen eben schon. Diese Dinge sind alle keine Geheimnisse, man kann sie an verschiedenen Stellen im Netz nachlesen. Geheime Sachen oder „Einzelschicksale“, deren Sachverhalte ich überhaupt nicht einschätzen konnte, habe ich bei aller Transparenz und Offenheit nicht gebloggt.

Eine Bitte: Sollten (Ex-)Mitarbeiter diese Liste vervollständigen wollen, dann bitte ohne Namensnennung von den vermeintlichen Schwachstellen. (Die können nämlich meist nicht mit Kritik umgehen, dann muss ich wieder die Beiträge moderieren,.. *g*).

Feedback-Kultur

Die Feedback-Kultur wird zwar hochgehalten und das Unternehmen ist da ganz stolz darauf, tatsächlich scheint sie … suboptimal zu sein. Hier wurden verschiedene Aspekte genannt.

  • Die Best Practice: Der ärgste Fehlschlag wird sooft durchgefiltert, dass in so gut wie jedem Fall eine Best-Practice herauskommt. Speziell für neue Kollegen soll ich hier verkünden: Bekommst Du den Hinweis „mach es so wie in der Best Practice“, dann kontaktiere die Person, die für den Case verantwortlich war. Meistens hörst Du dann, dass es „nicht ganz so war“. Das ist aber auch wieder positiv: Angelogen wird man nicht, zumindest hat mir das niemand berichtet. Verbesserungsvorschlag: Man könnte aufhören, die „Best Practice“-PowerPoint-Slides schon fertigzustellen BEVOR die jeweilige Aktion angelaufen ist.
  • Feedback-Allergie: Man sollte sich überlegen, wem man was sagt und Kritik selektiv äußern. Nicht jeder kann mit Feedback umgehen. Oft – so wurde mir erzählt – will ein Manager nur präsentieren, wie toll alles ist (und die „Asks“ sind auch so, dass sie niemandem weh tun). Da passt der beste Verbesserungsvorschlag nicht ins Konzept. Hier kann mitunter Kritik nicht als Chance begriffen werden, sondern als Angriff – und das nicht, weil das Feedback nicht „richtig“ formuliert wurde, sondern weil menschliche Schwächen auf der Empfängerseite die Weiterleitung unterbinden. Zudem soll es Tabu-Themen geben, zu denen man sich besser gar nicht äußert.
  • Feedback-Prozesse unterdrücken Feedback:  Mit der internen Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage kann man bestenfalls seinen eigenen direkten Manager ärgern. Denn egal wie man die ausfüllt: Der Manager ist schuld – weil er entweder wirklich schuld ist, oder er hat die Strategie eben schlecht erklärt. Wodurch er auch schuld ist. So kann man zwar einen missliebigen Manager „abschießen“ (was angeblich schon passiert ist, war wohl vor meiner Zeit), aber man könne Corp nicht wirklich Feedback geben.

Persönliche Erfahrung: Ja, kann ab und an besser sein. Gut ist, dass man Kritik prinzipiell äußern kann, also Angst muss man da jetzt auch nicht unbedingt haben, …Und natürlich gibt es Potential nach oben, wo nicht? Ich persönlich habe bisher „Glück“ mit meinen Managern gehabt. Wenn’s da was gab oder gibt, das ich zu sagen habe (oder umgekehrt), dann geht das direkt. Einmal hab ich einer Person Feedback gegeben, die offenbar gar nicht so wert auf Feedback gelegt hat.  Ok, in 5 Jahren eine Person,…  Hier ist auch die soziale Intelligenz des Mitarbeiters gefordert um zu erkennen, wie ausgeprägt die Management Skills des Gegenübers sind, bevor man Feedback gibt. Das ist aber keine Microsoft-Spezialität. Und zu dem Feedback nach Corp: Bin mir nicht sicher, ob sich da nicht mitunter manche für klüger halten als sie sind. „Die in Corp“ wissen schon (manchmal, meistens) was sie tun, und wenn man in einer kleinen Sub wie Österreich arbeitet, die für 1% des Umsatzes des Konzerns verantwortlich ist, dann sollte man seine Position auch nicht überschätzen. Wenn wer wirklich DIE Idee hat, die alles verändert, dann hat derjenige oder diejenige hoffentlich auch den Mut und schreibt Satya an. Gar kein Problem. Skype aufmachen und geht schon (ok, er ist grad offline, aber Mail geht auch):

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Wo ich aber zustimme: Achtung vor Best Practices.

