The Mojave Experiment

Ohne Worte, see for yourself. Sensationell.

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Na ein paar Worte doch:

Beim Mojave Experiment wurden Leute nach ihrer Einstellung zu Vista befragt. Ergebnis: vernichtend, die üblichen Dinge „nix neues“, „langsam“,… dann wurde ihnen das nächste Windows, Codename Mojave, gezeigt. Begeisterung pur. Der Witz: es war eh Vista.

Wenig überraschend, eine überwiegende Mehrheit von Vista-Kritiker hat Vista nie gesehen oder sich nicht ein paar Minuten damit auseinandergesetzt. Ist doch so: sogar eine alte Oma, die von PCs weniger als keine Ahnung hat, „weiß“ dass Vista schlecht ist. Wahrscheinlich muss Microsoft Vista wirklich einfach umbenennen,…

Mehr Info: http://www.mojaveexperiment.com/

Danke an S.Lillge & Michael S. für den Tipp/Link!

Windows Server 2008 Workstation Converter

Das bessere Vista? Manche glauben ja (siehe dazu z.b. derStandard), und installieren alle Dinge einzeln nach um den Server auch als normalen Arbeitsplatz zu verwenden…korrekt lizenziert ist es sicher auch Microsoft recht. Der einzige Nachteil: der Weg dahin ist (wenngleich in unzähligen Blogs dokumentiert) ein bisschen mühsam.

Leichter gehts mit dem „Windows Server 2008 Workstation Converter“. Der nimmt einem einen Großteil der Arbeit ab.

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Mehr Info:

Sachen gibts,…

Quelle: Bink.nu via Volkan

HowTo: Complete PC Backups über Netzwerk

Nach den ausgezeichneten Erfahrungen mit der Voll-Backupfunktionalität „Windows Complete PC Backup“ (Vista Business, Enterprise, Ultimate) stören mich nur zwei Dinge: Sichern auf Netzwerk geht nicht und außerdem soll es automatisch gehen. Beides lässt sich leicht beheben, erst mal das mit dem Netzwerk:

Sichern:
Die Sicherung per GUI geht nur auf DVD oder lokale Datenträger. Interessanterweise kann das Command Line Tool deutlich mehr. Und das offenbar schon seit 2004. Wohl ein Longhorn Pre-Reset Code 🙂

Cmd als Administrator aufmachen und folgenden Befehl tippen:

wbadmin start backup -backuptarget:\\\\server\\share -include:c:,d: -allcritical -quiet

  • wbadmin ist das Command Line Tool zur (Server-)Sicherung. Eine Dokumentation findet sich auf den Windows Server 2008 Seiten.
  • start backup startet den backup mode
  • backuptarget legt den Pfad fest. Sicherstellen, dass man dort VOLLE Rechte hat, inklusive der Berechtigung, Berichtigungen zu vergeben (es werden ACLs gesetzt). Das kann dann ein lokaler Pfad sein, oder – und das ist der Unterschied zum GUI Tool – ein UNC Pfad (=Netzwerk).
  • include enthält mit „,“ getrennt alle Laufwerke oder Ordner die in der Sicherung enthalten sein sollen. Also z.B. include:c:,d: um die Laufwerke C und D zu sichern
  • allcritical stellt sicher, dass alle kritischen (System-) Dateien/Partiotionen mitgesichert werden
  • quiet keine Benutzereingabe/ausgabe. Zum Testen weglassen, dann setzen.

Tja, das wars. Damit wird die Sicherung ausgeführt. Je nach Netzwerk-/Plattengeschwindigkeit (bei mir war das Ziel eine externe Platte am 2003er Server,… langsam…) kann das durchaus dauern.

Restore:
Die Wiederherstellung ist ohne commandline zu bewerkstelligen – da geht’s nämlich über die GUI. Natürlich wahlweise auch mit Commandline aus dem Windows Recovery Enviroment (WinRE), aber wozu… und nicht abschrecken lassen, im Prinzip klickt man 10x mal auf „Weiter“ und 1x auf „Fertigstellen“,…

Ich habe den Test selbst gemacht, um hier keine falschen Tipps zu geben und habe meinen TabletPC über Netzwerk erst gesichert, dann formatiert, dann die Sicherung zurückgespielt. Dazu die Vista DVD einlegen (im Prinzip eh gleich wie beim Erfahrungsbericht: Complete PC Backup):

