Benutzerordner Spezial-Icons wiederherstellen

Patrick aus dem verregneten Westerwald schreibt:

„Ich hab mal wieder Rätselspaß bei dem ich keine saubere Lösung im Internet finde konnte. Ich habe mir die Pfade für Bilder Videos etc in meinem Benutzerprofil auf die Ordner auf meiner 2ten Platte angepasst. Da ich aber immer ein wenig auf Design ein Augenmerk habe würde ich gerne die alten Icons wieder verwenden. Aber leider finde ich nirgendwo eine Info in welcher Windows Datei die Icons für die Benutzersteuerung hinterlegt sind.“

Ah, Rätselspaß, sehr gut! Hier ein Screenshot von Patrick:

Aufzeichnen

Die Lösung:

Diese Spezialicons werden in der jeweiligen desktop.ini vergeben, dort kann man sie auch wieder herstellen. Erstmal muss diese Datei angezeigt werden, da geht man im Explorer auf Layoutoptionen, Ansicht und läßt alle Dateien anzeigen lassen (das nachher wieder rückgängig machen):

ordneransicht_f331d377-55f4-47e7-b6f5-1800e8d1d6e5

Dann im jeweiligen Ordner die desktop.ini anpassen, bzw. wenn eine solche nicht vorhanden sein sollte, dann eine Textdatei mit dem Namen erstellen. Dort dann anpassen, z.B. für den Bilder Ordner:

[.ShellClassInfo]LocalizedResourceName=@%SystemRoot%\\system32\\shell32.dll,-21779InfoTip=@%SystemRoot%\\system32\\shell32.dll,-12688IconResource=%SystemRoot%\\system32\\imageres.dll,-113IconFile=%SystemRoot%\\system32\\shell32.dllIconIndex=-236[LocalizedFileNames]Sample Pictures.lnk=@%SystemRoot%\\system32\\shell32.dll,-21805

Eine komplette Liste findet sich z.B. hier: http://www.winhelponline.com/articles/130/1/Shell-folders-are-displayed-with-the-standard-folder-icon-in-Windows-Vista.html

Windows 7: Multi-Touch & mehr Info

Langsam werden konkrete Informationen zu Windows 7 veröffentlicht. Gerüchte gibts ja ohne Ende, darüber habe ich auch schon schmunzeln müssen. Beim Ratespiel meistens am erfolgreichsten ist Long Zeng, er durchstöbert Patentanmeldungen und Job-Angebote und vermutet so z.B., dass in Windows 7 VHDs direkt gemountet werden könnten. Und auch einen weitere Punkt hatte er ein paar zuvor Tage erraten: Eine Präsentation Windows 7 auf der D6 Konferenz, allerdings wusste er zumindest vorab nicht, was genau gezeigt wird.

Die Antwort: Multi-Touch.

Video: Multi-Touch in Windows 7

Nach Surface und TouchWall (auch wenn TouchWall nichtsd mit der vorgestellten Windows 7 Technologie zu tun hat) noch ein weiterer Schritt weg von Mäusen und Tastaturen! Verfügbar soll das ganze a ganze sowohl für Laptops als auch für Desktops sein (Hardware muss das natürlich unterstützen), aber ein eigener Surface Computer rückt damit sowohl technisch als auch finanziell in greifbare Regionen!. Ein Transkript der Präsentation findet sich hier: http://d6.allthingsd.com/20080527/gates_ballmer/.

Und noch mehr Windows 7 Information, wobei man an dieser Stelle sagen muss: Microsoft ist erstaunlich restriktiv, was Information betrifft. Es ist schon klar warum… bei Longhorn durfte jeder Entwickler herumträumen und Wünsch-Dir-was spielen, diese Information ist natürlich sofort im Netz verbreitet worden… und dann ins Produkt nie reingekommen. Was einerseits nicht schlimm gewesen wäre (nicht jede Idee wird immer sofort ins nächste Release genommen), andererseits natürlich fürs Image nicht förderlich war. In Ermangelung echter Information wird natürlich heftig spekuliert, dem Ratespiel schließe ich mich nicht an, aber das, was bestätigt ist (und nicht unter NDA ist), werde ich natürlich schreiben. So auch die Infos von Steven Sinofsky (Senior Vice President, Windows and Windows Live Engineering):

