Politisch korrekt

Also wirklich,… man kann sich bei Microsoft über viel aufregen, aber irgendwo hört der Spaß schon auf. Vor allem wenn der Vorwurf gleich “Rassismus” lautet. So ein Schwachsinn. Was ist passiert? Wie viele Medien berichteten, wurde auf einem Web-Sujet die dunkelhäutige Person ausgetauscht:

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Microsoft ist politisch (über-)korrekt und versteht da auch keinen Spaß. Es sind auf allen (US-)Sujets IMMER zumindest ein Asiate, ein kaukasischer Typ und ein Afro-Amerikaner zu sehen, davon ist zumindest eine Person weiblich. Das erfüllt aber in manchen Ländern aufgrund einer anderen Bevölkerungszusammensetzung nicht immer den Zweck der Werbung: nämlich, dass man sich mit den abgebildeten Personen identifizieren kann. Also wird angepasst,… das macht jede Firma weltweit so. Man spricht die Sprache des Kunden und wird immer versuchen zu “lokalisieren”. Darin Rassismus zu sehen,.. da muss man doch einen Waffel haben. Microsoft hat intern sehr strenge Regeln … denke, dass das einer der schnellsten Wege ist, die Firma im hohen Bogen zu verlassen, wenn man hier irgendetwas in diese Richtung unternimmt. Gilt genauso wie andere Themen wie Business Ethics, Diversity,…

Und somit ist das ist eigentlich kein Fall für die Wächter gegen Rassismus, sondern eher für Photoshop Desastsers Wo es auch gepostet wurde 🙂 Und das wären auch eher meine Fragen zu dem Bild:

  • Der Kopf ist doch ein wenig eigenartig eingefügt, von der vergessenen schwarzen Hand ganz zu schweigen.
  • Wieso hat der einen Mac? (das Apfellogo fehlt, aber ein Mac ist es trotzdem, oder?)
  • Wieso drückt die Dame den Escape-Key?

Übrigens: Werner schickt mir folgendes Bild (leider ohne Quellenangabe), das ist die Fassung für Kashyyyk:

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Offenbar sind die Microsoft-“Freunde” angesichts der guten Reaktionen auf Windows 7 momentan etwas in Panik. Würde auch die in etwa auf selbem Niveau stattfindende Aktion der FSF erklären,…

UPDATE: Ah, jetzt hab ichs gefunden, das Foto stammt von Getty Images und kostet 50$:
http://www.gettyimages.com/detail/74583073/Digital-Vision

WIM nach VHD – mehr Info zum VHD Boot

Eine der angenehmsten Dinge für alle, die oft Testsysteme brauchen, aber wo Virtualisierung nicht in Frage kommt, ist die Möglichkeit direkt Windows 7 Enterprise/Ultimate bzw. Windows Server 2008 R2 von einer VHD nativ zu booten. Ohne dass man die Festplatte herum partitionieren muss oä…

Daniel Melanchthon erklärt, wie denn das Booten von VHDs funktioniert. Sehr lesenswert! Ich setzte auf diesem Artikel auf und möchte noch einen Tipp weiterleiten, der mir praktisch erscheint.

Windows 7 / Server 2008 R2 DVD/ISO in eine bootfähige VHD verwandeln

Scott Hanselmann beschreibt, wie man mit Hilfe des in der MSDN Code Gallery hinterlegten Windows Image to Virtual Hard Disk Converter (WIM2VHD) und dem Windows Automated Installation Kit (AIK) for Windows® 7 direkt ein WIM File in eine VHD umwandeln kann.

Nur als Beispiel:
cscript wim2vhd.wsf /wim:d:\win7working\sources\install.wim /sku:ultimate

Mehr Info: Step-By-Step: Turning a Windows 7 DVD or ISO into a Bootable VHD Virtual Machine
Danke Grogoth für den Link, spart mächtig Zeit!

Und fertig ist meine VHD zum Testen, muss nur noch in den Bootmanager eingetragen werden,… und da sind wir gleich beim nächsten Tool: VHD Mount, damit kann man VHDs via Context Menü eintragen, statt sich mit bcdedit herumzuquälen. Hat bei mir allerdings nicht funktioniert. Schade.

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Silverlight Webcast & schöne Frauen

Bevor ich es wieder vergesse, diesmal rechtzeitig der Reminder zum nächsten Silverlight Live Webcast auf codefest.at (MSDN Österreich):

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Das Thema diesmal: Oberflächengestaltung mit Silverlight: Layout-Panels, Animationen, Templates,…

“Der zweite Live-Webcast zu Silverlight hat die Oberflächengestaltung zum Thema. Dabei verwenden wir Layout-Panels, Animationen, Styles, Templates, Behaviors, States und andere Dinge um unsere Applikation optisch etwas aufzupeppen.”

