Einer der größten Windows Kritiker als Betrüger entlarvt

Eine gewisse Genugtuung ist es schon: Vor über einem Jahr habe ich in dem Artikel Negativ Propaganda – Es ist persönlich! auf eine “seltsame” Verbindung zwischen Infoworld Autor Randall C. Kennedy und den Firmen Devil Mountain Software und Exo Performance Network hingewiesen.

Devil Mountain Software hat mit Hilfe ihrer DMS Clarity Suite Benchmarks erstellt, die angeblich die mangelnde Performance von Vista und später Windows 7 nachgewiesen haben wollen. Diese Benchmarks wurden dann von Kennedy auf verschiedenen IDG Medien wie InfoWorld oder Computerworld veröffentlicht und haben dann ihre weitere Verbreitung in der Medienlandschaft gefunden (z.B. Benchmarks: XP wesentlich flotter als Windows 7  ). Er war damit einer der “Chef-Windows”-Hasser unter den Anti-Microsoft Journalisten.

Mit seiner letzten “größeren” Geschichte zur Speichernutzung von Windows 7 hat er allerdings übertrieben (da hat’s niemand mehr geglaubt, bei “Vista ist langsam” war es noch eine Bestätigung für alle Kritiker,…).

Jetzt kommt raus: Journalist Kennedy und Studienersteller bzw. Devil Mountain Software CTO Barth sind ein und die selbe Person. Mit dem Vorwurf “Rache und Gier als Triebfeder” hatte ich also nicht so unrecht. Die Software taugt nichts, die Ergebnisse der Benchmarks sind bestenfalls zu belächeln (und bereits 2007 von Microsoft in Frage gestellt worden).

Was bleibt: ein Millionenschaden für Microsoft, man braucht nur mal schauen wie viele Links bzw. Artikel auf die alten Benchmarks gehen, da wird einem schwindlig.

Diese Geschichte hat natürlich eine andere Dimension, aber ähnlich ist es doch mit den anderen “Top-Stories” gewesen:

  • Der Blackscreen Fehler, den die Firma Prevx gefunden haben will – und dann darauf zurückzuführen war, dass ihr PC von einem Rootkit infiziert war, genauso wie die erst kürzlich aufgetretene “Bluescreen & XP”-Story
  • Die DRM Schauergeschichten von Hr. Gutman,…

Nein, nicht jede Kritik ist unberechtigt, aber…

Mehr Information:

Alte WindowsBlog Artikel dazu:

UPDATE: Das ist neben der ZDNet Story auch lustig zu lesen: Paul Thurrot: Insane Blogger Fools Reporter, Gets Fired

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