  • Zeitplan: 3 Jahre nach allgemeiner Verfügbarkeit von Windows Vista. Microsoft wollte (alleine schon wegen der Software Assurance Verträge) schon länger 3 Jahres-Zyklen haben.
  • Windows 7 ist auf Windows Vista und Server 2008 aufgebaut. Wahrscheinlich wird man öfter lesen, dass es auf Server 2008 aufgebaut ist (da der im Gegensatz zu Vista einen super Ruf hat, obwohl der Kernel eigentlich eh der selbe ist,…).
  • Kompatibilität:  Stellt man also jetzt auf Vista um, hat man auch für Windows 7 nach derzeitigem Kenntnisstand gesorgt. Das betrifft ganz besonders die Thematiken Software und Hardware Kompatibitität sowie Sicherheit.

Nachdem ich nach wie vor ein TabletPC Fan bin, freue ich mich jetzt schon auf Windows 7. Und da über Windows 7 seitens Microsoft momentan nur „fixe“ Infos offiziell bestätigt und gezeigt werden, kann man davon ausgehen, dass das auch wirklich kommt. Es wird spannend.

Quelle: http://windowsvistablog.com/blogs/windowsvista/archive/2008/05/27/microsoft-demonstrates-multi-touch.aspx

Reminder: Amiga abzugeben

Hier noch eine kleine Erinnerung, es gibts zwei Amigas abzugeben (bis 31.5.2008). Aber natürlich kann ich da kein Altmetall verschenken!

amiga_night_de0a8008-83e6-4ceb-84fa-684d51ff5319Deswegen habe ich mir einen Spezialisten von Microsoft Consulting Services geholt und die Geräte noch einem Funktionstest unterzogen. Wir haben das „Amiga Memorial Night“ genannt.

Begonnen hat das ganze mit… dem Schraubenzieher. Die Festplatte des 1200er hatte sich gelöst (nicht festgeschraubt?!). Aber scheinbar unkaputtbar,. .. auch der 500er funktioniert noch.

Ok, die Mäuse könnten auch etwas Reinigung vertragen, aber das wars eigentlich mit den negativ Punkten (die langen Ladezeiten der Spiele und die vielen „Guru Medidations“ mal abgesehen). Der 1200er bootet übrigens schneller, als mein Vista aus dem Standby aufwacht 🙂

Der Rest des Abends (geplant war eigentlich nur der Abend) zog sich dann doch bis 4:00 in der Früh gehörte dann ganz den Games. *Schwärm*.

Und wer 10 Minunten Zeit hat, kann mal in dieses Video reinschauen, dann weiß man, wie man die eine oder andere „Amiga Memorial Night“ verbringen kann.

Zum Artikel: Amiga zu verschenken

Explorer und die Ordneransichten

Da macht man so schöne Videos und freut sich des Lebens (bzw. des Explorers), und was ist der Dank? Beschwerden, dass der Explorer auch ein Leben hat! Undankbares Volk! Aber schon richtig,…

Zuerst ein wenig Hintergrund: Vista kennt mehr als einen Ordnertyp und passt seine Ansicht dem Inhalt an. Das ist natürlich kein Bug, sondern ein Feature, denn abhängig vom Ordnerinhalt, wird einer von sechs vorderfinierten (und konfigurierbaren) Vorlagen gewählt.

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Diese Vorlagen werden automatisch zugewiesen und da liegt Vista oft nicht auf der Wellenlänge des Benutzers, der eben nicht der Meinung ist, dass sich der aktuelle Ordner um Musik dreht.

Jetzt kann man einem Ordner eine Vorlage verpassen, indem man in den (siehe oberes Bild, da heißt der Ordner übrigens „Ordnen“, eine Vorstufe des Papierkorbs auf meinem Desktop). Nächster Schritt: die Ansicht anpassen, so wie man sie gerne hätte (also Icon Größe, Spalten,…) und dann kann man auch alle anderen Ordner, die die Vorlage verwenden beglücken:

ordner_reset_78065fad-59ae-440d-b4aa-22cbf78d7513

Im Explorer kann nun auch die Vorlage selbst angepasst werden, unter „Ordner und Suchoptionen“–>Ansicht: „Ordner zurücksetzen“ setzt alle anderen Ordner zurück, die die Vorlage verwenden (aber angepasst wurden) zurück auf die Vorlage selbst. Mit „Für Ordern übernehmen“ wird die aktuelle Ansicht allen Standard-Vorlagen-Ordnern aufgezwungen.

