EU nimmt Microsofts Browservorschlag an

Die EU Kommission akzeptiert den Vorschlag von Microsoft, Windows User bekommen nun einen Auswahlscreen, wo zufällig eine Liste von Browsern angezeigt wird:

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Der Browserauswahlscreen wird für XP, Vista und Windows 7 plus allen weiteren Windows Versionen, die in den nächsten 5 Jahren veröffentlicht werden, kommen. Für die bisher veröffentlichten Betriebssysteme wird die Auswahl zu einem gegebenen Zeitpunkt per Windows Update nachgerüstet. Vermutlich wird es für Firmen ein Block-Tool für das Update geben (das hab ich jetzt zwar nirgends gelesen, aber würde doch irgendwo Sinn machen,…)

Prinzipiell ja alles ok, Microsoft ist der zwar der einzige Hersteller, dem solche Vorgaben gemacht werden, aber einen Kommentar möchte ich schon abgeben:

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Bildquelle: ORF.at

Diese Schlagzeile ist falsch. Sie sollte lauten: Windows-User MÜSSEN Browser wählen. Denn dürfen haben sie schon immer. Ist jetzt kein Fehler der Futurezone, sondern ist auch der Titel der Presseaussendung “Commission accepts Microsoft commitments to give users browser choice”. Letztlich anders formuliert: EU-Bürger werden offenbar als zu dumm empfunden, selbst auf einen Download-Link zu klicken (was ja angesichts der Firefox Zahlen sowieso zu widerlegen ist).

Beispielhaft die Zahlen von WindowsBlog (ui je, da wird sich wer nicht freuen) vom November 2009:

  • Firefox 50,78%
  • Internet Explorer 37,70%
  • Opera 4,87%
  • Safari 3,17
  • Chrome 2,86

Ganz ohne EU… Na gut, sind wir froh, dass es keine anderen Probleme gibt.

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