  1. Sprache wählen
  2. Computerreparaturoptionen
  3. Windows Komplettsicherung wiederherstellen
  4. Hier wird es dann interessant, weil WinRE eigentlich mal offline ist. Deswegen wird man auch eine Fehlermeldung bekommen („Keine Sicherungen gefunden“). Macht nix,auf Abbrechen klicken und andere Sicherung wählen.
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  5. Jetzt auf „Erweitert“ Schon hat man die Möglichkeit sich mit dem Netzwerk zu verbinden. Praktisch, WinRE lädt die Netzwerktreiber nach und startet selbige.
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  6. Nach der üblichen Sicherheitswarnung („Wollen Sie sich wirklich eine Netzwerkverbindung, oder geht’s ohne OS auch?“) muss man noch den Share eingeben (da sollte man halt wissen wie man den genannt hat,…) und sich authentifizieren:
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  7. Wenn man es dann bis hierher geschafft hat, sollte auch der Rest funktionieren, nur noch die richtige Sicherung auswählen (bzw. welche Partitionen zurückgespielt werden) und Go…
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Feine Sache. Der Laptop rennt wieder und eine getestete Sicherung ist ja auch keine schlechte Erfahrung.

NAS mit Samba
Unter Umständen kann es bei älteren Samba Versionen (älter als Samba 3 Version 3.0.24) Probleme bei der Sicherung geben.

  • Hier steht warum.
  • Hier wird diskutiert, wie man es behebt (Registry Keys) bzw. man kompiliert Samba neu (bzw. lädt die fertigen Pakete,.. je nach Box), aber das wird auf den meisten NAS Boxen nicht so einfach sein. Das funktioniert z.B. bei vielen:
    • Der Benutzer muss volle Schreibrechte haben (no na). Man tut gut daran, wenn Benutzername und Passwort exakt die gleichen sind (Samba & Windows).
    • Auf der Vista Maschine die Sicherheit auf Samba Level senken: HKEY_LOCAL_MACHINE\\SYSTEM\\
      CurrentControlSet\\Control\\Lsa\\LmCompatibilityLevel auf 2 setzen

In einem weiteren Artikel geht’s dann darum, wie man das ganze automatisiert.

Täglich grüßt das Murmeltier – Der Apple Trojaner

Vista-Blog Stammleser Marijan weist in einem Kommentar auf ein neuerliches Unterjubeln von Software durch den Apple Updater hin. Auf seinem Blog kann man bebildert (nicht) sehen, wie dem Windows User Netzwerkdienste untergeschoben werden.:

„kaum ist die aufregung um die automatische safari installation bisschen weniger geworden (apple hat das vorausgewählte weg gegeben) schon kommt das nächste: mobile me installiert sich bei der itunes installation mit (laut kurier)

ich kann das ehrlich gesagt nicht glauben, dass ein unternehmen SO dumm ist, aber bitte. ich teste das mal…“
Quelle: Apple tuts schon wieder

Ja, was soll ich dazu noch sagen… eigentlich schon beim letzten Mal genauso, oder davor,… offenbar agiert Apple „böser“ als es Microsoft jemals gemacht hat. Eigentlich traurig, andererseits ok, wenn wenigstens Microsoft in diesem Punkt „richtig“ handelt.

  • Ein Update soll Updates machen – und keine neue Software installieren.
  • Neue Software kann ruhig angeboten werden – aber nicht vorselektiert.
  • Gerade dann, wenn neue Internet-Dienste (Browser, offene Ports, Sync-Programme,…) installiert werden sollen, dann gehört erst recht vorab Information – und nicht still schweigend im Hintergrund festsetzen.

Das Apple Software Update tut alles das nicht, es wird vom Benutzer – im Fall von MobileMe sogar komplett unbemerkt – die neue Software untergeschoben. Das ist ein Verhalten, wie man es sonst nur von Trojanern kennt. Ich bin dafür, dass der Apple Software Updater unter Windows deshalb als Schadsoftware klassifiziert wird, bis sich dieses Verhalten seitens Apple geändert hat.

Auch wenn es nicht nützt, der Hass aller Apple-Jünger wird mich trotzdem treffen: das ist KEINE Kritik an Safari, Quicktime, iTunes oder MobileMe.

Obwohl man darüber auch viel schreiben könnte. Sicherheit und Zuverlässigkeit sind auf der Prioritätenliste eben nicht ganz oben… Lücken, die andere schon vor Jahren behoben haben, tauchen z.B. bei Safari wieder auf. Dafür ist er aber so schnell… Es gibt wohl zwei Gründe, warum der kostenpflichtige Dienst MobileMe durch Apple unfertig veröffentlicht wurde: einerseits um ein hübsches Thema auf der WDDC 2008 Konferenz zu haben (knackige Tagline: „Exchange for the rest of us“), andererseits um ja vor Microsofts Live Mesh verfügbar zu sein. Live Mesh ist thematisch sehr ähnlich angesiedelt, aber eben noch Beta. Aber Beta scheint da was anderes auch noch zu sein…

Tja, bevor ich 79€ für einen Dienst zahle, wo mir 10% der Mails flöten gehen, die Synchronisation mitnichten Exchange Funktionalität aufweist (default 15 Minuten Sync-Intervall) bleibe ich lieber beim Original.