Problem: Vista merkt sich die Ordneransichten nicht

Lösung 1: Der oben abgebildete Knopf „Ordner zurücksetzen“ kann schon mal helfen (für den Ordner Typ). Wenn nicht, dann radikaler:

Lösung 2: Folgende Registry Keys löschen:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\Local Settings\Software\Microsoft\Windows\Shell\Bags

HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\Local Settings\Software\Microsoft\Windows\Shell\BagMRU

Das sollte geholfen haben.

Problem: Ich will die Automatische Erkennung NICHT

Lösung: Jaja, man kanns ja eh abschalten:

Dazu geht man in der Registry zu HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\Local Settings\Software\Microsoft\Windows\Shell und da gibt es schon einen Ordner namens Bags – wenn man den vorher nicht gerade gelöscht hat. Wenn er schon da ist, sollte man den trotzdem löschen, denn da sind die ganzen Angaben zu Ordnern gespeichert, und den BagMRU auch gleich dazu (siehe Tipp oben), damit sollte ein ordentlicher „Reset“ gleich mit dabei sein. Dann Rechtsklick, neuer Schlüssel und dann folgende Schlüssel erstellen: „Bags„, dann unterhalb einen Schlüssel „AllFolders„, dann – wieder darunter – „Shell“ und dort dann eine Zeichenkette „FolderType“ mit einem der Vorlagentypen erstellen, zur Auswahl stehen NotSpecified, Pictures, Music, MusicIcons, Documents, und Contacts. Da NotSpecified der „allgemeine“ Typ ist, empfiehlt sich dieser. Schaut dann im Ergebnis so aus:

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Diesen Registry Hack als Download: <% file name=“DeaktiviereExplorerOrdnerErkennung“ %>

Wie immer gilt: auf eigene Gefahr und nicht beschweren 🙂 In der Registry Datei ist gleich eine korrigierte Bag Size mit drin, dann merkt sich Vista mehr Ordner,… Wenn man die Autoerkennung doch wieder haben will: einfach den Schlüssel „AllFolders“ löschen. Ich habs bei mir jetzt ausprobiert, funktioniert super.

Quelle für diesen Tipp: die ausgezeichnete Ressource vistax64.com

Akzeptanz von Vista wächst überraschend schnell

Gartner blickt in die Kristallkugel. Und ist überrascht. Denn demnach verbreitet sich Windows Vista schneller als damals Windows XP. Gut, nicht sonderlich viel, aber immerhin absolut +3% bei Business und +4% bei Home.

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Die Computerwoche zitiert:

Falls Gartners Prognosen zutreffen, dann wird Windows Vista Business Ende 2008 auf 13 Prozent und Windows Vista Home auf 16 Prozent aller PCs installiert sein.

Nun ja, falls die Prognosen zutreffen. Ich weiß ja nicht, wie das die vistablog.at Leser sehen, aber diese Prognosen haben oft etwas von der Wettervorschau. Mal abwarten.

Diese Zahlen überraschen, da doch die Meinung, dass Windows Vista ein regelrechter Flop ist, recht weit verbreitet ist.

Genau. Recht herzlichen Dank an die Presse, die diesen Eindruck bar jeglicher Realität weiter fördert.

Während die Gartner-Prognose für Windows Vista Home kaum erstaunt, weil Privatanwender beim Neukauf eines PC meist eh keine Wahl haben, fällt die erwartete Entwicklung für Windows Vista Business erstaunlich positiv aus.

Der Unterschied XP–>Vista ist groß. Um Dimensionen größer als es der Unterschied zwischen 2000 und XP war, klar dass man da etwas konservativer vorgeht. Dafür sind die Vorteile allerdings auch größer, die sich bei einem Wechsel ergeben können. Finde ich also auch nicht sonderlich erstaunlich.

Dass sich nun Windows Vista trotz schlechter Presse und dieser erschwerten Bedingungen sogar etwas schneller verbreitet als damals Windows XP, ist erstaunlich.

