Windows 7 Editionen

Aha! Heute sind die SKUs (Stock Keeping Units) von Windows 7 veröffentlicht worden. Und da gibt es durchaus Neuigkeiten.

Die Windows 7 Editionen bauen aufeinander auf, das heißt die nächst größere Version hat die Features der der “kleineren” drinnen. Das ist eine Änderung zu Windows Vista, wo z.B. Media Center zwar in Home Premium enthalten war, aber nicht in Business. Demnach wird die Business Professional auch Media Center enthalten. Damit ist es eindeutiger. Je mehr desto besser😉

Außerdem ein ganz klarer Fokus auf zwei Versionen:

  • Windows 7 Home Premium
  • Windows 7 Professional

Allerdings gibt es sehr wohl auch andere Editionen, das komplette Lineup unterscheidet sich nicht sonderlich (vom Namen) von Vista:

  • Windows Starter
  • Windows 7 Home Basic
  • Windows 7 Home Premium
  • Windows 7 Professional
  • Windows 7 Enterprise
  • Windows 7 Ultimate

Ich habe hier absichtlich ein paar Sachen ausgegraut, nämlich die, die nicht im Handel/Regal erhältlich sind. Damit sollte einiges klarer sein, als unter Vista. Im Prinzip reicht mal der Mehrheit der “Privaten” Home Premium.

Home Basic wird die neue ähm,… jetzt hätte ich beinahe dritte Welt Version gesagt, aber das hat einen Beigeschmack,… ist die Version für “emerging markets”  Nun ja, reihe ich persönlich auch in Kategorie “unnötig” ein. Low Cost, wo jeder Cent zählt,… also bitte schön. Glaube trotzdem, dass man die ruhig ersatzlos streichen hätte können. Daneben gibt es auch noch die Starter Version (ohne 7 im Namen), die man allerdings nur Preinstalled (OEM) erhalten kann, und auch da nur an bestimmte Restriktionen gebunden ist, was die Hardware betrifft. Und die „kleine“ Einschränkung, dass nur 3 Applikationen gleichzeitig laufen. Praktisch, wenn man Outlook und Messenger offen hat, dann kann man sich aussuchen ob man den IE8 oder Word startet.

Professional für alle die bisher XP Professional eingesetzt haben (oder Vista Business). Einer der ersten Kommentare auf dem windowsteamblog spricht davon, dass man die Professional auch “Small Business” nennen hätte können. Jup, aber wollen wir mal nicht überkritisch sein.

Für alles, was etwas “größer” ist gibts Windows 7 Enterprise. Das bekommt man automatisch wenn man das Client OS unter Volumenslizenzvertrag mit Software Assurance nimmt. Benefits rein mal von Windows 7 her: Bitlocker, AppLocker, DirectAccess, BranchCache,… Gefühlsmäßig wird die Enterprise viel wichtiger, als bisher die Vista Enterprise, weil ziemlich viele „nützliche Neuerungen nur dort zu finden sind. Wenn man das Geschäftsmodell hinter Software Assurance betrachtet, war das aber eh auch überfällig, denn bisher bestanden die Benefits aus SA nur auf dem “drumherum” (eLearning, Ratenzahlung, Version Upgrades,…) aber kaum aus der Software selbst. Das zusammen mit MDOP,… gut so.

Ultimate ergibt eigentlich nur dann Sinn, wenn man Features aus der Enterprise-Version (z.B. BitLocker) will, allerdings keinen Software Assurance Vertrag hat (z.B. Einzelunternehmen). Vermutlich aber auch wieder wegen Mehrsprachigkeit. Ob es nämlich die SPrachpakete so wie bei Office 2007 auch einzeln gibt, wurde nicht verlautbart, aber vermutlich nicht.

Mehr Info: Presspass: Windows 7 Lineup Offers Clear Choice for Consumers and Businesses

Quelle: Windows 7 Editions Announced

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