Windows 10 & der Kinder- und Jugendschutz #UpgradeYourWorld

Quasi der zweite Teil zum erfolgreichen Upgrade auf Windows 10 innerhalb der Familie. Wer die ehemaligen „Windows Live Familiy Safety Settings“ verwendet hat, sollte tätig werden. Und wer Kinder hat, und diese Einstellungen noch nicht vorgenommen hat, dem sei erst recht ein Blick empfohlen. Windows 10 hat die Jugendschutzeinstellungen gleich mit an Bord, kein extra Download notwendig. Das Ganze ist Teil der Account-Verwaltung des Microsoft Kontos, erreichbar unter account.microsoft.com.

Über die „Familie“

Einmal eingerichtet (siehe Einrichtung weiter unten) bietet der Reiter Familie bietet vier Kategorien, um eine Basissicherheit für Kinder zu gewährleisten:

  • Webseiten blockieren
  • Computerzeit festlegen
  • Altersstufe definieren
  • Reporting

Oder kurz gesagt: es soll geholfen werden, nur altersgerechte Inhalte anzuzeigen. Zum Aufbau der Medienkompetenz der Kinder helfen die Reports, um allenfalls „böse“ Sache zu besprechen. familie Sieht dann so aus: familie2 Hier lassen sich dann einzeln die Einstellungen vornehmen oder auch die Berichte online anzeigen. Ich lasse mir außerdem wöchentlich die Reports zuschicken um allenfalls ein ernstes Wort zu sprechen. activity1 Hier sehe ich die Suchbegriffe und Webseiten, die besucht worden sind: activity2 Die Applikationen, die gestartet wurden: activity4 Und hier die Zeit, die vor dem Gerät (bzw. den Geräten) verbracht wurde: activity3 Die Familienmitglieder tauchen auch auf den anderen PCs der Familie auf, da kann man ihnen mit einem Klick erlauben sich anzumelden. Bei uns nicht notwendig (weil jeder einen PC hat), aber dennoch praktisch. familie3konten

Einrichtung

Die ist eigentlich recht einfach. Unter account.microsoft.com mit dem eigenen („Eltern“) Konto einloggen und die Kindern-Konten anlegen. Und sicherheitshalber auch einen zweiten Elternteil, so vorhanden. Es kann auch gleich ein neuer Microsoft Account für das Kind angelegt werden, das ist aber nur dann notwendig, wenn das Kind Xbox Live, Outlook.com, Windows 8/10, oder OneDrive noch nicht nutzt, sonst sollte man natürlich das bestehende Konto nehmen. einrichtung Sollte die eingeladene E-Mail-Adresse noch kein Microsoft Konto sein, dann wird es nachher zu einem, d.h. wenn nicht gewünscht, muss man nicht zwangsweise zu einem Outlook.com Konto wechseln. Anschließend geht man Assistenten-gestützt durch die Einstellungen, u.a. welche Altersstufe man dem Kind zumutet (die mentale Reife kann ja anders eingeschätzt werden, als rein das Lebensalter): familie_einstellungen_alter Ich denke, dass das die „wichtigste“ Einstellung in Bezug auf Software ist, wer will kann natürlich auch die anderen Dinge noch konfigurieren, wie eben die Zeit, die vor dem PC verbracht werden darf. Hier können sowohl Zeitslots eingestellt werden, als auch eine Maximalzeit innerhalb des erlaubten Zeitfensters. familie_einstellungen_zeit So, ein kurzer Test, dass das folgendes Suchergebnis (hatte ich mal für einen Vortrag gebraucht) ziemlich explizite Ergebnisse bringt, wusste ich: streng Erfolgreich geblockt. Passt. Ist also alles nicht sonderlich kompliziert, wenn nun dieses Kinderkonto zum EInloggen auf den PC verwendet wird, dann greifen diese Einstellungen. Klar: Es sollte sich halt kein anderes lokales Administratorkonto auf dem PC befinden, wo die Kinder die Zugangsdaten haben (…).

Migration auf Windows 10

Für die, die bereits vor Windows 10 Kinderkonten eingerichtet haben (siehe dazu auch hier den Bericht über die Family Safety Settings): da ist ein Update notwendig. Microsoft hat das schon vor längerem an die Eltern (also Parent-Microsoft-Accounts) kommuniziert und ist auch hier nachzulesen: https://account.microsoft.com/family/faq/ Es ist nun „simplifiziert“. Und das stimmt durchaus, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich das gut finde. So ist zum Beispiel die komplette Kontakteverwaltung der Schere zum Opfer gefallen. Aber da es vermutlich mehr Eltern gibt, die komplexe Einstellungen NICHT vornehmen können, als solche die sich damit wohl fühlen, … na gut. Und ehrlich gesagt,… ich hatte die erweiterten Einstellungen sowieso nicht genutzt, offenbar war ich damit nicht alleine. Sollte die Simplifizierung also zu einer erhöhten Nutzung führen, dann soll es mir recht sein. Anzumerken ist jedoch nach wie vor: die Xbox-Einstellungen müssen nach wie vor separat getroffen werden, die neuen Settings beziehen sich nur auf Windows 10 und Windows Mobile. Wenn der Kinder-PC umgestellt wird, taucht das Kinderkonto vorübergehend zwei Mal in den Online-Einstellungen auf. Das eine ist das „alte“ Konto, das andere das von Windows 10. family1_new Hier pro Kind einmal den Assistenten durchgehen: family3_new Das war’s mehr muss man eigentlich nicht machen.