Ja, eigentlich schon. Ich wundere mich ja jeden Tag, dass mein Vista läuft, denn wenn man nach der Presse geht, dürfte das gar nicht sein.

Quelle: Die Akzeptanz von Windows Vista wächst überraschend schnell – Knowledge Center – Software Infrastruktur – computerwoche.de

XP vs. Vista: Sortieren & Filtern im Explorer

Der neue Windows Vista Explorer bietet gegenüber seinem XP Pendant viele Verbesserungen, darunter „Kleinigkeiten“ wie z.B. beim Umbennen von Dateien oder „Als Pfad kopieren“. Aber auch umfassendere Verbesserungen wurden eingebaut, die meiner Meinung nach große Auswirkung auf das tägliche Arbeiten haben kann (wenn man es denn nutzt). Darunter fallen die Möglichkeiten des Filtern & Sortierens:

Video: XP vs. Vista – Sortieren und Filtern im Explorer

Das zählt übrigens auch in die Kategorie: Was ich schmerzlich vermisse, wenn ich mal wieder vor einem XP sitze(n muss),…

Office Live Workspace Beta

Office-Live-Workspace-1-_5eeb8948-1ae7-45b7-bc74-951fd39e0ee2Die Beta zu diesem Dienst ist seit letzter Woche auch auf Deutsch verfügbar. Ich nutze den Dienst schon länger (auf englisch) und bin recht begeistert.

Was ist Office Live Workspace?
Eigentlich ist es ein SharePoint. Aber gratis 🙂 Also im Prinzip ein Web-Arbeitsplatz, d.h. man kann Dokumente ablegen (bis zu 1000), zum Zugriff reicht ein Browser (Firefox 2+ oder IE6+) und die Zugriffsberechtigungen kann man selbst vergeben. Dazu kann man andere Benutzer einladen und schon können auch die Dokumente anzeigen (auch im Browser!), kommentieren oder bearbeiten – je nach dem, welche Berechtigung man vergeben hat. Der Dienst ist ausdrücklich nicht auf private Nutzung beschränkt, sondern kann auch kommerziell („dienstlich“) genutzt werden. Forefront for SharePoint sorgt für ein virenfreies leben.

Und so siehts aus:

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Anwendungsbeispiele

  • Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Firmen
  • Gruppenarbeit unter Studenten/Schülern
  • Vereinsorganisation
  • Christian, 4 andere und ich haben ein Projekt zu Windows Vista am laufen. Was das ganze schwierig macht: jeder ist in einer anderen Firma und es gibt einige Dokumente zu tauschen/bearbeiten/… Groove wäre eine Lösung, aber das hat jetzt nicht jeder. Einen SharePoint … aber dazu braucht es CALs. FTP… nö. Woher soll ich wissen, wer da jetzt etwas geändert hat… alle diese Probleme löst uns Office Live Workspace.

Vorlagen für Arbeitsbereiche
Natürlich kann man auch mit einem leeren Arbeitsbereich beginnen und diesen dann um Listen erweitern.Vorlagen ermöglichen aber schneller zu starten.

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Integration in Office
Sehr angenehm: Mit Hilfe des (optionalen) Office Live-AddIns lassen sich Dokumente direkt aus Office heraus öffnen und speichern.

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Dementsprechend sind dann auch die Öffnen/Speichern Dialoge mit direktem Zugriff auf Office Live, also so wie man es auch mit SharePoint hat. Leider ist der Zugriff über WebDAV (und damit Explorerintegration) ebensowenig möglich wie bei Skydrive.

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Kalender und Kontakte können direkt in Outlook angezeigt (und bearbeitet!) werden.

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Einfacher gehts nicht. Was auch stressfreie Zusammenarbeit ermöglicht: Versionierung!

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Bildschirm freigeben: Microsoft SharedView Beta
Eigentlich eigenständig, aber gleich integriert in Office Live Workspace ist SharedView. Das ist sozusagen die Version 2 des in Vista integrierten „Windows Teamarbeit“. Damit kann der eigene Bildscirm mit bis zu 15 Personen geteilt werden. Nett: man sieht die Mauspfeile der anderen.