Na gut, so viel mal zum Rant der Woche.

… nein, halt einen habe ich noch: Alle die einen DNS betreiben (z.B. MacOSX Server) DNS patchen nicht vergessen, Exploits sind für ALLE Systeme in the wild, Patches sind von allen Hersteller vorhanden (Cisco, Microsoft, Linux…) – nur von/für Apple nicht.

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Erfahrungsbericht: Complete PC Backup

Weil Martin danach gefragt hat, habe ich mir die Sicherung wieder hergestellt. Andere Möglichkeit wäre gewesen, nur die Daten aus dem Complete PC Backup zu holen. Das ist recht einfach zu bewerkstelligen, weil ein Complete PC Backup ein VHD File ist, siehe dazu auch: CompletePC Backup & VHDs direkt in Vista mounten. Hier jetzt mein Erfahrungsbericht dazu.

Complete PC Backup

In Windows Vista Business, Enterprise und Ultimate ist die Komplett-Sicherung „Windows Complete PC Backup enthalten“. Die kann den gesamten Rechner bzw. ausgesuchte Partitionen im laufenden Betrieb auf NTFS formatierte Datenträger entweder lokal, per USB oder auf DVD sichern. Über die GUI ist es allerdings nicht möglich, das zu automatisieren oder  Netzwerkshare / NAS zu nutzen. Gut so, gibt mir Gelegenheit für einen weiteren Post.

Mein Setup:
Im PC waren zwei Festplatten:

  • eine 200 GB mit zwei Partitionen, eine mit OS (Windows XP), eine mit Daten (Seagate Barracuda 7200.9)
  • eine 500 GB mit zwei Partitionen, eine mit OS (Windows Vista), eine mit Daten (Samsung HJ501) – kaputt

Die Systempartitionen waren mit Complete PC Backup auf eine externe USB Platte gesichert (eigentlich nur aus dem Grund, weil auf der XP Partition auch der Bootloader für Vista drauf war,…), die Datenpartitionen nur teilweise, ich habe dort die „Eigenen Daten“ abgelegt, die mit SyncToy synchronisiert werden.

Restore:

Kaputte Platte raus, neue Platte rein. Anschluss auf den selben SATA Stecker, die Platte war dabei jungfräulich, weder formatiert noch partitioniert. Booten von der Vista DVD. Achtung: es muss der selbe Type sein, ein Restore von einer x86 Sicherung funktioniert nicht mit einem x64 Datenträger.

Man wählt die Sprachen aus, weiter, dann allerdings nicht den großen „Installieren“ Knopf, sondern Computerreparaturoptionen:

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Zuerst das zu reparierende OS wählen, der Screen kommt nur wenn mehrere OS im Bootloader verzeichnet sind. Die Anzeige 0 MB ist übrigens richtig, denn es war ja nur der Bootloader vorhanden, der Rest von Vista ruhte auf der kaputten Platte. Am nächsten Screen gibts dann viele Möglichkeiten, je nachdem was denn vorgefallen ist, da aber bei mir nichts mehr zu retten ist, wähle ich die „Windows Complete PC Wiederherstellung“:

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In dem Complete PC Backup sind mehrere Rechner enthalten, ich wähle nun den richtigen (das ist, wie man am ersten Bild sieht sicher nicht die TabletPC Sicherung) aus und dort auch den richtigen Speicherpunkt (wenn mehrere vorhanden sind):

2008-07-25 CompletePCBackupRestore 007 2008-07-25 CompletePCBackupRestore 0082008-07-25 CompletePCBackupRestore 009 2008-07-25 CompletePCBackupRestore 0102008-07-25 CompletePCBackupRestore 011 2008-07-25 CompletePCBackupRestore 012

Mit „Fertig stellen“ kanns dann auch losgehen. man wird noch gewarnt, dass alles bestehende gelöscht wird (wobei die Datenpartition XP unangetastet blieb, die Systempartition XP aber restored wird). Tja und dann heißt es warten. Ich habe schon mal auf einem Laptop ein restore gemacht, da ging das eigentlich recht flott, diesmal hat es recht lange gedauert. Ok, sind auch einige GB gewesen (40 GB XP, 195 GB Vista), und ein weitere Grund mag sein, dass zuerst die Platte formatiert wurde, was eben so seine Zeit dauert. Computer wird noch neu gestartet und fertig (ok den letzten Screen hätt ich schon wieder mit dem Snipping tool machen können statt abzufotographieren,..)