40 Kommentare

  • Die Technik ist sicher super, aber als Vater zweiter Söhne, die inzwischen erwachsen sind, bin ich ganz gut ohne diese Einstellungen ausgekommen. Meine Kindererziehung basiert auf Vertrauen, Wertschätzung und Gewissensbildung. Da sind technologische Überwachungsmaßnahmen nicht hilfreich. Die Kinder gewöhnen sich daran, dass die Technik alles für sie regelt und verlieren das Gefühl für richtig und falsch.

    Einzig die Einschränkung von Computerzeiten ist sinnvoll. Aber da sind fixe Zeiten auch eher kontraproduktiv. Kinder sollen raus, wenn das Wetter schön ist und dürfen ruhig am Computer spielen, wenn es regnet oder keine Freunde Zeit haben. Nur halten sich Wetter und Freunde nicht an fixe Zeiten.

    Die bessere Lösung: Wenn Kinder akkubetriebene Geräte haben (Nintendo, Notebook, SmartPhone), dann kontrolliert man einfach den Zugang zum Ladekabel. Man vereinbart mit den Kindern, wie oft in einem bestimmten Zeitraum aufgeladen werden darf. Wann die Kinder dann die Akkuladung nutzen, überließ ich ihnen. Sie lernen dabei auch gleichzeitig den Umgang mit einer begrenzten Ressource. Kleiner Nebeneffekt bei Notebooks: Spiele saugen den Akku meist schneller leer als ernsthafte Anwendungen. So ist die Betriebszeit für Spiele automatisch kürzer als z. B. für Recherchen im WWW.

    • Hmm. Stimme nur teilweise zu. Ein Vertippen bei der URL oder ein Suchbegriff wie im Beispiel kann leider zu SM-Hardcore-Pornos führen. Das muss in dem Alter nicht sein, hier ist etwas technische Unterstützung ganz hilfreich. Ich glaube auch nicht, dass das zu mehr Medienkompetenz beiträgt.

  • Die Kinder sind aber scheinbar schlauer als die Microsoft-Programmierer.
    Sie schalten ihr Konto einfach auf lokales Konto um und schon ist der ganze Kinderschutz gekillt.
    Diese Veränderung der Einstellung durch den Standardbenutzer kann man in Windows 10 scheinbar nicht verhindern, da auch gpedit.msc nicht mehr vorhanden ist.

  • Also ich muss ehrlich sagen: Was soll das???

    Ich bin mit dem Internet aufgewachsen. Ich hatte de facto „unbeschränkten“ Zugang zum Internet. Und habe ich was angestellt? Nein.

    Wenn ich einmal zu lange vor dem Computer gesessen bin (was nur selten vorkam), haben mich meine Eltern gefragt, ob ich nicht doch lieber hinausgehen will. Und ich bin hinausgegangen. Also kein Problem.

    Und ab dem Alter, ab dem ich mich für „explizite“ Inhalte interessiert habe, wäre es für mich leicht gewesen, die Sperren zu umgehen. Und wenn ich es nicht gewusst hätte, hätte es mir sicher einer meiner (teilweise älteren) Freunde sagen können.

    Ich persönlich hatte/habe alle Freiheiten, die ich will/wollte/brauch(t)e. Ich empfände diese „Reporte“ als Einschränkung – als Überwachung. Wenn meine Eltern mich so überwachen würden, hätte ich wohl kein so gutes Verhältnis zu ihnen …

    • Und nochmal der Hinweis: Es reicht ein Vertippen bei einer URL oder ein für Kinder harmloser Suchbegriff um harte Pornografie oder Gewaltdarstellungen dargestellt zu bekommen. Das muss auch nicht sein.

      • Hallo ich frage mich was das soll, jeder erzieht seine Kinder anders und das ist auch gut so. Ich bin nicht mit dem Internet gross geworden, in meiner Kindheit gab es das Internet für alle noch nicht. Ich bin der Meinung das muss jeder der Kinder hat selbst entscheiden, sicherlich sollte man einige Webseiten für Kinder sperren, aber das sollte man nicht Pauschal entscheiden sondern vom alter der Kinder abhängig machen, aber vieleicht sollte man mit seinen Kindern über die gefahren im Internet reden, bevor man Seiten sperrt und die Kinder neugierig auf das verbotene macht.

  • No Microschrott

    Da hat sich Microschrott ja wieder übertroffen.

    – Kindersicherung NUR MIT EMAIL-KONTO. Mit lokalem Accout gibt es keine Kindersicherung
    Ganz schön schwierig, wenn der PC kein Internet hat. Der PC ist nur zum Schreiben und Spielen gedacht.
    – Beseitigung der Kindersicherung durch lokale Konten !!! *rofl*

    Wie immer bei Microschrott: User = Alpha-Tester

    • Wenn der PC kein Internet hat, dann geht das auch so:
      Ein lokales Konto ohne Administratorrechte. Fertig.

      Die Bedrohungslage in Form von unpassenden Webseiten oder Spiele, die man sich aus dem Netz herunterlädt, dürfte ja dann wegfallen.

      • No Microschrott

        Lokale Konten habe ich eh eingerichtet.

        Das hilft aber reichlich wenig, um die „Arbeitszeit“ zu begrenzen.
        So muss immer ein Erwachsener „aufpassen“ wie lange gespielt wird.

        Spielen, wenn keiner dabei ist, bleibt also unbeobachtet.

        Folglich kann man dem Kind kein Zugang geben,
        sondern kann sich nur ein Erwachsener einloggen um die Zeit ständig zu kontrollieren.

      • „kann sich nur ein Erwachsener einloggen“ -> Nein.