Kostenlos anmelden und nutzen: http://workspace.officelive.com/

HowTo: Wie man Tastaturen NICHT säubert

Noch ein Sonntags-Offtopic-Post: Für einen Frühjahrsputz ist das Jahr ja eigentlich schon zu fortgeschritten, aber nachdem verschiedene Medien über den Zustand von Tastaturen berichtet haben…aus der Futurezone:

Am Arbeitsplatz im Büro nisten mehr Krankheitserreger als auf der Toilette. […] In einem typischen Londoner Büro sammeln sich im Monat durchschnittlich 1,89 Gramm Dreck in jeder Tastatur.

Hmm, das kommt ungefähr hin, meine Tastatur war 5 Jahre alt,.. macht 113,4 Gramm. Mein Eindruck waren eher 1,134 Kilo, aber bitte. Deswegen musste ich nun etwas unternehmen, siehe Video:

Video: HowTo: Wie man zu einer neuen Tastatur kommt

Jaja, ich gebs ja zu, war vielleicht kein Geniestreich. Aber die PS/2 Tastatur funktioniert noch 🙂 Immerhin konnte ich so zu einer neuen Tastatur kommen, über die ich noch ein Review schreibe (Wireless Laser Desktop 6000). Da die Putzaktion im Februar war, wird das dann gleich ein Langzeittest.

Erfolgreicher beim „Frühjahrsputz“ war ich übrigens beim Serverkammerl zu Hause, hier ein Vorher/Nachher Bild. Hätte auch vorher funktioniert, aber das nachher sieht etwas aufgeräumter aus.

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So, genug dazu, wieder zurück zu Windows Vista 🙂

Troubleshooting: RAM defekt?

Unerklärliche Abstürze oder Resets, BlueScreens, „verschwindende“ Anwendungen, oder sogar, dass sich das Betriebssystem gar nicht erst installieren lässt – da ist eindeutig etwas faul.

memtest_1de9dbd2-3c01-4123-bc9f-2e0a7c8975dc Ursache dafür kann schlicht defekte Hardware sein, und da recht oft die RAM Riegel. Statische Entladung, unsachgemäßer Einbau oder Herstellungsfehler… aber zum Glück kann man das recht einfach feststellen, es gibt ja die entsprechenden Test-Werkzeuge.

Allerdings habe ich nun vernommen (und auch durch Recherche im Web nachvollziehen können), dass die Tools offenbar unterschiedliche Testroutinen haben und auch nicht alle Chipsätze gleich unterstützen. Daher kann es vorkommen, dass das eine Tool den Speicher als „ok“ befindet und erst das andere eine Ursache für Abstürze aufzeigt: nämlich sehr wohl defekten RAM.

Wenn man mal einen Verdacht hat, dann schadet es nicht, mehrere Tools darauf loszulassen, und es sei es nur, verlässlich eine Fehlerquelle auszuschließen.

Empfohlene Reihenfolge:

  • memtest86+
    Nachfolger des nicht mehr (oder nur selten) weiterentwickelten memtest86. ISO herunterladen, auf CD brennen und von CD booten.
  • Windows Memory Diagnostic
    Zu deutsch: Speicherdiagnosetool, ist in Windows Vista integriert, bzw. auch von der Vista DVD bootbar.

Quelle: Christians Kraut und Rüben Blog

Feature Vergleich: XP mit SP3 vs. Vista mit SP1

Microsoft stellt ein Dokument zur Verfügung, wo durchaus brauchbar die beiden Betriebssysteme verglichen werden. Folgende Kapitel stehen zum Stöbern bereit:

  • Sicherheit
  • Management
  • Deployment
  • Mobility
  • Produktivität

Angenehm: Das Dokument beschränkt sich auf eine kurze Erklärung, wenn wer mehr wissen will, dann gibts ja genug technische Information auf TechNet oder MSDN. Dadurch ist die Seitenanzahl mit 27 angenehm kurz. Natürlich ist nicht jeder Vorteil unbedingt jetzt ein Hammer (z.B. die Möglichkeit einen Beamer über Netzwerk anzusteuern, nice to have…) aber auch die wirklich guten Punkte sind drin (z.B. Worldwide single-image deployment, standard user accounts, ActiveX Installer Service,…)

Einziger Kritikpunkt beim Überfliegen:

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Na so hart wäre ich nicht gewesen, auch XP mit SP3 hat ein User Interface. Aber sonst ein ganz brauchbares Dokument!

Download (PDF oder XPS): Download Center