7×7 Windows Tipps auf winforpro.com

MVP Dominik Berger bringt im März eine Menge Tipps:

“Bei so vielen “7” verliert man ja fast den Überblick. Was steckt also dahinter? Ab den 1. März 2010 gibt es 7 Wochen lang jeden Tag einen Tipp für Windows 7. Das sind insgesamt 49 Tipps. Der Fokus liegt nicht auf einem bestimmten Thema, vielmehr geht es quer durch die Bank von Performance-Tweaks über Design-Anpassungen bis hin zu System-Tricks.”

Mehr Info: http://www.winforpro.com/headline/7×7-windows-tipps-ab-1-mrz-2010/

Office 2010 Videos

Ja, ich gebe es zu, ich bin fremdgegangen. Und zwar am OfficeBlog, wo ich in den letzten Tage sechs Videos gepostet habe, siehe: Office 2010 – Die Videos Hier nun auch die Links,…

Videos
Hier Office 2010 Videos, jeweils als High-Definition 720p und datentransfersparenderen “Standard Definition” (SD):

Falls irgendwer die Videos herunterladen möchte… ich habe sie auf meinen Skydrive gelegt.

Factsheets
Und wer statt bewegt Bilder lieber etwas statischeres hat, … hier die deutschen zweiseitigen Infoblätter zu Office 2010 (ebenso auf Skydriveimage):

Oder gesammelt in einem ZIP: Office 2010 Factsheets Deutsch

Feedback gerne gesehen! oder auch Ideen für bessere Videos, Link auf andere Videos, usw.. gerne gesehen.

Einer der größten Windows Kritiker als Betrüger entlarvt

Eine gewisse Genugtuung ist es schon: Vor über einem Jahr habe ich in dem Artikel Negativ Propaganda – Es ist persönlich! auf eine “seltsame” Verbindung zwischen Infoworld Autor Randall C. Kennedy und den Firmen Devil Mountain Software und Exo Performance Network hingewiesen.

Devil Mountain Software hat mit Hilfe ihrer DMS Clarity Suite Benchmarks erstellt, die angeblich die mangelnde Performance von Vista und später Windows 7 nachgewiesen haben wollen. Diese Benchmarks wurden dann von Kennedy auf verschiedenen IDG Medien wie InfoWorld oder Computerworld veröffentlicht und haben dann ihre weitere Verbreitung in der Medienlandschaft gefunden (z.B. Benchmarks: XP wesentlich flotter als Windows 7  ). Er war damit einer der “Chef-Windows”-Hasser unter den Anti-Microsoft Journalisten.

Mit seiner letzten “größeren” Geschichte zur Speichernutzung von Windows 7 hat er allerdings übertrieben (da hat’s niemand mehr geglaubt, bei “Vista ist langsam” war es noch eine Bestätigung für alle Kritiker,…).

Jetzt kommt raus: Journalist Kennedy und Studienersteller bzw. Devil Mountain Software CTO Barth sind ein und die selbe Person. Mit dem Vorwurf “Rache und Gier als Triebfeder” hatte ich also nicht so unrecht. Die Software taugt nichts, die Ergebnisse der Benchmarks sind bestenfalls zu belächeln (und bereits 2007 von Microsoft in Frage gestellt worden).

Was bleibt: ein Millionenschaden für Microsoft, man braucht nur mal schauen wie viele Links bzw. Artikel auf die alten Benchmarks gehen, da wird einem schwindlig.

Diese Geschichte hat natürlich eine andere Dimension, aber ähnlich ist es doch mit den anderen “Top-Stories” gewesen:

  • Der Blackscreen Fehler, den die Firma Prevx gefunden haben will – und dann darauf zurückzuführen war, dass ihr PC von einem Rootkit infiziert war, genauso wie die erst kürzlich aufgetretene “Bluescreen & XP”-Story
  • Die DRM Schauergeschichten von Hr. Gutman,…

Nein, nicht jede Kritik ist unberechtigt, aber…

Mehr Information:

Alte WindowsBlog Artikel dazu:

UPDATE: Das ist neben der ZDNet Story auch lustig zu lesen: Paul Thurrot: Insane Blogger Fools Reporter, Gets Fired

Gelöschte Daten retten

Folgende innerfamiliäre Tragödie hat sich ereignet: eine Person, die ich jetzt nicht näher nur als Ehefrau umschreibe, hat auf der digitalen Kamera einen kitzekleinen Bedienungsfehler gemacht, als es darum ging EIN Foto zu löschen. Die Rückfrage “Wirkliche ALLE Fotos löschen?” war schnell weggeklickt… und alle Fotos aus dem Urlaub ebenso.