Professionelle Arbeitsweise

Hörte ich immer wieder, wobei die Beispiele immer Einzel-Geschichten waren.

  • Dinge, die keine Woche halten. Bei einem Meeting so, beim nächsten wieder anders. Egal ob es ein Protokoll gibt.
  • Prioritäten, die keine sind. Oder nicht lange.
  • Werte, die man falsch in die Realität übersetzt. Hier werden wie gute Initiativen durch falsches Verstehen/Exekutieren geradezu pervertiert.

Persönliche Erfahrung: Ja, Haha, ja das kenn ich auch, vor allem mit der Halbwertszeit. Bei den anderen Sachen,… willkommen in der Wirklichkeit. Ich glaube, dass manchmal eine Enttäuschung entsteht, wenn man die eigenen Sprüche für bare Münze nimmt.

Der Mensch im Großkonzern

Klar, wir sind alle eine Nummer. Hin und wieder bekommen wir sogar Bananen. Meist rund um eine Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage.

Was ich öfters als Feedback von Kollegen, Partnern und Kunden gehört habe: Die Fluktuation der Ansprechpersonen ist zu hoch. Das ist ein schwieriges Thema, weil es wohl keinen singulären Grund dafür gibt. Es gibt Dinge, die man innerhalb einer Landesniederlassung nicht ändern kann, das betrifft zum Beispiel Strategieänderungen. Wenn etwa „Mobile“ aufgelassen wird und tausende Mitarbeiter abgebaut werden, dann „ist das eben so“ und es verlieren Mitarbeiter auch lokal ihren Job. Auch bei anstehenden Reorgs entsteht ein Gefühl der Unsicherheit, zusätzlich zu dem ohnehin gegebenen Druck auf die einzelnen Personen.

Stichwort Druck: Erweisen sich Ziele als unrealistisch, ist der Manager natürlich mit seiner Kompetenz in der Mitarbeiterführung besonders gefragt: Agiert er lediglich als Druckverstärker und gibt nach oben nur fantasiereiche Forecasts zurück,… oder werden die Ziele an die reale Situation angepasst? Je nachdem führt das wohl auch dazu, dass Mitarbeiter von sich aus gehen.

Wobei das sind ja mal rein interne Gefühlseinschätzungen, spürt das der Kunde auch? Wenn eine Situation öfters passiert, wie die gleich geschilderte, dann offenbar schon: Eine Kollegin ruft einen Kunden an, und wollte dort etwas fragen (sie wäre nicht mal der neue Account Manager). Zu einer Erklärung kam sie gar nicht, weil der etwas ungehaltene Kunde nach dem „Hallo hier ist xy von Microsoft…“ ins Telefon gebrüllt hat:

Sie sind nun der dritte Account Manager in diesem Jahr! Jetzt warten Sie mal sechs Monate und wenn Sie dann noch den Job haben, können sie sich wieder melden!

Und aufgelegt. Ich nehme mal an, dass dieses Feedback lokal bereits gehört worden ist. Wenn es nicht zur Best Practice wurde.

Völlig anderes Thema, das auch oft in Gesprächen genannt wurde: Fragestellungen rund um Diversity. Lokal scheint das Thema in der Kommunikation nur auf das Geschlecht reduziert zu sein, nicht aber z.B. Alter. Dieses Feedback kam mehrfach und von beiderlei Geschlecht, da scheint es durchaus eine gewisse Unzufriedenheit zu geben.  Zu diesem Thema finden sich auch zu Microsoft beim Bewertungsportal www.kununu.com einige Beiträge, wobei man ähnlich frustriert lautende Berichte sowohl auf der österreichischen als auch auf der deutschen Seite des Arbeitgeberbewertungsportals nachlesen kann, ein Beispiel:

Jünger, weiblicher und alles, was Diversity Quoten hoch treiben kann. Mitarbeiter 45+ haben es immer schwerer und werden laufend reduziert

Einigen Rezensionen nach würden also nur junge Frauen bevorzugt werden, ohne auf die fachliche Qualifikation zu achten. Ältere Mitarbeiter würden „raus gemanaged“. Anmerkung meinerseits: Wäre das wirklich so, dann hätte das doch einen negativen Impact auf das Geschäftsergebnis? Außerdem wäre es ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die die fachliche Qualifikation haben – unabhängig vom Geschlecht. Was wieder das Gegenteil von Diversity wäre. Das wird also nicht ganz so sein, sonst würde man dem eigenen Anspruch nicht nur nicht gerecht werden, sondern geradezu entgegenarbeiten?

