Windows 7 Release Candidate läuft aus

Kleiner Reminder… da der Release Candidate offenbar besser gelaufen ist, als so manch anderes Betriebssystem in einer finalen Version, haben viele Nutzer noch nicht auf Windows 7 RTM umgestellt – don’t panic, die RTM ist nicht schlechter als der RC 🙂

Nun, die Testzeit geht langsam dem Ende zu:

  • ab 15. Februar beginnen die Hinweise (Pop Up), dass die Testphase beendet ist. Und zwar einmal am Tag.
  • ab 26. Februar wird alle 4 Stunden auf das Ende hingewiesen.
  • am 28. Februar dann jede Stunde. 
  • 1. März – Die Zeitbombe aktiviert sich. Das System bootet alle 2 Stunden, um freundlich darauf hinzuweisen, dass es an der Zeit wäre umzusteigen.
  • 1. Juni –Schluss, aus, Ende. Die Lizenz zur Nutzung erlischt, das System geht in den “Notification State”. 

Statistik: Marktanteil Windows 7

Weil’s zu der 100 Tage Bilanz passt: wie hoch ist der Share wirklich? Christian hat sich im November schon ein wenig damit gespielt, generell gibt es zwei Quellen, die gerne für statistische Spielereien hergenommen werden:

Beide analysieren Webzugriffe, und kommen zu recht unterschiedlichen Ergebnissen,… aber beide sind gut genug, um gewisse Trends ablesen zu können. Als “die Wahrheit” würde ich beide nicht sehen, dazu sind die Schwankungen zwischen den Ländern IMHO zu hoch.

Aber es gibt einige andere Indikatoren, die ein interessantes Bild zeigen. Damit meine ich: angefangen von “Anfragen aus dem Freundeskreis, ob man durch die Nähe zu Microsoft nicht eine Gratisversion über hätte” (btw: Nein.) bis hin zu anderen Statistiken, persönlichen Eindrücken und ähnlichem. Hier ein paar Beispiele:

WindowsBlog.at
Klar, auf einer “BMW Fanseite” wird der Anteil der BMW Fahrer auch höher sein,… aber dennoch, hier die Zahlen der letzten 31 Tage:

OS
Anteil

Windows 7
56,17%

XP
26,67%

Vista
16,91%

Steam
Die Spieleplattform Steam vermeldet für ihren Dezember-Report folgende Verteilung:

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Quelle: http://store.steampowered.com/hwsurvey

Zwar ist in der Einzelwertung immer noch XP voran, aber nimmt man z.B. die “Next Generation” Windows Versionen her, also Vista + Windows 7, dann sind das schon mal mehr. Windows 7 alleine (x86 und x64 zusammengerechnet) kommt demnach auf 23,06% – fette Zahl, wenn man bedenkt, dass keine 4 Monate seit dem Launch der Consumerversion vergangen sind. (Und danke an Markus für die Nachhilfe beim Rechnen,…).

Aus dem Businesssegment: Auch wenn die großen Deployments erst kommen – sie sind geplant. es gibt fesch wenige Unternehmen, die keinen Umstiegsplan haben. Und wenn ich eine IT Abteilung besuche, sitzt mir oft jemand mit einem Windows 7 Notebook gegenüber – etwas das bei Vista nicht so war.

Ist das für Euch nachvollziehbar? Andere Erlebnisse?

100 Tage Windows 7

Großer Unmut im Heise Forum der Art “Wieviel habt ihr für den Artikel bezahlt bekomme?!”. Grund ist die kurze Bilanz bezüglich “100 Tage Windows 7”.

Ein paar Quotes aus dem Artikel:

  • “Zeit für eine Bilanz. Und die fällt überraschend positiv aus.”
  • “Selbst als die neue Software bereits auf Millionen von Rechnern installiert war, blieben die wirklich großen Pannen aus.”
  • “Zwar gibt es auch beim jüngsten Windows kleinere Macken und Nickligkeiten, doch angesichts der Größe eines solchen Projekts ist das kaum zu vermeiden. Doch erstaunlich viel funktioniert einfach: Nicht nur, dass es selbst schnell und stabil läuft, auch die Treiberbasis ist beachtlich und die meisten Programme laufen problemlos,…”

Lob und Kritik gibt es von Heise (und dem BSI) für die Sicherheit – Heise hätte gerne den Schieberegler für die Benutzerkontensteuerung per default auf der schärfsten Einstellung.

Der Artikel endet mit:

“Erstaunlich ist allerdings, dass die Rufe nach dem ersten Service Pack anders als seinerzeit bei Vista bislang noch erstaunlich leise sind. Hatte Windows in der Vergangenheit noch den Ruf, ohne das erste Service Pack kaum benutzbar zu sein, so hat sich das mit Windows 7 geändert – und das ist vielleicht das beste, was man über das neue Windows sagen kann.”

🙂

Bin mir zwar nicht sicher, ob das das ist was Microsoft gerne hört, aber positiv ist es allemal.