        Aber ja, der PC passt nicht auf die Kinder auf, das muss der Erziehungsberechtigte. Der weiß allerdings offenbar nicht, wie man sich benimmt. Schlechte Vorzeichen.

      • Man wird hier echt nicht verstanden… Schade. „No Microschrott“ hat wohl sagen wollen, das die Zeitraumkontrolle schlichtweg fehlt wenn kein Internet da ist. Das ist schlecht. Und warum er kein Internet am PC hat ist doch vollkommen wurst! Es geht ja nicht darum dass er sich beschwert das der Browser keine Inhalte anzeigt wenn er kein Internet hat. Logisch. Aber keine Zeitsteuerung für ein komplexes System wenn kein Internet da ist. Unlogisch. Sleeptimer am TV demnächst dann auch nur noch mit Samsung oder LG Account und permanenter Internetverbindung?
        PS: bitte versucht auf technischer Ebene zu argumentieren. Gibt es eine Alternative im Offlinemodus?

      • Wenn man gar keinen Internetzugang hat (also wirklich nie), ja dann fehlt die Zeitkontrolle. Sollte nur temporär das Internet ausfallen, dann ist die Zeitkontrolle dennoch aktiv, kann bloß nicht aktualisiert werden, sollte man während des Ausfalls Änderungen vornehmen. Im schlimmsten Fall muss sich dann ein Elternteil einloggen, wenn der Ausfall länger dauert und die Zeit verlängert werden soll. Nur – wie schon einige Male hier dargestellt wurde – dient die Kindersicherung vor allem zum Schutz vor Gefahren aus dem Internet. Was irgendwie aber auch nur Sinn macht, wenn Internet da ist. Gibt es Alternativen: Klar. Heise hat eine eigene Kategorie in der Downloadsektion: http://www.heise.de/download/sicherheit/kinderschutz-50000505184/

      • 👌🏼✔️
        Mir ging es von Anfang an um diese Zeitsteuerung. Habs zu beginn vielleicht nicht richtig deutlich gemacht. Danke für die klare Antwort.

  • Kann man so oder so sehen. Ich hatte das Zeitfenster eingegeben und jetzt ist das ganze Benutzerkonto auf dem Rechner weg.

  • Gibt es eine Möglichkeit Family Safety ohne ein Microsoft Konto zu betreiben?Oder gibt es Alternativprogramme? Ich habe keine lust meine Daten einer weiteren Datenkrake blind ins maul zu werfen :[

    • Ja gibt es. PC ohne Internetzugang (weil das Kind sonst unabhängig vom Anbieter des Schutzes Daten überträgt, wenn das die Befürchtung ist, Stichwort Datenkrake) und ein lokales Konto ohne Adminrechte.

  • Hallo ich habe die gleiche Frage wie alochle. Es kann doch nicht sein, dass sich ein 3/4 Jahr nach Start des OS unter dem Stichwort „windows 10 jugendschutz ohne microsoft account“ so gut wie keine Treffer finden?
    Mit „Datenkrake“ meint der TO vermutlich eher die bisher „lokal“ gehaltenen Rechte, bzw. Einstellungen des Jugendschutzes die somit in die Cloud wandern und MS ermöglichen einzusehen, wann ich meinen Kindern oder Mitgliedern der Familie was wie erlaube…..
    Bisher konnte ich unter Windows 7 DIREKT LOKAL in der Benutzerverwaltung die Einstellungen machen, jetzt gebe ich die Infos irgendwohin -> Das geht m.E. zu weit.
    Der Hammer ist ja auch noch, das ich mich zuerst selbst anmelden muß, um dann meine Familie „verwalten“ zu können.
    Willkommen in der schönen neuen Welt 32 Jahre nach Orwell
    Herr Binder, m.E. haben Sie die Frage nicht beantwortet. Der Anbieter des Schutzes war bisher ja auch Microsoft nur eben als Teil des OS und nicht als Teil irgendeiner App…

  • Kleine Spitze noch (bitte mit Humor sehen): Als Angestellter von MS muß man natürlich hinter seinem Arbeitgeber stehen und als Österreicher sowieso…..🙂

    • Sehe ich nicht mit Humor, weil dieser Kommentar nur dazu dient jegliche Antwort, die ich gebe, zu diskreditieren. Wenn eine Frage gestellt wird, aber man ohnehin eine fixe, vorgefertigte Meinung hat, dann ist es eigentlich keine Frage.

      Also: Wenn man Angst vor orwellschen Dimensionen hat, dann bitte den Aluhut aufsetzen, sämtliche mobilen Telefone in der Donau versenken, Bankkonto abmelden (…) aber nicht Microsoft angehen, dass man für die Einstellungen des Internetzugangs Internet braucht. Das ist nämlich in der Sache ein recht seltsamer Request.

      Sie brauchen das Kinderkonto NICHT um Programme zu erlauben oder nicht zu erlauben, es geht hier um die Altersbeschränkungen bei Spielen aus dem Windows Store (wofür man Internet braucht) und Webseiten (wofür man Internet braucht). Die Überwachung z.B. von den Webseiten ist übrigens bei Windows 7 über Family Safety Settings in einer extra App gewesen und erst später ins OS gewandert. Der Satz „ja auch Microsoft nur eben als Teil des OS und nicht als Teil irgendeiner App“ ist also quasi 180 Grad verkehrt. Aber ich nehme nicht an, dass es um Fakten ging.

      Das einzige was mit einem lokalen Konto derzeit im Vergleich mit Windows 7 nicht geht: Zeiten festlegen. Das ist für jene Eltern, die den PC auf die Kinder aufpassen lassen.