Folgendes Tool hat den Urlaub gerettet: Recuva. Klar, gibt sicher auch viele andere Recovery Tools um gelöschte Fotos von Speicherkarten oder USB Sticks, Festplatten, usw…(in dem Fall war es eine SD-Karte) wiederherzustellen, aber mit dem hat es schnell geklappt:

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Mehr Info/Download: http://www.piriform.com/recuva

BTW: Die Software enthält eine Browsertoolbar. Mag ich nicht so… aber es gibt auch eine Version ohne bzw. eine Portable Version: Ich mach das so: ich lade mir die Adware-freie Version runter und bedanke mich per Paypal beim Autor.

Windows Phone 7 series

Na sieht ja schon recht gut aus, soll Ende des Jahres erhältlich sein.

Mehr Info:

Meinungen?

Windows 7 Upgrade Option läuft aus

Hinweis für alle, die Windows 7 per Upgrade Coupon erstanden haben, also jene, die beim Kauf von Vista bzw. eines PCs mit Vista vorinstalliert den Upgrade Coupon dabei hatten (tw. auch Tech Guarantee oder Technologiegarantie genannt), sollten ehebaldigst schauen, dass sie den Gutschein einlösen.

Das Ende der Aktion ist bei den verschiedenen Hardwareherstellern unterschiedlich, endet aber den meisten demnächst! Manche Hersteller haben eigene Seiten dafür, Beispiel: Acer, Lenovo,… – hier bitte direkt über den Hardwarehersteller das Upgrade beziehen.

Wenn man so etwas dabei hatte:

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dann kann man direkt über Microsoft beziehen: Windows7 Upgrade Option

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Nur eine Idee: selbst wenn man nicht gleich umsteigen will, z.B. weil Vista eh ok ist, … nach dem Ablauf der Fristen ist der Coupon nicht mehr wirklich was wert,…

Rootkit, Bluescreen und automatische Updates

Ei, was haben sich da die Basher wieder gefreut. Nach dem automatischen Sicherheitsupdate MS10-015 (siehe KB977165) wirft XP einen blauen Bildschirm.

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Sofort sind “Spezialisten” am Werk, die feststellen, dass “man Updates NIE automatisch einspielen” soll, denn da weiß man ja nie, was dann ist,… dazu ein anderes Mal mehr.

Auf den ersten Blick, durchaus nachvollziehbar, wenn ein Patch das System plötzlich nicht mehr startfähig zurücklässt, dann kann das sehr ärgerlich werden. Doch wenn man ein wenig weiterforscht, dann wird es wieder lustig.

Der Bluescreen wird nämlich in vielen Fällen (wobei viel relativ ist, wenn von 300(?) Millionen Windows Benutzern vielleicht 200 betroffen sind,… oder sollen es 20.000 sein, auch egal) – also in vielen Fällen ist mitnichten das Update daran schuld sondern: ein Rootkit.

Damit ist der Bluescreen also kein Bug des Updates, sondern ein Sicherheits-Feature 🙂 Die infizierte Datei ist dabei zumeist die atapi.sys, die eine Sprungadresse enthält, die nach dem Update nicht mehr funktioniert – das Rootkit ist also inkompatibel geworden, der Bluescreen zeigt das an. Update und Rootkit haben sonst miteinander nichts zu tun, d.h. vermutlich wäre bei JEDEM Kernelupdate der Bluescreen gekommen.

Laut Symantec handelt es sich bei dem Rootkit um die aktuelle Version TDL3 von Backdoor.Tidserv. Hmm, wenn dem so ist, dann sollten sie das Rating bei dem Ding ändern.

Laut Symantec muss sich der Rootkit Autor schämen, dass er einen solchen Fehler gemacht hat:

“In conclusion, it seems that no matter how complex and stealthy a threat may be, it may be given away by such a small thing as a software update. This should be a lesson for the authors that developed the rootkit—but more importantly for the victims that fell for the back door.”