Anderen Feedback-Gebern auf kununu merkt man dafür an, dass sie noch in der Brainwash-Phase sind (meist Interns), da ist dafür wieder „alles“ toll. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

Persönliche Erfahrung: Noch nicht. Meine Abteilung ist relativ stabil, wir haben zwar auch ab und an Personaländerungen, aber nicht so, dass es ungesund wirkt. Im Gegenteil! Alle fünf Abgänge der letzten zwei Jahre waren solche, wo der jeweilige Mitarbeiter eine neue Position angestrebt und bekommen hat (der Terminus „Beförderung“ ist bei Microsoft unüblich, aber klassisch würde es sich um solche handeln). Die Unsicherheit lokal über die Zukunft ist bei uns auch präsent. Aber Änderungen hat es auch immer gegeben…

Zu Diversity: Generell erkennt die Branche, dass sie ein Diversity Problem hat. Mit Nachmittagsveranstaltungen zu „Programmieren für Frauen“ wie in den 90er oder den Marketing Placebos der 2000ern ist es nicht getan. Deswegen beginnt die gesamte IT-Industrie nun vermehrt, dass die Ausbildungswahl junger Mädchen und Frauen Richtung MINT Studien geht und setzt viel früher an. Bitter notwendig, wenn man sich zum Beispiel die Zahlen der TU Wien ansieht, Studienabschlüsse 2015: Absolventinnen bei Elektrotechnik: 7%, Informatik 13%, Wirtschaftsinformatik 18%,… da ist noch sehr viel aufzuholen, wenn man in den Firmen 50% sehen möchte. Ist für mich ein extrem wichtiges Thema, zwei Töchter,… ich bereite sie mit viel Star Wars und Herr der Ringe und ähnlichem schon für die TU vor.

Übrigens: Die Fluktuation bei Microsoft ist eine riesige Chance für Partner, denn die können hier das stabile, konstante Element in der Beziehung zum Kunden sein und den Trusted Advisor Status um einiges leichter halten, als die „Darf ich mich vorstellen, ich bin Ihr neuer Account Executive“-6-Monats-Erscheinung.

Der denkende Mitarbeiter

Microsoft ist ein Großkonzern. So wie IBM, Amazon, Oracle und die ganzen anderen. So etwas bringt Vorteile, aber eben auch typische Nachteile. Es gibt niemanden in einem internationalen Großkonzern mit einer End-to-End Verantwortung, sondern jedes einzelne Rädchen im Uhrwerk hat immer nur einen Teilabschnitt zu betreuen (geht ja auch kaum anders). Dadurch machen viele ganz brav ihren Job mit Tunnelblick und es kommt trotzdem ein Schmarrn raus.

Ein simples Beispiel aus dem Bereich „Reisekosten“ macht das deutlich. Die Regel lautet: Wenn jemand ein Firmenauto hat, dann soll er das auch benutzen. Die externe Buchhaltung prüft das auch, wenn Reisekosten eingereicht werden.

Beispiel für den Transfer zum Flughafen Schwechat:

  • Mit dem Firmenauto ins Parkhaus, dort 3 Tage für 119,90 EUR stehen lassen (und nicht am günstigeren aber weiter weg befindlichen Parkplatz C, man hat’s ja eilig).
  • Mit dem Transfer-Service um rund 80 EUR (hin/retour) oder wenn man den vergessen hat zu buchen (man hat’s ja eilig), dann eben mit dem Taxi um rund 100 EUR,…
  • Mit dem Zug/Railjet um 3,40 EUR (ÖBB Card, Wien Jahreskarte, Hauptbahnhof oder Office/Meidling zum Flughafen und retour).