      Ansonsten würde – wie mehrfach beschrieben – ein lokales Konto völlig ausreichen. Dann können die Eltern über ihr lokales Konto die Spiele installieren und können so den Schutz ausüben.

  • Wäre noch die Frage zu klären, warum die „Family Safety Settings“ dann später doch ins OS gewandert sind.
    Ich denke, das hier einfach durch den (europäischen) Gesetzgeber klare Richtlinien erforderlich sind, wo die Daten wie gehalten werden und wem sie gehören. Dann wären AGBs wie z.B. bei Dropbox -> Zitat: „Ihre Daten können im Rahmen einer eventuellen Umstrukturierung, eines Zusammenschlusses, einer Übernahme oder eines Verkaufs unserer Vermögenswerte übertragen werden“ sittenwidrig….. und dann hätte vermutlich auch keiner was dagegen, SEINE PERSÖNLICHEN Einstellungen statt auf der eigenen HDD auf der eines Servers in Irland zu speichern, der zwar nicht ihm gehört, aber die Inhalte darauf i.S. von geistigem Eigentum.
    Aber dann würden vermutlich auch zig Geschäftsmodelle nicht mehr funktionieren….

  • Ich habe es bei meinen dreien so gemacht. Kein Kinderschutz, aber sie über Computer und Internet und dessen Gefahren aufgeklärt. Glaubt mir das versteht auch eine 5 Jahre altes Kind wenn man es so erklärt das sie es verstehen kann. Vor allem wenn man es dabei so macht das es dabei ganz von selbst dahinter kommt.

    Meine Meinung, man sollte bereits damit Anfangen wenn sie klein sind, den ein 14 Jähriger ist schon ein fertiger Mensch.

    Kleiner Tipp, man sollte sich als Eltern auch mal selbst bei der Nase nehmen, vielleicht gehen ja die Kinder viel lieber mal weg vom Computer wenn man nicht einfach einen Drachen kauft und ihn mit den Kindern dann fliegen lässt, vielleicht macht es den Kindern ja viel mehr Spaß wenn man den mit ihnen selber baut. Ihnen mal zeigt wie man einen Bogen baut, ein Zelt ein Baumhaus usw.
    Vielleicht geschähen dann ja noch Wunder.-)

    • Dem stimme ich zu 98% zu. Warum ich dennoch die Familienschutzeinstellungen nutze: Es reicht eben ein Typo in der URL und statt Sumsi die Biene ist die strenge Susi am Bildschirm.

  • Guten Tag,

    sorry, aber es ist eindeutig NICHT ok dass ich die PC Zeiten nicht von vorne herein ohne irgendwelchen internetlastigen Schnick Schnack und gar eigenen Microsoft Account am PC meines Sohnes einstellen kann! Das kann man jetzt drehen und wenden soviel man will! Zeigen Sie mir eine Familie bei der rund um die Uhr jemand neben seinen Kindern sitzt um dass zu überprüfen (die Zeit vor einem PC vergeht immer sehr viel schneller, dass wissen vor allem wir Erwachsene).
    Klare 6 an den Hersteller.
    Und das ohne Internet eine einfache Zeitbegrenzung direkt garnicht mehr möglich ist entbehrt jeglicher Logik.
    Ich werde dann jetzt erneut versuchen die Zeitbegrenzung zu aktivieren da meine gesamten letzten Schritte nach dieser Anleitung hier nicht funktioniert haben. Das soll nicht heissen dass die Anleitung hier falsch ist (die Einschätzung der Cleverness von Jugendlichen hingegen schon eher)! Aber mein Sohn war lediglich so nett, mir mitzuteilen das die Zeitbeschränkung nicht greift und das System einfach weiterläuft. Von schlechter Erziehung kann ich daher eher nicht reden.
    Aber etwas, dass vielen Eltern so wichtig wäre auf diese Weise zu verkomlizieren ist vollkommen ab von der realen familiären Situation unserer Zeit.
    Ich hatte übrigens keinen Microsoft Account, schließlich gibt es ja auch noch andere Hersteller für weniger an Spielen interessierte Nutzer… da geht der Ärger ja schon los. Etwas vermessen von Microsoft zu meinen dass jeder da draussen doch einen solchen Account braucht…

    • Vermutlich, aber das ist nur eine Theorie, vermutet man bei Microsoft, dass Kinder heutzutage mit Internet aufwachsen. Hier helfen MIR diese Sicherheitseinstellung massiv. Zeitbeschränkungen habe ich übrigens nicht aktiv, ich rede mit den Kindern.

  • Guten Tag,

    sorry, aber es ist eindeutig NICHT ok dass ich die PC Zeiten nicht von vorne herein ohne irgendwelchen internetlastigen Schnick Schnack und gar eigenen Microsoft Account am PC meines Sohnes einstellen kann! Das kann man jetzt drehen und wenden soviel man will! Zeigen Sie mir eine Familie bei der rund um die Uhr jemand neben seinen Kindern sitzt um dass zu überprüfen (die Zeit vor einem PC vergeht immer sehr viel schneller, dass wissen vor allem wir Erwachsene).
    Klare 6 an den Hersteller.
    Und das ohne Internet eine einfache Zeitbegrenzung direkt garnicht mehr möglich ist entbehrt jeglicher Logik.
    Ich werde dann jetzt erneut versuchen die Zeitbegrenzung zu aktivieren da meine gesamten letzten Schritte nach dieser Anleitung hier nicht funktioniert haben. Das soll nicht heissen dass die Anleitung hier falsch ist (die Einschätzung der Cleverness von Jugendlichen hingegen schon eher)! Aber mein Sohn war lediglich so nett, mir mitzuteilen das die Zeitbeschränkung nicht greift und das System einfach weiterläuft. Von schlechter Erziehung kann ich daher eher nicht reden.
    Aber etwas, dass vielen Eltern so wichtig wäre auf diese Weise zu verkomlizieren ist vollkommen ab von der realen familiären Situation unserer Zeit vorbei.
    Ich hatte übrigens keinen Microsoft Account, schließlich gibt es ja auch noch andere Hersteller für weniger an Spielen interessierte Nutzer… da geht der Ärger ja schon los. Etwas vermessen von Microsoft zu meinen dass jeder da draussen doch einen solchen Account braucht…

