Windows Intune v2 Beta verfügbar

Ende März hat Microsoft den webbasierten Clientmanagement Dienst gestartet – und schon ist die Beta der Version 2 da mit einigen Detailverbesserungen und vor allem einem “großen” Feature: Software Deployment über die Wolke.Intune

Das ist neu:

Software Distribution

  • Es können nun Applikationen an Intune PCs via Windows Azure verteilt werden, dazu stehen während der Beta 2 GB an Platz zur Verfügung. Die erstellten Pakete können normale MSI-Installer oder EXE-Dateien sein, aber auch 3rd Party Updates. Die Applikationen werden über BITS verteilt, sodass der normale Betrieb am PC kaum gestört werden dürfte.

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User Interface Enhancements

  • Das übliche, fescher, besser,… und einen kontextsensitiven Rechts-Klick gibt es nun auch. Sinnvoll: es gibt nun auch die reine Leserolle als Administrator, d.h. wenn man jemanden eben nur reinschauen lassen will…

Remote Actions

  • Es können nun auch mehr (aber bei Leibe noch nicht “alle”) Aktionen remote und unattended (also ohne Zuhilfenahme des Benutzers) durchgeführt werden, dazu gehört u.a. auch reboot von PCs, Malware Scan, Update der Malware Definitionen.

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Support für Imaging

  • Der Windows Intune client schaut nun auch auf das Image, bzw. kann er in das selbe integriert werden und somit gleich mit dem OS ausgerollt werden.

Weiters:

  • 3rd Party Lizenzmanagement sowie Microsoft OEM und Retail Lizenzen können nun auch eingetragen werden (bei v1 nur Volumenslizenzen)
  • Besseres Hardware reporting, samt Dashboard
  • Verbessertes Warnungs-Dashboard mit der Möglichkeit Filter zu setzen (damit nicht jedes Mini-Problemchen auftaucht).

Die Beta (die seit 11. Juli in US und im Laufe dieser Woche in den restlichen 40 Intune Ländern verfügbar ist) wird nach erfolgter Anmeldung über beta.manage.microsoft.com  gemanged und kann auf bis zu 10 Clients deployed werden. Unterstützung gibt es in den Beta Foren auf Social TechNet und Feedback wird über dieses Formular gesammelt.

Wenn man pingelig ist, dann fallen einem sofort noch weitere Verbesserungswünsche ein. So kann ein Intune Kunde kostengünstig (um 1 EUR/Monat) an MDOP herankommen um beispielsweise die Applikationsvirtualisierung App-V zu nutzen. Doch gerade diese wird von Intune noch nicht unterstützt. Technisch ist es zwar möglich, die App-V Pakete in den MSI-Wrapper zu verpacken und diese zu verteilen, bloß geht das irgendwie an der Idee vorbei. Macht nichts, wenn die Entwicklungsgeschwindigkeit so beibehalten wird, dann werden diese Unstimmigkeiten auch noch geklärt.

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