Ratet mal, wo es extra Schriftverkehr braucht und Rechtfertigung? Genau, bei der 3,40 Lösung, weil Zugfahrten für Angestellte mit Firmenwagen ein extra Approval des Managers brauchen. Genauso wäre es ok, um 30 EUR in der Innenstadt zu parken, aber nicht gut wäre es um 6 EUR ein Car 2 Go zu nehmen oder um 2,10 ein Öffi Ticket.

Das nur, weil es ein primitives Beispiel ist. Ich hatte übrigens im Endeffekt nie ein (dauerhaftes) Problem mit solchen Cent-Geschichten. Letztlich gibt es immer eine Person, die sich den Fall ansieht und das Handeln als korrekt und im Sinne von Microsoft bewertet. Dazu reichen auch die Grundrechenarten, um zu sehen, welche Lösung die bessere ist, …  sieht man von den Prozesskosten ab, wenn es dazu mehrere Mails braucht. Ist die Situation jedoch komplexer, beinhaltet möglicherweise Lizensierung, Kunden, mehrere Abteilungen usw… dann … dauert es zumindest erheblich länger. Dafür gibt es, wenn Kunden involviert sind, sogar einen Prozess, wenn die Prozesse scheitern oder es keinen Prozess gibt.

Persönliche Erfahrung: Ja, das ÖBB Beispiel ist von mir. Aber ich sehe den Punkt nicht übermäßig tragisch. Irgendwann wird jemand auf die Idee kommen, die Prozesskosten zu betrachten. Hier sollte allenfalls zu denken geben, dass die öffentliche Hand in Österreich mitunter effizientere Prozesse hat als ein amerikanischer Konzern. Aber hallo!

Zweiklassengesellschaft

Nicht jeder Microsoft Mitarbeiter ist bei Microsoft angestellt (Full Time Employee, FTE). Aus verschiedenen Gründen (Headcount, Kosten, Flexibilität) nutzen Konzerne die Services von Personalleasingfirmen. Die so dem Unternehmen zuarbeitenden Arbeitskräfte können meinen ganzen positiven Punkten der ersten zwei Artikel wohl nur sehr bedingt zustimmen. Sind übrigens auch extern erkennbar, wer ein „Buchstaben Minus“ am Beginn der E-Mailadresse hat, ist kein FTE (a- oder t- oder v-).

Persönliche Erfahrung: Natürlich, in der Zusammenarbeit fällt immer wieder der Satz „Habe keinen Zugriff“ oder „Kann ich nicht, ist FTE-only“.

Stimmst Du zu?

Das waren die gesammelten „negativen“ Dinge beim Arbeitgeber Microsoft von aktiven und Ex-Mitarbeitern. Zustimmung? Ablehnung? Fehlt was? Ist etwas ganz verkehrt? War das jetzt abschreckend?

Freilich hätte auch ich noch weitere Dinge, die aber nicht für einen Blogartikel geeignet waren. Das betrifft aber nicht nur negatives, sondern auch die positiven Details wie zusätzliche Benefits oder Details bei der Bezahlung. Das kann man ja HR fragen.

Fazit und mehr Information

Das war der dritte Artikel zu meiner „Zwischenbilanz 5 Jahre Microsoft“. Es war bisher eine unglaublich spannende Zeit. Bin total gespannt was die Zukunft bringt, wobei ich meinen Weg bei Microsoft absolut nicht einschätzen kann. Kann noch 5, 10 oder 20 Jahre weitergehen, kann aber auch morgen schon vorbei sein z.B. weil irgendjemand auf die Idee kommt eine Reorg zu machen und plötzlich gibt es die Abteilung nicht mehr. Who knows?

Wer sich auch für Microsoft als Arbeitgeber interessiert und so nette Kollegen will, wie ich einer bin, der findet hier mehr Information:

„Arbeitgeber Microsoft“, weitere Artikel:

Über das Leben bei Microsoft – Arbeitgeber Microsoft (2/3)

Nachdem ich im ersten Teil die Bewerbung bzw. Tipps für diese besprochen habe, hier meine ganz persönlichen Erfahrungen aus dem Alltag von 5 Jahren Firmenzugehörigkeit.