    • Fixe Zeitbeschränkungen am PC sind sehr gefährlich. Wir haben das bei unserem Sohn versucht. Das Resultat war, dass er fast alle Kontakte zu Freunden einstellte. Denn es ist natürlich völlig unzumutbar, dass man seine Computerzeit vielleicht versäumt, um mit Freunden Fußball zu spielen. Es führt auch nicht zu einer selbstverantwortlichen Nutzung des Computers. Was ist, wenn das Wetter mal schlecht ist? Dann soll er von mir aus auch mal 8 Stunden am Computer sitzen, dafür – wenn das Wetter schön ist – gar nicht.

      Die meiner Meinung nach beste Möglichkeit, die Computerzeit zu beschränken ist ein Notebook, bei dem man das Ladegerät unter Verschluss hält. Somit ist die Computerzeit von der Akkulaufzeit abhängig. Das Kind kann sich die Nutzung selbst einteilen. Nebeneffekt ist außerdem, dass Spiele mehr Akku fressen und die Zeit damit schneller abläuft.

      • Hallo rokory,

        Danke für deine persönliche Ansicht.
        An dem Punkt waren wir ja auch schon mal. Die letzten zwölf Monate war theoretisch alles offen. Selbstverantwortliches Handeln. In Teilen hat das auch funktioniert. Nur haben wir jetzt im zweiten Halbjahr im Zeugnis einige Noten die wir nicht gut finden. Er soll sich nur wieder mal mehr mit der Schule auseinandersetzen. Und dafür geben wir ihm nun die Zeit🙂 (Übrigens ein Zeitbudget, also ab wann er zockt ist sehr viel freier formuliert). Und natürlich auch unsere Hilfe.
        Ach ja, hättest du denn noch ein Notebook für mich über?😉

        Aber mal was grundsätzliches zu der bisher hier stattgefundenen Kritik:
        Wieso werde ich das Gefühl nicht los, dass wir mittlerweile an einem Punkt sind, an dem jegliche Kritik an der Tatsache dass unser aller Handeln im öffentlichen Raum stattfinden soll schon als verschroben betrachtet wird. Und das das eigentliche Problem Über das man zu schreiben versucht (kein Jugendschutz an Bord!), in keiner Antwort eine tatsächliche Reaktion mehr findet…
        Wenn es den Jugendschutz zuvor auch nie in den Systemeinstellungen für den Admin gegeben hätte würde das ja keine Veränderung darstellen.
        Es handelt sich aber um eine in meinen Augen erhebliche Veränderung.
        Und dass man das vielleicht nicht gutheißen kann, darüber sollte man doch erst einmal in Ruhe nachdenken. Dass wir das technisch schon noch irgendwie alle hinkriegen ist hier glaube ich nicht mehr der Kern des Problems.

      • Was man nicht vergessen darf bei der ganzen Sache, die Kommunikation bei der Jugend läuft heute über Internet. Eine anderes Sache, das Wetter ist schön und sagst dem Kind gehe mit deinen Freunden Fußball spielen, nur die sitzen halt vorm PC. Dann hat man auch nix gewonnen und das Kind eher bestraft und das ob wohl es nix getan hat.
        Den heute ist es für die Kinder ein viel härtere Strafe Spielstände zu löschen oder den Internetzugang zu sperren als Hausarrest.

  • Irgendetwas ist da jetzt schief gelaufen, den mein Kommentar von 7:41 sollte eine Antwort auf einen anderen sein. Naja man sollte eben keinen Computer bedienen mit nur einer halben Tasse Kaffee.-)

    Aber wenn man hier schon auf Microsoft herum hacke dann mach ich das auch mal aber in eine andere Richtung, weil es ja so schöne ist. Die Kindererziehung ist nicht eine Sache von Microsoft oder Apple, sondern immer noch von dem Eltern. Es sind die Eltern die den Kindern bei bringen sollten das Computer nicht das Maß aller Dinge sind. Da ich ja ein Mensch bin der nicht auf die Erde gekommen ist um die Dinge zu sagen die man gerne hört, sondern die Dinge die ich sehe sag ich es mal ganz hart. Man sollte sich keine Kinder anschaffen wenn man dann die Verantwortung dafür auf andere abschiebt. So hart das auch klingen mag aber es ist nun mal so.