Selber lesen: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hundert-Tage-Windows-7-913241.html

Windows 3.1 im Browser

Harald zwitschert:

“Zwischen Windows 3.1 und XP liegen neun, zwischen XP und Windows 7 acht Jahre. Würden Sie heute noch Windows 3.1 nutzen? http://bit.ly/5SgMdK

Der Link führt auf eine Webseite, wo ein im Browser nachgebautes Windows 3.1 zur Verfügung steht. Witzig.Minesweeper funktioniert sogar.

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Selber ausprobieren: michaelv.org

Danke an Harald für den Tipp (via NeoWin) Ja, da kommt Nostalgie auf,…

Alternative Zugangssoftware für 3G/UMTS/HSDPA

Wenn wer nicht so gesegnet ist, und ein 3G Modem hat, das in Windows 7 direkt unterstützt wird, muss – so wie früher bei WLAN, bevor es in Windows direkt integriert war – noch eine eigene Zugangssoftware verwenden. So sieht es aus, wenn einer der Broadbandpartner bereits kompatible Geräte/Treiber geliefert hat:

MobileBroadband

Quelle: Skurriler Übersetzungsfehler in Windows 7 Mobile Broadband

Zitat von Christian:

“Geht übrigens bei meinem hp Netbook und bei meinem Fujitsu Lifebook auch. Treiber dürften mittlerweile für viele umts karten verfügbar sein. Ich liebe es – Laptop hochfahren und sofort online sein”

Ja, toll. Und für alle die es nicht haben, heißt es weiterhin die tolle Zugangssoftware der Provider zu verwenden, egal ob das nun ein T-Mobile Communication Center oder Vodafone Mobile Connect ist,… ja oder eben auch eine Dialup-Verbindung. Klar, ein Tipp lautet auch, die ungebrandete Software der Hardwarehersteller zu verwenden, so habe ich z.B. von Globetrotter/Option die  “Globetrotter Connect” im Einsatz für meine PCMCIA Karte.

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Rene fragt:

“Du hast mir mal von einer Alternative zu den 3data Manager etc. erzählt, hab aber den Namen vergessen?”

Ja, das würde bedeuten, dass ich mich erinnern kann 🙂 Aber entweder war das die Option Software (Download über Eingabe der IMEI) oder folgender Tipp:

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http://www.mwconn.com/deutsch.html

Ja, die Webseite ist nicht hübsch, aber die Software hat schon vielen geholfen, deswegen ruhig mal versuchen.

Troubleshooting: Train Simulator und Widescreen

Auch wenn ich ja nicht der Support bin, versuche ich mein bestes. Klar, alleine aus Zeitgründen kann ich nicht jede Frage beantworten, oft braucht es auch eine Kristallkugel, um das Problem einzugrenzen,… folgende Anfrage hat mich erreicht.

“Habe den Microsoft Train Simulator, allerdings auch einen Widescreen Monitor. Bitte um Hilfe, alle Zugräder sind oval, wie kann ich mich bei dem jungen Herren, der neben mir steht, beliebt machen und die Räder der Züge wieder rund bekommen?”

Uff. Train Simulator. Mal nachdenken,… ach ja. Offenbar unterstützt der Train Simulator nur 4:3 Darstellung. Nun gut, ist ja auch schon älter.

Verhalten des Grafiktreibers ändern
Die meisten Grafikkartentreiber haben eine Einstellung für die Skalierung, also was eben passiert wenn eine 4:3 Vollbildanwendung auf einem Widescreen Display, sei es 16:10 oder 16:9, dargestellt wird.

Am Beispiel des nVidia Treibers:

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Diese Einstellungen finden sich mit ähnlichem Namen auch bei ATI oder Intel.

Im Fenster-Modus betreiben
Man kann den Train Simulator auch im Fenstermodus (also nicht Fullscreen) betreiben. Dazu entweder die Startmenü-Verknüpfung ändern oder eine neue anlegen:

"C:\Program Files\Microsoft Games\Train Simulator\train.exe" /anisotropic -vm:w

Pfade natürlich so anpassen, dass sie auf das jeweilige System passen. Quelle für den Tipp: http://www.juddspittler.com/spittler_engineering/tips_and_tricks.htm

Case Study – JETALLIANCE und Windows 7

Bei den meisten Case Studies zucke ich immer ein wenig mit den Schulter. Toll wenn irgendeine Firma in irgendeinem fernen Land irgendwas gemacht hat. Das höre ich öfter auch kundenseitig, dass das ja “für Amerika gelten mag”, usw… Da hat es doch gleich mehr Pepp, wenn eine Case Study “lokal” ist.

clip_image002_1Wenn es aber dann eine lokale Erfolgsgeschichte auch international auf die Microsoft Referenzen Seite schafft – umso besser. So geschehen mit dem ca. 400 Personen großen Businessflieger-Dienstleister JETALLIANCE.

JETALLIANCE, mit Sitz in Wien, hat auf Windows 7 und Windows Server 2008 R2 umgestellt, die Hauptbeweggründe waren Image Management/Deployment sowie die Ablöse der bisherigen VPN Lösung, der gesicherte Zugang erfolgt nun mittels DirectAccess. Jetalliance schätzt alleine den Vorteil von DirectAccess auf 350h/Monat für die 100 mobilen Benutzer, beim Management und Deployment von Images werden die Einsparungen mit 70% angegeben. Zusammen mit dem Partner SiteXs hat man auch gleich BranchCache und BitLocker implementiert.