2008-07-25 CompletePCBackupRestore 015 2008-07-25 CompletePCBackupRestore 016

Und schon war ich auf meinem Vista, alle Programme, Einstellungen usw.. waren da. Ich hätte nur das Benutzerverzeichnis (Dokumente, Bilder, Musik,…) wieder zurückspielen brauchen und könnte weiterarbeiten.

Hier die Datenträgeraufteilung unter Vista (D, E sind die XP Platte auf SATA Port 1, C, F Vista, wobei F leer ist,…

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Etwas überrascht war ich nur über diesen Screen:

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WTF? Vista war aktiviert, trotzdem steht da Evaluierungsversion?! Die Lösung: da ist noch der Release Candidate vom Service Pack 1 oben. Und der ist seit 30. Juni abgelaufen. Egal, ich habe noch die Daten kopiert die auf der Systempartition irgendwie rettenswert erschienen und nutze den Umstand, dass eine RC Deinstallation mit anschließender Installation sowieso (auf diesem Rechner) viele, viele Stunden dauert und steige auf Vista 64 Bit auch am Desktop um.

Aber gut zu wissen, dass das Backup funktioniert hat.

Ergebnis:

  • Leider waren auf F: ein paar Verzeichnisse drauf, die nicht gesichert waren, die sind nun weg. Aber ich bin mit einem blauen Auge davon gekommen, das meiste waren virtuelle Maschinen, die ich sicher auch auf einer externen Platte habe (bzw. so alt, dass es es eh nicht schade drum war), dann viele GB an MSDN Downloads (völlig egal, lade ich noch mal runter) und (etwas ärgerlicher) Videos, darunter ein paar nicht fertige Screencasts.
  • Complete PC Backup hat perfekt funktioniert.

Meine Fehler:

  • Keine wirkliche Sicherungsstrategie
  • Complete PC Backup nicht aktuell. Hätte ich das wenigstens alle 3 Monate gemacht… nun ja, alles was der Rechner nicht automatisch macht, ist „gefährlich“.
  • Ich habe (absichtlich) nicht alles in „Eigene Dateien“ gespeichert – der (dumme) Grund – Virtuelle Maschinen und Videos sind so groß…

Vista Compatibility Center

Was läuft und was läuft nicht? Und wie sieht es mit 64 Bit aus? Und wo finde ich den Treiber? Das ganze wird jetzt auf einer optisch recht ansprechenden Seite präsentiert…

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Mehr Info: http://www.microsoft.com/windows/compatibility/

Sonst gilt aber immer noch: man braucht eigentlich nicht manuell suchen, man verwendet am besten den Windows Vista Upgrade Advisor bzw. für Firmen Tools und Guidelines wie Microsoft Deployment Toolkit und Microsoft Assessment and Planning Toolkit Solution Accelerator.

Klack, Klack. Klack.

Die gute Erziehung erlaubt mir nicht, meine Gefühle in Worte zu fassen.

Es gibt einfach Geräusche, die man nicht hören will. Dazu gehört auf jeden Fall das Klackern einer abgerauchten Festplatte. Meine Desktop Harddisk mitsamt 500 GB weg. Hardwareschaden…

Irgendwo eh halb so dramatisch, der Schaden sind 100 EUR und es gibts Backups (aber nur von den „Eigenen Dateien“, aber trotzdem… ich hatte heute eigentlich etwas anderes vor als eine neue Platte zu kaufen. Ich hasse so was. Immerhin weiß ich bald, ob meine Sicherungsstrategie was wert war. Eigene Dateien sind gesichert, aber da waren noch ein paar Verzeichnisse drauf (z.B. mit virtuellen Maschinen, die waren da nicht dabei… oh das Zittern wird noch ein paar Tage anhalten. Grmpf.

Hardware sicher entfernen – der leichte Weg

Immer wieder sehe ich Personen, die den komplizierten Weg wählen, um z.B. einen USB-Stick „sicher zu entfernen“. Beispielszenario: ich möchte den Stick (Laufwerk K:) entfernen.