    Ich will euch das Problem mal auseinander setzen. Dazu gehen wir in der Zeit mal einige Jahrzehnte zurück. Und zwar so Anfang der 80ger Jahre als es noch so was gab wie Computer Ferienlager ( oder wie man das dazumal nannte) Die Idee dahinter war ja die, das ja kaum einer einen Computer zu Hause hatte und die Kinder mit diesen neune Ding vertraut werden. Auch wenn dort eh nur meist gespielt wurde.
    Aber eines hat sich dort sehr schnell gezeigt, denn diese Lager hatten ja von xx:xx bis xx:xx Uhr offen, das die Kinder wenn als Lager wieder zu machte am Abend vor den Computern saßen sie streichelten und auch weinten. Ein Psychologe hat dieses Phänomen damals genau auf den Punkt gebracht warum Kinder das tun. Er sagte sinngemäß. “ Der Computer ist ein Spielgefährte mit unendlicher Geduld, der immer Lust und Zeit hat.“

    Zeit das ist das Stichwort, heute gehen oft beide Elternteile arbeiten. Von daher ist die Zeit mit den Kindern begrenz. Nein ein Kinderhort oder endliche Einrichtungen sind da kein Ersatz. Den die Kinder befinden sich immer in einer Symbiose mit den Erwachsenen die sie aufziehen. Und jetzt soll sich jeder mal selbst bei der Nase nehmen und sich fragen, wie oft hat man schon gesagt zu den Kindern, jetzt habe ich keine Zeit. Weil einen andere Dinge wichtiger waren als die eigenen Kinder? ( Jetzt weis hoffentlich jeder woher die Kinder das haben wenn sie antworten, jetzt nicht, habe keine Zeit jetzt, aber auch keine Lust)
    Wenn die Kinder dem Computer heute so viel Bedeutung zu mäßen. Dann müssen wir uns als Eltern und als Gesellschaft auch mal fragen was für Wert wir den Kindern vermitteln?
    Ja ich weiß man hat ja nicht Zeit die ganze Zeit neben den Kindern zu stehen. Aber genau dieser Satz sagt es schon. Warum will man nur neben den Kindern stehen und nicht mit ihnen Spielen oder mal was basteln, die Natur entdecken, gemeinsam was kochen, malen u.s.w. Oder warum nicht mal gemeinsam mit den Kindern ein spiel zocken, am PC oder vor der xbox. Also warum reden wir von daneben stehen und kommen gar nicht auf die Idee das alles mit ihnen zutun?
    Und vor allem warum hat man ihn seinen eigenen Leben Sachen die wichtiger sind als die eigenen Kinder, Familie oder andere Menschen?
    HALT, genau das ist der Punkt an dem sich jeder schon mal fragen kann wie viel im eingefallen ist warum er nicht Zeit hat für die Kinder. Aber kommt mir jetzt nicht mit, weil ich arbeiten gehen muss, den wir hätten uns jeder Zeit gegen eine Gesellschaft aussprechen können wo ein Elternteil zu Hause sein kann und damit bei den Kindern. So und jetzt alle vor die gleich von Anfang an geschrien haben, he das geht nicht das beide arbeiten gehen, jemand muss bei den Kindern sind, für sie richtig kochen und Gemüse anbauten damit sie gesundes essen haben. mit ihnen spielen und all die Dinge zeigen die wirklich wichtig sind im Leben.

    Kindern sind in erster Line immer ein Spiegel der Eltern und in zweiter ein Spiegel der Gesellschaft. Wer es nicht glaubt sollte sich doch mal fragen von wem es die Kinder gelernt haben.! Ja, vielleicht sagt jetzt einer aber ich sage und predige es meinen Kindern ja eh immer. Ja ist schön wenn man es tut, aber absolut nutzlos. Den die Kinder lernen nicht in erster Line von dem was wir sagen, sondern von dem was wir tun und das tuen sie schon, man glaubt es ja kaum, im Mutterleib.

    Ja ich weis der eine oder andere wird jetzt schon im Kries hüpfen wenn er das gelesen hat, aber egal ob uns das gefällt oder nicht, es ändert nichts daran das es nun mal so ist.

    Bei meinen 3 ist die jüngste jetzt 20 Jahre alt, aber wenn ich sagen du las mal die Findern davon, z.B, wegen gratis Spiele von komischen Quellen, dann macht sie das auch. Aber nicht weil es sonst Zoff gibt sondern weil sie meinen Urteilsvermögen vertrauen und weil ich ihnen gelernt habe, man muss nicht immer alles haben. Ich bin bei allen drein ganz ohne Computerzeiten und Internetzeiten ausgekommen.

    Ps. Meine Eltern sagen immer heute noch, schafft euch keine Kinder an wenn ihr euch dann eh nicht kümmern wollt um sie. Ich sage, in seinem ganzen Leben wird man eine nichts mehr begegnen was schwieriger, wichtiger und schöner ist als die Kinder.

  • Ich gebs auf.
    Microsoft ist heilig.
    Ich habe es nicht erkannt.
    Jetzt sehe ich das Licht! Ich bin bekehrt.
    Meine Kritik ist unwürdig und ich kann keine Kinder erziehen.
    PS: den Eisprung meiner Frau habe ich jetzt auch freiwillig an Microsoft gemailt weil Empirie hier und dort unantastbar scheinen. Zu irgendwas wird das sicher beitragen…
    Mann Mann Leute.
    Ok letzter Versuch:
    Ich will nicht das die Jugendeinstllungen an eine Accountpflicht gebunden sind. Warum stosse ich damit auf soviel unverständnis? Habt Ihr das OS mitentwickelt? Sie sollten wie die Sicherungen in Euren Häusern/Wohnungen bei Stromausfall zum Haus/System gehören.
    Wozu auch immer ich diese Timer benutzen will (Bildungsstätte, Schule, Uni, Öffentliche Internetzugänge… weiss der Geier, lassen wir das mir den Kindern mal aussen vor…) ist doch meine Entscheidung.
    Ich habe keine x-Microsoftgeräte die ich mit Hilfe der Verlagerung auf einen Server/Drive/Cloud in Sachen Jugendschutz synchronisieren will…

    Bevor also jetzt alle wieder in die Hobbypädagogik abrutschen:
    Es geht um die Verlagerung einer Systemfunktion (bis Windows 7 oder so) auf Microsoftserver.
    „Mal eben“ ist damit vorbei.
    Der Teufel ist ein Eichhörnchen, denn erst vorgestern hat mal wieder der Internetzugang in Win10 gespackt und was wollte ich machen? Richtig, die Zeiten etwas anpassen… das war dann natürlich dumm von mir anzunehmen das ich das mal eben, unabhängig davon noch machen kann.
    Kein Internet? Keine Zeitgrenzen… Schöne neue Welt.
    Aber Euch gefällts ja.