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Mein Weg zu Microsoft

Mein Weg ging nicht über die klassische Bewerbung, es war geradezu umgekehrt, ich wurde von Microsoft angeworben. Ich war Geschäftsführer in einer Firma, die ich mit einem Ex-Microsoftie gegründet hatte, war daneben auch als EPU tätig und als solcher auch für Microsoft tätig.  Wie der HR Kollege damals richtig bemerkt hat „Wir kaufen bei Dir ja nicht gerade die Katze im Sack“. Korrekt, ich hatte bereits gut 10 Jahre für Microsoft gearbeitet, wir kannten einander also ganz gut. Es hat sich nur gerade gut getroffen, mir war nach Veränderung. Wobei ich eigentlich keine Anstellung angestrebt hatte, der einzige Job bei Microsoft, bei dem ich schwach werden konnte, war der des „Evangelisten“. Genau um den ging es dann… tja. „Bereut“ habe ich es bis heute nicht, auch der Umstieg von Unternehmer auf Angestellter war friktionsfreier als befürchtet.

Vom Unternehmer zum Angestellten

Wenn ich es direkt vergleiche: Sogar der administrative Aufwand ist in etwa gleichgeblieben (das kann man positiv und negativ sehen). Waren es als Unternehmer Tätigkeiten und Themengebiete wie Buchhaltung, Lohnverrechnung, Steuer, Rechnungslegung, Inkasso und vieles mehr, so sind es als Angestellter bei Microsoft Reisekostenabrechnungen, Vertragsmanagement oder Procurement. Als Unternehmer kann man viele Dinge outsourcen und bucht sich die Services eben nach Bedarf hinzu. Als Microsoft Angestellter muss man das Zeugs dann selbst machen, Unterstützung gibt es nur sehr bedingt und mehr in Form von Controlling, wenn etwas falsch läuft.

Dafür hatte ich es als Unternehmer nie, dass ich einen eigenen Checkin am Flughafen bekomme, als Microsoftie kann das schon mal passieren, wenn man zur internen MGX Konferenz fliegt. Mit seinen 16.000 engsten Freunden.

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Irgendwie bin ich übrigens Unternehmer geblieben, vor allem geistig. Das was ich nun auf der einen Seite an Zeit einspare (Abführen der U-Bahn Steuer für Angestellte) habe ich auf der anderen Seite mit Reisekostenabrechnung. Irgendwie egal, beides nicht erfüllend, aber eben notwendig. Klar: Wenn ich etwas haben will und sei es nur ein technisches Gadget, dann muss ich jetzt fragen und Genehmigungen einholen. No na.

Und den Verlust der persönlichen Office Assistenz beklage ich. Habe schon öfters überlegt, ob ich nicht mit Kollegen zusammenlege und wir uns gemeinsam eine administrative Arbeitskraft leisten („Personal Outsourcing“). Aber da man da wohl Zugänge bzw. Passwörter sharen müsste, wäre das nicht compliant. Schade.

Das Leben bei Microsoft: Die Scorecard

Der Lebensinhalt als Microsoftie im Field ist schnell erklärt: Man muss bestimmte Ziele in bestimmten Zeiträumen erfüllen, das ist die heilige Scorecard. Meist quantitativ bewertbare Ziele müssen am Ende des Jahres vorhanden sein, sonst droht Unheil. Den aktuellen Status sieht man Microsofties meist im Gesicht an:comic_scorecard.pngWie und wann und mit welchen Mitteln die Farbe „grün“ erreicht wird, kann man selbst wählen (also… solange es legal und nicht schädlich für das Unternehmen oder den Kunden ist). Inhaltlich ist das jedes Jahr einem Wandel unterzogen, hat aber in letzter Zeit hauptsächlich mit einem Thema zu tun: Cloud.

Es gibt hier für jede Rolle Hilfestellungen („Playbooks“), aber … also wenn man will und glaubt, dass man es besser kann, dann kann man absolut seine eigenen Vorgehensweisen einbringen. Die Freiheitsgrade, die man im Job hat, sind extrem groß. Man kann also durchaus „riskieren“ und mal neue Wege gehen. Solange eben am Ende die Scorecard stimmt.