Mehr Info (& Outlook/VCS Eintrag für den Kalender) unter: http://webcast.codefest.at/

[Link auf Playboy entfernt]

XP Mode Voraussetzungen

Die technische Anforderung an den XP Mode ist eigentlich nicht sonderlich dramatisch. Die CPU muss eben Intel-VT oder AMD-V unterstützen,… aber genau da gibt’s verschiedenen Reaktionen zu folge Probleme.

Kann es die CPU?
Obwohl die Hersteller diese Funktionen in ihre CPUs seit mehreren Jahren einbauen, gilt das nicht für jede CPU-Serie. Das prüft man mit den jeweiligen Tools, eine Kurzanleitung findet sich bei Microsoft.

Ist es eingeschaltet?
Aus Sicherheitsgründen ist die Virtualisierung im BIOS meist per default deaktiviert. Muss man also erst einschalten. Rein ins BIOS und den Punkt suchen,…

Kein entsprechender Punkt im BIOS?
Na das ist gemein. Selbst wenn es die CPU kann,… bei manchen Modellen (was ich gehört habe, vornehmlich den Consumer-Modellen von Sony) lässt sich Intel-VT mangels Einschalt-Option gar nicht aktivieren (O-Ton: “Nur den Business Modellen vorbehalten”). Jetzt lautet die Antwort: Pech gehabt. Klar, man kann hoffen, dass der Hardwarehersteller einfach ein aktualisiertes und weniger beschnittenes BIOS nachrüstet (da habe ich bei Consumer-Geräten mit ihrem Sales-Zyklus von wenigen Monaten so meine Zweifel,… Modellpflege betreiben die Hersteller eher ungern) oder man begibt sich in die Untiefen des Internets und holt sich ein gepatchtes BIOS. Da das aber negative Auswirkung auf die Garantie hat, kann das nicht als Tipp herhalten.

Nicht für Privat-Nutzer?
Außerdem wird oft die Frage gestellt: warum nicht für die Home Premium? Da gibt’s mehrere Gründe, die oben genannten Probleme vornehmlich für Consumer Hardware ist ja nur ein Grund. Schwerer wiegt, dass der XP Mode bedingt durch die im VPC emulierte Grafikkarte (Trio S3) nicht spieletauglich ist (und auch andere typische Heimuser-Szenarien wie Videoschnitt würde ich nicht unbedingt in einer VM machen). Dann kommt noch dazu, dass der XP Mode ja auch eine XP Lizenz enthält, d.h. wenn jemand das als privater wirklich braucht, dann kann er die höherwertigee Windows Version nehmen, daran hindert ihn ja niemand. Oder er nimmt irgendeinen der vielzähligen anderen Virtualisierer her und hat ähnliches eben ohne XP Mode,…

Hardware: Neue Microsoft Desktops

Ich hatte die Möglichkeit Microsofts neue “Desktops” (Kombination Tastatur und Maus)  für ein paar Tage zu testen, hier meine Erfahrungen zum Desktop 3000 (am Bild oben) und Comfort Desktop 5000 (Bild unten).

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Allgemeines & Maus
Das Set wird per kleinem USB-Dongle angeschlossen, der für den Transport des Sets unter die Maus geklemmt werden kann. Der Dongle funkt im 2,4 GHz Band, ist aber kein Bluetooth. Gut, da das Set sowieso wohl eher für Desktops gedacht ist, nicht so ein Problem. Die Basistreiber sind bei Windows dabei, für die ganzen Sonderfunktionen braucht es die IntelliPoint bzw. IntelliType Software.
Beiden Sets ist gemeinsam, dass sie die Wireless Mouse 5000 dabei haben. Diese Maus ist symmetrisch, also für Links- wie Rechtshänder gleich gut geeignet. Was aber auch gleich zum Nachteil hat, dass zwar die Daumentaste gut erreichbar ist, das Gegenstück auf der anderen Seite dafür weniger. Na gut, kein wirklicher Kritikpunkt.

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Herausragend (und das mein ich wirklich so) ist die BlueTrack Technologie. Optisch, Laser, etc… war gestern. Vom Marketinggebrabbel der Featurebeschreibung  mal abgesehen… bis auf Spiegel oder Glas ist die Oberflächenerkennung wirklich super. Geht vom behaarten Oberschenkel (…) bis zum Teppich auf so ziemlich allem wo ich es versucht habe 😉 Zur Batterielebensdauer kann ich nix sagen, weil ich die Sets nur kurz hatte, auf der Webseite werden 8 Monate angegeben.

Mehr Maus: Wireless Mouse 5000

Microsoft Wireless Desktop 3000
Gerade Tastatur, die auf den namen 3000v2 hört, viele (frei) belegbare Funktionstasten, auf der linken Seite Sondertasten mit Zoom-Funktion.