Zur Case Study: Aviation Company Upgrades Operating System for Greater Mobility, Management

Und ein Video gibt’s dort auch, durchaus sehenswert.

xtopia – Event für Webagenturen und Hoster

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Am 27. Jänner findet die xtopia [Wien] statt, ein Event für Web-Agenturen und Hoster im BENE Showroom statt. Die Themen sind breit gestreut von PHP über Silverlight bis SharePoint und klarerweise kann man die Gelegenheit auch gleich zum Networking und Gespräch mit Microsoft nutzen.

Agenda, Detailinformationen und Anmeldung unter www.microsoft.com/austria/xtopia.

xtopia [Wien] – Der UX/Web/Hosting Day ’10
Mittwoch, 27. Jänner 2010, 13:00 Uhr
BENE Showroom, Renngasse 6, 1010 Wien

Jetzt anmelden

Ok, das ist nur was in Wien, als Ausgleich (wenngleich kein Event, sondern nur eine Webseite, und die ist vom Oktober,.. aber hab das erst jetzt dank Mail von Christian B. entdeckt) eine fesche Silverlight Anwendung aus der Schweiz, ganz nah am Matterhorn: http://rubrik.ch.msn.com/reportagen/zermatt.aspx

Update: die xtopia gibts auch als Roadshow in Deutschland, siehe: Auf die Plätze, fertig, Anmelden: Die xtopia[kompakt] Roadshow 2010!
(via Giza-Blog.de gefunden)

Outlook PDF Preview für 64 Bit Reminder

Auch in der – aus Sicherheitsgründen schwerst (!!!) empfohlenen – Version 9.3 des Adobe Readers funktioniert das PDF Preview in Outlook noch nicht.

Wie man es mit einem simplen Registry Key aktiviert, steht hier:
Outlook und Explorer PDF Preview auf 64 Bit

Bin ja gerade generell am Updaten (Windows, Shockwave, Firefox, Adobe Reader, Router…). Leider muss dieser Key bei jedem Update des Acrobat Reader wieder nachgezogen werden. Ich hab das Registry File in einem Mesh Ordner, dann hab ich das immer dabei,… und man muss nicht mal Outlook neu starten.

DirectAccess, NAP und der aktuelle Patchstand

Nach wie vor eine meiner Lieblingsfunktionen,… DirectAccess. Damit ist man IMMER im Firmennetzwerk, egal wie man online ist. Sehr praktisch als User! Ein Link, der z.B. auf einen internen Share führt kann anwählt werden, ohne dass man vorab mehr oder minder mühsam eine VPN Verbindung aufmacht. Und das gilt natürlich auch umgekehrt, d.h. wenn ein Rechner im Netzwerk ist, dann kann auch die IT darüber verfügen. Zum Beispiel um Updates einzuspielen.

Dieser vereinfachte Permanentzugang ins Firmennetz birgt natürlich auch ein Risiko –  vor allem bei mobilen Clients. Wer weiß schon, was sich diese eingefangen haben, oder wo der Benutzer es geschafft hat, irgendetwas “böses” zu tun. Vielleicht war ja der Rechner auch nur kurz beim chinesischen Zoll. Oder am Ende ist auch das Policy Update bezüglich „Zugriff auf 16-Bit-Anwendungen verhindern“ noch nicht eingespielt.

Deswegen gibt es die Network Access Protection (NAP), die man vor allem mit DirectAccess einführt (muss jetzt nicht sein, NAP geht auch ohne DA, aber ist ein guter Anlassfall). Hier wird überprüft, ob der Rechner der sich nun am Firmennetz anmeldet (sei es mit oder ohne DirectAccess) überhaupt den gewünschten Sicherheitsstandards entspricht. Wenn ja, dann willkommen im Netzwerk, wenn nein, dann darf der Rechner vielleicht zum Update Server (wäre clever) und ins Internet (was der Rechner nach außen mag ja egal sein), aber er darf nicht auf interne Ressourcen zugreifen.

Völlig fiktives Beispiel: Wenn also beispielsweise ein Benutzer sich z.B. des nötigen Reboots nach dem Update verweigert, z.B. weil das Update sekundengenau mit einem Start eines Trainings gekommen ist und der Benutzer – weil Trainer – es deshalb nicht einspielen will:

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Dann ist das ok, man kann ja den Reboot verzögern (mit 2x 4h nicht ärgern kommt man auch über das training) Aber ein solch unsicherer Client kommt dann eben nicht ins Firmennetzwerk:

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Tja, Pech gehabt, der Netzwerkzugriffsschutz verlangt eben, dass ich aktuell bin – in diesem Fall einfach, ich muss wirklich nur rebooten, da ein Hotfix einzuspielen ist.

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Erst wenn alle Updates eingespielt sind, darf der Rechner wieder ins Netzwerk.