Das ist leider auch manchmal einschränkend. Ich erlebe es quasi täglich, dass gute Vorschläge oder Ideen nicht weiterverfolgt werden, weil sie eben nicht auf der Scorecard stehen. Überspitzt kann man das dann auch so sehen:

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Ist die Antwort dann „Äh… nö, das nimmt man On premises“, dann ist der Microsoft Kontakt nicht sonderlich interessiert. Das aber nicht, weil der Microsoft-Mensch ignorant desinteressiert ist, sondern weil die Zeitressourcen es nicht erlauben, irgendwelchen Spaßprojekten hinterherzujagen (Spaßprojekt = Non-Scorecard). Sieht man übrigens auch hier am Blog, wenn ich etwas mehr Zeit habe, gibt es mehr Artikel, wenn es die Scorecard rot ist (ja, oder ein neues gutes Xbox-Spiel herauskommt), dann leiden die Nebentätigkeiten.

Auf der anderen Seite macht es die Zusammenarbeit auch recht einfach, wenn man in Erfahrung bringt, was der jeweils andere gerade auf der Scorecard hat, findet man schnell „Verbündete“. Das gilt übrigens auch für Partner und Kunden. Da gehen manche Dinge plötzlich super easy,…

ABER: Selbst wenn etwas nicht auf der Scorecard steht, es geht trotzdem. Klar, nicht alles, weil man das ja dann irgendwo in der Freizeit tut, und das kann man nicht von jedem verlangen, aber möglich ist es. Geht vor allem mit den Personen, die neben dem notwendigen Quartalsdenken auch nachhaltigere Wege für wichtig erachten. Handelt es sich allerdings um Quartal 3 und man hat die Wahl entweder eine nicht quartalsgetriebene Person in leitender Funktion in der Sub zu suchen, oder aber das Bernsteinzimmer: So sieht es aus. (Nein,… nur ein Spaß. ) Was funktioniert:  Man sucht sich auch hier Mitstreiter und Verbündete für eine Idee und zieht das dann durch. Selbst da wo wir natürlich immer Jammern, dass es kein Budget gäbe… meiner Erfahrung nach findet sich immer noch etwas.

Tagesagenda

Wie man jetzt seinen Tag oder generell sein Jahr einteilt, dafür ist man selbst verantwortlich. Ein Teil wird einem natürlich durch jene Personen vorgegeben, mit denen man arbeitet, also zum Beispiel durch den Kunden oder Partner. Wenn der sich nicht um 5 Uhr in der Früh treffen möchte, weil er einen anderen Biorhythmus hat, dann wird man sich anpassen müssen.

Auch der Manger mag seine eigenen Vorstellungen haben, wie oft und wann er seine Mitarbeiter sehen möchte… Was aber niemanden interessiert: Sitze 8h pro Tag an diesem oder jenem Ort. Es gibt Tage, da schlafe ich schon mal bis 10 Uhr (haha, bei 3 Kindern … aber ich schreib das einfach mal so, klingt super), dafür sitze ich auch gerne bis 3 Uhr in der Nacht vor dem PC.

Ich habe derzeit einen ganz gesunden Mix aus Home Office, Büro und Kunden-/Partner Location. Ich komme gerne ins Office für „soziale Interaktion“ (Meetings, Kontaktpflege), aber zum konzentriert Arbeiten habe ich ruhigere Plätzchen. (Jetzt sollte noch ein Werbe-Absatz zu unserem New World of Work Office kommen,… mach ich ein anderes Mal). Im Schnitt bin ich derzeit wohl an 3-4 Tagen im Büro, wobei ich den Vorteil habe einen relativ kurzen Weg ins Office zu haben, d.h. ich komme dann manchmal wirklich nur für ein Meeting ins Büro um nachher wieder in Ruhe weiterarbeiten zu können.

Das hier ist einer meiner Stammplätze, mein „Wirt’n“. Der war so nett und hat mir zu meinem Stammplatz eine Steckdose gelegt. Durchaus wirtschaftlich für ihn.

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Nur Home Office (bzw. Wirtn) wäre übrigens auch nicht gut, man bekommt schon viel mit, wenn man physisch vor Ort ist. Es gibt aber auch viele Personen, die „nie“ im Büro sind. Das wären z.B. Mitarbeiter bei Services, die fix beim Kunden sind. Oder auch durchaus üblich sind „RGE“s, die „Regional Guest Employees“. Also solche Mitarbeiter, die eigentlich in einem anderen Land arbeiten als sie sich physisch befinden. Lebt zum Beispiel in Wien, arbeitet aber für eine Corp-Einheit in Redmond. Diese sehen ihren Manger und ihre Kollegen vielleicht 2-3x im Jahr.