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Mehr Info: Microsoft Wireless Desktop 3000

Microsoft Wireless Comfort Desktop 5000
Auch viele Tasten 😉 Diesmal “gebogen”, das was Microsoft als “Comfort Curve” bezeichnet wird. Das nicht zu verwechseln mit dem “Natural” Layout, wo der Neigungswinkel höher ist – für das man umlernen muss. Das ist beim Comfort Desktop nicht notwendig.

Elegant:

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Die Tastatur lässt sich vorne oder hinten mit “Knubbeln” erhöhen (Bilder geborgt vom windowsteamblog.com), die Handablage sorgt ebenso für Ergonomie:

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Mehr Info: Microsoft Wireless Comfort Desktop 5000

Windows 7 Funktionalität:
Funktionen dezidiert für Windows 7 bieten die Tastaturen, einerseits eine eigene Taste für Windows Flip, andererseits unterstützt die neue Hardware Device Stage.

Update von crazy-weasel

Übrigens, ein tolles Feature unter Windows 7 (mit installierter IntelliType Software): die 5 Favoriten Tasten (erste Softkeyzeile, in der Mitte) sind auf die Taskbar „gemappt“. Ein Drücken der „1“ entspricht also [win]+[1].

Windows-Flip
Für alle Anwender, denen Alt-Tab zu kompliziert ist… gibt es die Windows Flip Taste zum praktischen durchswitchen der geöffneten Fenster. Anders als die Vista-Demo Funktion Flip-3D (die es noch gibt,…) ist das Anzeigen mit Aero Peek wirklich praktisch im täglichen Leben. Beim Durchwechseln der Anwendungen ist die gerade Angewählte sichtbar, alle anderen Fenster sind transparent… so macht viele Fenster nicht so viel Kopfweh.

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Device Stage
Wird unterstützt – werden. Derzeit nämlich nicht. Finde ich etwas irreführend angegeben. Anders als in der Produktbeschreibung konnte ich die Device Stage Ansicht nicht sehen. Ob hier die Treiber noch nicht die aktuellen waren, oder gar die Sprache, …die Erklärung liefert der windowsteamblog.com

This fall, Microsoft Hardware will be supporting Device Stage in Windows 7 which will include the Wireless Comfort Desktop 5000.

Gut, also irgendwann im Herbst lässt sich die Hardware dann noch netter verwalten (bitte jetzt nicht fragen, in wie weit das für Maus/Tastatur lebensnotwendig ist):

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Kritik:
Die Tasten sind prinzipiell ok, sie haben einen für angenehmen Anschlag, sind dabei leise,… aber: anders als auf dem Bild oben ist die linke Shift-Taste sehr klein, vor allem bei der 5000er. Achtung, die meisten hoch aufgelösten Bilder (Pressebilder) zeigen das US Layout mit großer linker Shift-Taste. Das DE Layout hat aber die “<>” Taste neben der Umschalt-Taste… und da ist vereinfacht ausgedrückt, die Shifttaste genau um diesen Platz verkleinert worden. Im Prinzip ist es die selbe Kritik, wie ich sie beim Review: Wireless Laser Desktop 6000 angebracht habe – und dieses Set nutze ich nun schon seit vielen Monaten und liebe es… also nicht falsch verstehen.

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Anders als beim 6000er Set gibt es allerdings etwas, womit ich mich zumindest in den paar Tagen nicht anfreunden konnte: die F-Tasten sind “Soft-Keys”. Das mag angenehm erscheinen, als Keyboard-Shortcut Junkie aber extrem ungewohnt. Zudem ist die Escape-Taste quasi hinter der (ähm, wie heißt die Taste mit dem ^°” darunter eigentlich?) .. also der Dingstaste “versteckt”.

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Vermutlich ist das aber auch nur Gewöhnungssache, also Kritik auf hohem Niveau.

Fazit:
Solide und empfehlenswerte Sets. Welches man von den zwei man bevorzugt hängt wohl hauptsächlich (neben dem Preisunterschied) ob man unbedingt eine “gerade” Tastatur will. Wenn nicht würde ich zum Comfort Desktop raten.

Windows 7 Family Pack – Familienfreuden auch bei uns

Das ursprünglich nur für US & Kanada geplante Angebot “Family Pack” kommt nun auch zu uns – ja, auch nach Österreich, ebenso wie Schweiz und Deutschland. Das Family Pack sind 3 Upgrade Lizenzen im Packerl zu einem attraktiven Preis und damit wohl eine wirklich nette Art und Weise, den eigenen Haushalt zu beglücken. Immerhin haben mehr und mehr Haushalte mehr als einen PC.

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Hier einige Fragen und Antworten zum Family Pack:

Frage: Was wird es kosten?
Ca. 150 EUR.