Siehe: http://www.symantec.com/connect/blogs/tidserv-and-ms10-015

Das gilt auch für die anderen Fälle, also wo kein Rootkit mit im Spiel ist, also Software (Apllikationen bzw. Treiber im Kernelmode), die auf hardcodierte Adressen setzen: zurück auf die Schulbank. Und Anwender, die das Rootkit haben: froh sein (und das mein ich jetzt wirklich so), dass der Bluescreen gekommen ist. Die hätten sonst in 100 Jahren nicht bemerkt, dass ihr Rechner nicht mehr der ihre ist,… und vielleicht eine der Grundregeln beachten:

  • Keine Software aus dubiosen Quellen einspielen
  • Nicht als Administrator arbeiten (vgl. keiner unter Unix/Linux würde permanent als Root arbeiten)
  • Windows Update (automatisch!) – und auch 3rd Party Software patchen (Acrobat, Flash, Firefox…)
  • Windows Firewall
  • Virenscan

Weitere Quellen:

Windows 7 Virtual Labs

Eigentlich wollte ich mir ja zu PowerPivot was anschauen, da bin ich auf ein diesbezügliches Virtual Lab gestoßen – und solche gibt es für Windows 7 auch.

Was ist ein Virtual Lab?
Man bekommt eine virtuelle Maschine zur Verfügung gestellt und kann darauf per Browser zugreifen um… na eigentlich eh alles mit der Maschine zu machen, vor allem aber bestimmte Szenarien durchzugehen.

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Pro:

  • Sofort loslegen – kein Setup notwendig (ok, bis auf das Browser ActiveX Plugin).
  • Lab Manual beschreibt die Schritte sehr genau, dadurch kommt man schnell in das jeweilige Thema rein.

Contra:

  • Laaaaaaangsam. Benchmarks würde ich mit den Maschinen nicht machen 🙂 Ok, um die Szenarien durchzugehen reicht es allemal.

Die Labs:
Folgende Labs finden sich unter Windows 7 Virtual Labs:

Und hier die Express Labs (kürzer):

Weitere Labs zu vielen anderen Themen finden sich hier:

Das eigene XP im Windows 7 XP Mode

Die “eigene” XP Installation inklusive aller Programme und Einstellungen in Windows 7 weiternutzen? Geht das? Das fragt John:

Ich habe eben vom Tool Disk2vhd gelesen und gleich ausprobiert – das funktioniert ja super! Jetzt meine Frage: ist es möglich, mit dem Tool erstellte VHDs in den XP-Mode zu integrieren? Oder besser noch – diese erstellte VHD (auf der ein XP Prof. SP3 läuft), als XP-Mode-Disk verwenden? Es wäre schon sehr praktisch, sämtliche Software, die jetzt auf dem XP-Rechner installiert ist, einfach unter Windows 7 starten zu können.

Ja, das geht. Mit der Einschränkung: es geht das, was eben in einem Virtual PC geht… 3D-Shooter werden da wohl eher nicht dazugehören,…

XP in eine VHD konvertieren
Um die bestehende XP (oder der Vollständigkeit halber: würde auch mit Vista gehen,…) in das virtuelle Festplattenformat zu bringen, kann man das Tool namens disk2vhd von Sysinternals nutzen. Eine Anleitung dazu hat Toni auf TechNet geschrieben. Hier die Hinweise beachten: da XP auf der Zielplattform Virtual PC laufen soll, darf die XP Partition nicht größer als 127 GB sein – d.h. unter Umständen muss das XP erst repartitioniert werden. Weiters: disk2vhd geht ab XP SP2 – um die Disk allerdings in Virtual PC als XP Mode nutzen zu können, muss das SP3 drauf.

Einbinden als XP Mode
Jetzt muss noch die VHD eingebunden werden. Dazu geht man in den Windows Virtual PC und erstellt einen neuen virtuellen Computer mit der neuen VHD.

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Als Festplatte nimmt man keine neue, sondern die vorab mit disk2vhd erstellte Platte. Dann den neuen virtuellen PC starten und die Integrationskomponenten installieren. Eigentlich sollte es das sogar gewesen sein, denn es wird automatisch nachgefragt, ob der “XP Mode Patch” auch eingespielt werden sollen:

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Dieses Update lässt sich auch auch manuell einspielen:

Was noch fehlt: Auto Publish einschalten, damit neu installierte Programme auch im Startmenü des Hosts auftauchen. Und natürlich die “alten Applikationen” ins Startmenü bringen. Dazu manuell die Verknüpfung in XP neu in “All Users”-Startmenü erstellen.

Mehr Information dazu: Publish and use virtual applicationsbzw. der ganze Bereich auf TechNet Windows Virtual PC and Windows XP Mode.