Zusammenfassung: Man wählt jenen Weg, mit dem man selbst am besten kann und damit die Ziele erreicht. Awesome.

Meine Job-Rolle

Sollte ich vielleicht auch dazu sagen, was ich überhaupt mache. Ich habe den vermutlich coolsten Job der Welt: Ich bin „Principal Technical Evangelist“.

Tja, es gibt wohl mehr als vier Evangelisten. Wir sind das technische Rückgrat der DX (Developer Experience and Evangelism Group). In dieser Gruppe treiben wir momentan die Digitale Transformation bei Entwicklern an, schauen dass wir diese auf Azure bringen. Da liegt der Fokus vor allem bei Startups, ISVs und generell bei Visual Studio Nutzern. Und ich evangelisiere eben in dieser Richtung… kann man sich am ehesten vorstellen, wie diese Priester-Einheit bei Microsoft Age of Empires, die andere Einheiten konvertiert,… jedenfalls gehört zu meinem Aufgabenbereich, dass ich mich immer am aller letzten Stand halte, ich bin verantwortlich für Lighthouse-Projekte, halte Vorträge,… und habe eine Menge Spaß. Langweilig wird mir auch nicht, weil sich die Themen durchaus schnell ändern. Bei meinem Beitritt waren vor allem Apps gefragt, jetzt ist es Cloud, ich nehme an, dass es nächstes Jahr hauptsächlich um „advanced workloads“ gehen wird, allem voran Artificial Intelligence.

Persönliche Highlights aus 5 Jahren

Ok, da gibt es so viele erwähnenswerte Dinge, Reisen, Erlebnisse. Ich picke mal das, was mir ohne viel Reflektion einfällt:

  • Die lieben Kollegen. Wenn man sich auf Meetings oder das Team freut, weil es einfach nette Menschen sind. Das ist ein Highlight und ein Privileg. Vielleicht noch deutlicher, wenn man es umdreht: Es gab den 5 Jahren genau eine Person im Unternehmen, mit der ich nicht konnte. Ich rühme mich zwar, dass ich mit jeder Person kann… mit dieser einen nicht. Persönliche Niederlage. Macht nix, ich habe einfach einen Kollegen gebeten, dass er das übernehmen kann. Er konnte auch nicht, eine dritte Person ebenfalls nicht,… wir haben sehr gelacht und haben dann beschlossen, dass es wohl eher an der anderen Person lag. Die mittlerweile auch nicht mehr für Microsoft arbeitet. Man muss nicht jeden lieben, manchmal arbeitet man vielleicht sogar professioneller zusammen, wenn keine große Zuneigung besteht.
  • Ähnliches bei Microsoft Partnern, da gibt’s einfach einige, mit denen man seit Jahren super zusammenarbeitet. Manchmal intensiver, manchmal weniger, das hängt auch von den Zielen ab. Ich schätze es einfach, wenn es Handschlagqualität gibt. Wie bei meinen Kollegen-Erlebnissen: Genau einer hatte diese Qualität nicht, hat uns (eigentlich ohne Notwendigkeit) angelogen um an BIF (Geld) zu kommen … ein linker Typ in fünf Jahren ist auch zum Aushalten.
  • Ich habe 2013 den „Platinum Award“ bekommen. Eine der höchsten Auszeichnungen von Microsoft. Ziemlich coole Sache, durfte Steve Ballmer treffen… crazy.

Auf diesem Bild ist also persönlich Sieg und Niederlage gut zusammengefasst. Das mit dem Award war einzigartig, das mit Windows Mobile auch. Wie eine Firma das so versemmeln kann…

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Es waren schon mal tolle 5 Jahre! Ich hab sogar eine Webseite bekommen, voll nett. Ist übrigens recht neu, früher hat es erst ab 10 Jahren etwas gegeben.

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Und jetzt kann ich es ja sagen, die ersten paar Tage waren nicht so gut – wenn man vom Aktienkurs ausgeht, da hat der Hr. Decker ganz recht.