Der komplizierte Weg:
Rechts-klick auf das Icon und auf „Hardware sicher entfernen“ klicken.
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Man bekommt dann den „nutzerfreundlichen“ Dialog, unter Umständen darf man dann heiter raten, welcher Stick den gemeint ist (hier im Bild stecken nämlich zwei am Gerät,…):

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Mit einem Klick auf „Gerätekomponenten anzeigen“ weiß man dann wenigstens mehr:

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Also den Lenovo-Stick stoppen, ja wirklich stoppen (Warum man die einzelnen Geräte hier anklicken kann, weiß auch niemand,…), ok Meldung wegklicken…

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Der leichte Weg

Einfach mit Links-Klick aufs Icon:hardware_sicher_entfernen5_fe29e078-86d3-4a4b-a3b0-3eeb8254591a

Fertig, ok Meldung wegklicken. Tja, so einfach kann das sein.

Noch netter wäre es, wenn der Name des Sticks im Dialog steht, aber meistens ist es eh eindeutig (genug) und spart viele Klicks…

Muss man denn überhaupt „Hardware sicher entfernen“?
Kommt drauf an, unter 2000 schon, ab XP eigentlich nicht,… zumindest nicht bei USB Sticks, denn per default ist der Schreib-Cache bei externen Datenspeichern nicht aktiviert, deswegen kann man gefahrlos ohne Datenverlust den Stick ziehen. Ich glaube ich habe noch nie einen USB Stick „sicher entfernt“. Manchmal lasse ich sie auf fremden PCs (z.B. Präsentationsrechnern, beim Kunden,..) stecken, dann sind sie zumindest von mir sicher entfernt,…

Man kann allerdings zur Leistungsoptimierung den Schreibcache aktivieren, z.B. wenn ein ReadyBoost Stick immer am Gerät hängt und sicher nicht abgezogen wird oder eine externe USB Platte ebenfalls permanent dranhängt. Allerdings nicht vergessen: in diesem Fall MUSS dann die Hardware sicher entfernt werden, sonst gehen ziemlich sicher Daten verloren.

So wird der Schreibcache ein/aus-geschalten: Rechtsklick auf das Laufwerk Eigenschaften, das richtige Gerät in „Hardware“ raussuchen, Eigenschaften, dort dann in Allgemein „Einstellungen ändern“ und schließlich in Richtlinien „für Leistung optimieren“, wenn der Cache aktiviert werden soll.

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Herold Sidebar Gadget

herold_d12134a9-bfff-4457-ac03-7f7133f68424Ah, sehr fein, Andreas Rynes (Microsoft) hat mich darauf hingewiesen, dass es ein feines Sidebar Gadget für die Telefonbuchsuche gibt. So lassen sich direkt aus der Sidebar die Gelben Seiten und das Telefonbuch durchforsten.

Funktioniert auch schnell und einfach, Suchbegriff und Ort eingeben (wenns keine Firma sein soll, dann erst auf Telefonbuch klicken) und mit Eingabetaste oder Klick auf den Suche-Knopf öffnen sich schon die Ergebnisse.

Für die Nummer selbst muss man allerdings dann noch auf den Link klicken.

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Download: http://www.herold.at/html/wtf/de/vista_gadget.htm

Das Update KB955020

Zurück aus dem Urlaub, gleich mal Updates einspielen. Da ich gerne weiß, was sich so einspielt lese ich die betreffenden Knowledge-Base Artikel dazu. Da bin ich auf folgendes  Update gestoßen:

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Das „wichtige“ Update fügt folgende Worte laut KB955020 in das Wörterbuch ein:

  • Friendster
  • Klum
  • Nazr
  • Obama
  • Racicot

Und jetzt hätte ich gerne eine Erklärung: 56,3 MB für fünf (!) Worte?! Wieso „wichtig“? Der „Worst-Case“ ist, dass das Wort nicht erkannt wird?! Und neu starten darf ich auch?

Mehr Info: http://support.microsoft.com/kb/955020/en-us

Tja, ich bin dafür, dass das Update Team jetzt 100-mal folgendes schreibt:

Der Satz „Ich will keine riesigen und sinnfreie Updates herausgeben!“ hat 8 Worte. Wenn man das 100-mal schreibt, belegt das dann auf der Festplatte knapp 8,7 Gigabyte?

Hmmm, aber vielleicht sehe ich das zu dramatisch. Oder vielleicht hat der Brainwash Effekt über den Urlaub abgenommen, die Medikamenten Dosis aus Redmond war u.U. zu gering dosiert. Oder es ist, weil ich wieder mit Ubuntu gespielt habe (auch das aus dem Grund, immer mal wieder über den Tellerrand zu blicken). Oder es ist doch der Bundestrojaner drin? Tja,…