    • „Warum stosse ich damit auf soviel unverständnis?“
      Weil das Internet erfunden wurde.

      • Ja, damit muss man sich nun mal abfinden das heute die „Schuld“ zuerst über alle gesucht wird. Nur nicht da wo es Anfängt. Aber da hört man eben nicht gern und ich gebe es offen zu das ist mir am Anfang auch nicht anderes gegangen. Aber heute sehe ich das schon ganz anderes.

        Als das Dynamit erfunden worden ist, da war ja der Gedanke um die Arbeit in den Mienen zu erleichtern und die Gewinne zu erhöhen. Nur, es hat halt nicht lange gedauert bis es auch für den Krieg eingesetzt wurde. Es ist halt immer die Frage setzt man es zum nutzen der Menschen ein oder zu seinen Schaden. Aber auch wenn man das Dynamit nur für den Nutzen der Menschheit eingesetzt hätte, hätte man auf die Gefahren hinweisen müssen. So ist das bei Strom auch und auch beim Internet.

        Meine Erfahrung ist, wenn man sich hinsetzt und den Kindern diese gefahren zeigt und was damit beabsichtigt wird, dann verstehen die das sehr gut. Kinder sind ja nicht dümmer als Erwachsene ihnen fehlt nur Lebenserfahrung.

        Aber es ist halt viel einfacher Georg Binder dir die Schuld am Internet zu geben, als sich die Zeit zu nehmen und den Kindern zu zeigen wie das so ist.

        Ich will euch mal was erzählen von meinen Kindern, da waren die drei Mädels so 10, 7 und 6 Jahre alt. Da sind sie ganz aufgelöst nach Hause gekommen und haben mir erzählt das sie gerade bei Freunden waren und die haben mit einer Spielkonsolge bespielt, dabei geflucht geschrien und der gleichen. Und sie fragten mich, wie kann man sich dabei so aufregen und reinsteigern, wissen die nicht dass das nur gezeichnet ist?
        Ich hab mir halt nur die Zeit genommen den Kindern zu zeigen wie so Spiele gemacht werden, warum Lara Croft das und das kann. Aber auch das man in Realen Leben eben nicht auf Menschen schießt weil die dann Tod sind. Die haben mit dem alter schon ihre CDs gebrannt, Tomb Raider durch gespielt. Aber nie Sex Seiten oder so besucht, das hab ich schon kontrolliert.
        Aber wenn ich zu den drei Mädels gesagt haben, Hy es ist Herbst, habt ihr Lust einen Drachen zu basteln dann sind sie alle aufgesprungen, weil das eben viel interessanter ist. Und weil man natürlich mächtig stolz ist einen Drachen zu basteln der über 70 Meter in der höhe locker schafft, im Gegensatz zu den gekauften.

        Ja ich hab meinen Kindern auch gesagt was mit Sexseiten beabsichtig wird, aber für mich ist das halt kein Tabu Thema. Allerdings hab ich meinen Kindern nie erzählt das die Kinder der Storch bringt, sondern so wie es ist. Am Anfang haben wir halt gesagt wenn ein Mann und eine Frau sich liebhaben können sie ein Kind haben. Damit geben sie sich am Anfang auch zufrieden. Doch es muss einen klar sein das sie irgendwann man Fragen wie kommt es dann da aus dem Bauch raus und auch mal wie ist es rein gekommen. Lustiger weise haben Kinder die auf einen Bauernhof aufwachsen mehr Bezug weil sie es ja bei den Tieren sehen,

        Und wer glaubt ich seihe ein Windows Fanboy dem sei gesagt, mir würde so viel Kritik einfallen zu Microsoft und Windows das es hier gar nicht Platz hat. Nur jammer ich halt nicht, weil ich ja mein glücklich sein nicht von einer Maschien abhänig machen.-)
        Aber die Kritik würde mir auch genug zu Apple oder anderen einfallen.

        Gerog Binder lass dich nicht ins Boxhorn jagen, Du meist es ja gut damit und ich finde es toll was du hier machst.

    • Das hat nix damit zutun das Microsoft heilig ist, sondern das man immer in der Selbstverantwortung ist. Nur Microsoft wir es auch nicht allen recht machen können.
      Und im Endeffekt wird es besser sein bei den Kindern andere Interessen zu wecken als irgendwelche Sperren die sie auf kurz oder lang so und so umgehen werden. Was man Ende nur böses Blut machen wird. Aber wenn man sie schon macht sollte man zu der Zeit auch nicht vor dem PC sitzen. Weil das finden die Kinder dann als ungerecht.

      Und auf die Server ausgelagert, waren es nicht wir User die immer Zugriff alle Daten haben wollen. Das sich alles synchronisiert. Ja das waren wir.