Frage: Gibt es ein Limit, wie viele Family Packs darf ich kaufen?
Man kann kaufen so viel man will, allerdings ist das Angebot selbst (Stückzahl) limitiert.

Frage: Kann ich eine andere Version haben (Ultimate, Professional?)
Nein, das Angebot gilt nur für Home Premium.

Frage: Bekomme ich 32-Bit oder 64-Bit Datenträger?
Beide. Man erhält einen Key, mit dem man insgesamt drei Rechner freischalten kann – egal ob 32 oder 64-Bit.

Frage: Besteht das Family Pack aus Vollversionen?
Nein, es sind Upgrade Versionen, d.h. für bestehende PCs mit entweder XP oder Vista.

Frage: Wann gibt es das Angebot?
Das Family Pack gibt es ab 22.10.2009 – “solange der Vorrat reicht”.

Frage: Wie bekommt man das Family Pack?
Über den lokalen Fachhandel/Retailer oder den Microsoft Store.

Frage: In welchen Ländern ist das verfügbar?
US, Kanada, UK, Irland, Deutschland, Frankreich, Österreich, Niederlande, Schweiz und Schweden.

Beschränkungen:
Halb so dramatisch, das Angebot gilt für 3 Computer eines Haushalts und anders als bei Office Home & Student ist die kommerzielle Nutzung nicht ausgeschlossen.

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Na dann.

Windows 7 und die EU – Update

Im Prinzip für WindowsBlog.at Leser nichts neues, nur heute von Microsoft noch mal bestätigt:

  • Wie am 24. Juli veröffentlicht, hat Microsoft der EU Kommission einen Vorschlag unterbreitet, um die kartellrechtlichen Bedenken bei der Koppelung des Internet Explorers mit Windows aus der Welt zu räumen. Der ursprüngliche Vorschlag, Windows 7 gänzlich ohne Browser auszuliefern, hat weder bei der EU-Kommission noch bei Partnern oder Kunden Begeisterungsstürme ausgelöst, deswegen die Änderung. Diese Änderung sieht vor, dass der IE vorinstalliert bleibt, deaktivierbar ist und dass ein Auswahlbildschirm die Installation weiterer Browser vereinfacht.
  • Zum Browser-Auswahlbildschirm (Ballot Screen) wird es noch Informationen geben, wenn verfügbar (da fehlt schlicht noch die Antwort der EU-Kommission).
  • Die Länder der Europäischen Union bekommen die selbe Windows 7 Version, wie der Rest der Welt. Es wird keine E-Version geben.
  • Das heißt auch, dass es – technisch, wie lizenzmäßig – Upgrades gibt. Wie eh und je.
  • Eine N-Version wie bei XP und Vista gibt es aber trotzdem. (Anmerkung: Wer immer diese Version ohne Media Player kaufen möchte.)

Mehr Information: Update on Windows 7 in Europe

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Virenscan für den Heimgebrauch

Welchen kostenlosen Virenscan bzw. Anti-Malware kann man für den privaten PC empfehlen? Bin sicher dass die Meinung da stark auseinander gehen, so manch einer hat ja eine Allergie gegen die (kostenpflichtigen) Security Produkte in der gelben Schachtel, auch wenn die mittlerweile wieder ganz gut sein sollen.

Wenn es kostenlos sein soll, dann habe ich bislang immer Avast oder Avira (siehe Updaes) empfohlen, und das werde ich weiterhin, jedenfalls solange Microsofts Security Essentials (MSE) noch nicht verfügbar sind. MSE wird wohl irgendwann in den nächsten Monaten freigegeben und bietet ebenfalls einen kostenlosen Schutz für PCs.

Security Essentials

image_171Meine Heimrechner habe ich mit der Beta ausgestattet und bin zufrieden – hält sich brav im Hintergrund und stört die Performance nicht (oder zumindest nicht merkbar).

Letzte Woche gab es außerdem ein Update, das deutet auf baldige Fertigstellung hin.

Avast 5

image_172 Von Avast gibt es übrigens gerade eine Beta von Version 5, die dann offiziell Windows 7 unterstützt. Auch wenn sich die “Known Issues” noch so lesen, dass man es nicht unbedingt einsetzen will,.. 😉 Für Änderungen zur Vorversion siehe: avast! 5 is coming… soon!(via intowindows.com).

UPDATE 1
Nachdem Avira aufgrund der Werbeeinblendungen bei den WindowsBlog.at Kommentaren nicht so gut wegkommt, streiche ich den von der Empfehlungsliste 😉

UPDATE 2
Dominik Berger (winforpro.com) hat kürzlich eine Liste von AV Lösungen für Windows 7 zusammengestellt: http://www.winforpro.com/windows/antivirus-fr-windows-7/