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Die Nachricht, dass ich unterschrieben hatte, ist offenbar von der Börse gut aufgenommen worden, allerdings folgte dann die Ernüchterung wie ich die Stelle angetreten habe… ? Frechheit. Aber durchhalten hat sich bezahlt gemacht, es ging ab dann nur noch bergauf, der Aktienkurs hat seit meiner Unterschrift mehr als verdoppelt. Geradezu vervielfacht haben sich auch meine grauen Haare. Ob es da einen Zusammenhang mit dem Arbeitgeber gibt?

Aber natürlich war nicht immer alles super, morgen gibt’s den dritten Teil der Serie mit den „Schattenseiten“.

„Arbeitgeber Microsoft“, weitere Artikel:

Wer immer auch Lust verspürt, Karriere bei Microsoft gibt es unter: https://careers.microsoft.com/

Teilnahmebedingungen

So im hierher verlinkenden Ursprungseintrag nicht abweichend angegeben, gelten diese Teilnahmebedingungen. Preise, Give-Aways oder Swags sind wie auch die Laufzeit der Aktion sind im verlinkende Ursprungseintrag beschrieben.

Berechtigt zur Teilnahme sind ausschließlich Nutzer mit einer gültigen Postanschrift in Österreich, Deutschland oder der Schweiz, ausgenommen:

  • Mitarbeiter von Microsoft und deren Angehörige
  • Amtsträger (Government officials)
  • Journalisten
  • Bei Kooperationen mit Firmen (z.B. Sachgewinn durch eine dritte Firma) sind auch diese Mitarbeiter von der Teilnahme ausgeschlossen.

Minderjährige sind teilnahmeberechtigt, wenn der gesetzliche Vertreter in die Teilnahme und in diese Teilnahmebedingungen vorher eingewilligt hat.

Dieses Preisausschreiben wird von Microsoft Österreich, Am Euro Platz 3, 1120 Wien veranstaltet.

Es ist strengstens untersagt, mehrere Email-Adressen zur Erhöhung der Gewinnchancen zu verwenden.

Im Fall eines Verstoßes gegen die Teilnahmebedingungen oder beim Versuch technischer Manipulation kann der Betreiber bestimmte Teilnehmer von der Aktion ausschließen. In einem solchen Fall können Gewinne auch nachträglich entzogen und zurückgefordert werden.

Für die Korrektheit der angegebenen Kontaktdaten ist der Teilnehmer selbst verantwortlich. Im Fall einer unkorrekten Zuordnung der Sachpreise aufgrund fehlerhafter Datenangaben entfällt der Gewinnanspruch.

Der Betreiber ermittelt und benachrichtigt den Gewinner innerhalb von 5 Tagen nach Ende der Aktion. Die Gewinner werden am Ende des Preisausschreibens per E-Mail verständigt. Bleibt eine Bestätigung innerhalb von 5 Tagen nach Verständigung aus, so behält sich der Betreiber das Recht vor, den Gewinn anderen Teilnehmern zu verleihen.

Der Gewinn ist weder austausch- noch übertragbar. Die Barauszahlung ist ebenso ausgeschlossen wie der Rechtsweg. Die Verantwortung über eine eventuelle Versteuerung des Gewinns liegt beim Gewinner selbst. Der Versand von Sachpreisen folgt durch den Betreiber, das Versandrisiko (Verlust oder Beschädigung) trägt der Gewinner.

Technische oder sonstige Probleme, die außerhalb des Einflussbereichs stehen, unterliegen nicht der der Haftung durch den Betreiber.

Eine Mehrfachteilnahme am Gewinnspiel ist nicht möglich!

Die erhobenen Daten dienen einzig der Auslosung und Benachrichtigung der Gewinner; sie werden nicht zu anderen Werbezwecken genutzt oder an Dritte weitergegeben. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Nach der Gewinnverständigung und Preisvergabe werden die Daten gelöscht.

Die Gewinner erklären sich mit einer Veröffentlichung ihres Vornamens und des Anfangsbuchstabens des Nachnamens auf diesem Blog einverstanden.

Der Betreibe behält sich vor, die Teilnahmebedingungen ohne Vorankündigung zu aktualisieren.

Impressum: http://www.microsoft.com/de-de/corporate/rechtliche-hinweise/impressum.aspx

Datenschutz& Privacy: http://www.microsoft.com/privacystatement/de-de/core/default.aspx