      • Es geht auch um eine Vereinfachung: Für mich wäre eine lokale Verwaltung einfach nur Horror. Weil mehrere Kinder, mehrere PCs. Wenn ich dann noch einige Dinge lokal, andere im Netz machen muss, dann wird es endgültig kompliziert. Denn in dem Moment, wo die PCs Internet haben, dann braucht es ohnehin ein Microsoft Konto. Eben für Store, Skype, Xbox, Hausarbeiten mit OneDrive syncen.

        So ist es komplett einfach: Es gibt Kinderkonten, ich kann’s verwalten über eine Oberfläche, auch wenn ich grad mal nicht im Lande bin usw…

        Einen sachlich, logischen Grund den etwas wirren Online-Offline-Feature Mix von Vista/Windows 7 mit Extra Downloads gut zu finden gibt es nicht. Emotional mag man sich daran stören, dass es nun anders ist, frei nach dem Motto: „Früher war alles besser“, auch wenn das nicht der Fall war.

    • Es gibt ein kostenloses Programm der Telekom zur Einrichtung von Jugendschutz am PC. Könnte eine Alternative sein.

  • Danke das Sie das Thema wieder auf die technische Ebene zurück führen.
    So betrachtet ist es klar komfortabel.
    Nur sollte man die Wahl haben ob lokal oder synchronisiert. Jedenfalls bei einer so einfachen Einstellung (Timer).
    Lieg ich da so falsch?
    Ich habe doch auch immer (noch) die Wahl lokal zu speichern oder auf der Serverfarm…

    • So ganz unproblematisch ist es nicht es nur Lokal zu speichern. Das Kind geht zu einen Freund/in. Macht sich dort ein neues Account loggt sich bei Steam ein und schon geht es weiter.
      Wäre jetzt Steam an eine Microsoft Account gebunden würde das nicht gehen, so lange es synchrinisiert wird. Das selbe geht aber auch zu Hause. Es braucht sich nur ein zweites Account anlegen auf seinen Computer.
      Daher müsste man schon um es zu Hause im Griff zu haben den Internetzugang über einen Router regeln.

      Man sollte nicht vergessen, die KInder sind nicht dumm und umgehen es schneller als man glaubt. Auch mit den Ladekabel ist das so eine Sache. Die bekommt man ganz günstig und schon nimmt es das Notbook und spielt bei Freunden weiter.

      Aber sagen wir das Kind sagt es geht zu einen Schulfreund um zu lernen, doch dazu braucht es den Notbook? Dann müsste man das ganz für die Zeit aufheben, hat aber keine Kontrolle ob sie wircklich lernen oder zocken?

      Aber selbst wann kann es sich die Spielt die unter einen Microsoft Account gespeichert sind auf ein neues rüber holen. Die Anleitung wie man das macht liefert Bing, Google und Youtube frei Haus.

      So gesehen bleibt einen als Eltern am Ende nichts anderes übrig den Kindern bei zubringen das Computern eben nicht alles sind im Leben, das es wichtigere Dinge gibt. Eines kommt da aber noch dazu. Warum dürfen es die Kinder der anderen aber ich nicht? Ein Frage die Sie sich schnell stellen.
      Aber noch ein Problem kommt dazu, eines was natürlich auch die Smartphone betrifft. Die Kinder von heute telefonieren kaum mit einander. Sondern sie benutzen, WhatsApp, TS3, Facebook oder Skype. Man hat das alles schon getestet wenn man ihnen das sperrt, die Folge die Kinder verlieren den kontakt zu ihren Freunden und stellen ihn ein. Es auch logisch weil sie sich Treffpunkte und der gleichen erst darüber in letzter Minute ausmachen. Die Zeiten wo man gesagt hat, das könnt ihr euch ja schon in der Schule ausmachen sind nun mal vorbei.

      Übrigens, was auch wenige wissen. Die Kinder könnten rein Theoretisch die Eltern so gar klagen wenn sie ihnen diese Kommunikationswege sperren. Weil es im Gesetzt heißt die Eltern müssen dem Kinde die Teilnahme am Sozialen Leben ermöglichen. Das Gesetzt hat man zwar dazumal mehr in Richtung Taschengeld und Ausgang ausgelegt, aber man könnte es auch da anwenden. Bei einer intakten Familie wird das kein Kind machen, aber bei einer Scheidung wo viel Streit geblieben ist könnte ein Elternteil versuchen darüber den Anderen die Kinder weg zunehmen um das Obsorgerecht zu bekommen.

  • jugendwerkstatt

    Unter Windows 10 ist das Konzept im Prinzip nutzlos…. selbst ein eingeschränktes Konto mit aktivierter Family Safety kann sofort nutzlos sein, da sich Google Chrome ohne Administratorrechte und Passwort installieren lässt… es erscheint der freundliche Hinweis, dass die Installation auch ohne Adminrechte durchgeführt werden kann… bestätigt man dies, klappt das auch super und unter Chrome funktioniert (in mehreren Tests) keine Webseitenfilterung mehr… alle Seiten, die in Edge brav gesperrt sind, können aufgerufen werden…. was mich eigentlich am meisten überrascht, ist die Möglichkeit, Chrome einfach so aus dem eingeschränkten Konto heraus installieren zu können…. das ist eigentlich nicht im Sinne der Sache….

    • Schwach.
      Wie schon erwähnt, hier funktioniert es auch nicht. Alles zig Mal durchgegangen, aber die Zeit ist offen trotz aktiver Grenzen und Onlineaccount. Hatte keinen Bock mehr noch mehr Lebensstunden an MS zu verlieren und habe es nun über die Fritzbox geregelt. Ohne Netz reicht auch.

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