Nicht alles muss man verstehen…

hoffe ich zumindest, weil ich wirklich nicht weiss, was man davon halten soll:

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Man stelle sich jemanden vor, der das Geschäft mit einem rosa Vista in der einen Hand und Manhunt 2 in der anderen Hand verlässt. Gruselig. Die Windows Vista Hello-Kitty Edition enthält übrigens zusätzlich zu Home Premium noch Windows Live OneCare und ein Tipps & Tricks Buch.

Quelle: http://www.istartedsomething.com/20080327/pink-windows-vista-japan/

Martin schickt noch eine Anfrage, er hätte gerne das Vista-SP1-Klopapier auch hier in Europa.

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Quelle: Engadget

Netzwerk-Shares mit Vista durchsuchen

Um von einem Vista Rechner aus Netzwerklaufwerke bzw. Freigaben zu durchsuchen, musste man bisher ein AddIn installieren, das lokal den Inhalt des Servers in den Index geschrieben hat. Das ist ok, wenn es sich um einen Client handelt, das ist nicht so toll, wenn z.B. 10, 20 oder mehr Rechner permanent auf den Server indizierend zugreifen.

Mit der Windows Desktop Search 4.0 brauche ich genau das nicht mehr, denn nun kann Vista den Index des anderen Rechners direkt abfragen (und Zeit wirds, ..Spotlight).

Nichts ist so schön wie ein Selbstversuch, also habe ich mich am Abend kurzerhand entschlossen die WDS auf meinem Small Business Server 2003 zu installieren. Wie das ganze aussieht habe ich kurz in ein Video verpackt:

Video: Netzwerklaufwerke mit Vista durchsuchen

Aber echt, ich werde zu leichtsinnig. Durch die Bank positive Erfahrungen der letzten Zeit haben mich dazu gebracht sogar eine Preview Version auf meinem SBS zu installieren, so dämlich muss man mal sein. Na aber der SBS gehört eh abgelöst, Cougar… nur bislang funktioniert er noch. Mal überlegen was ich noch tun könnte 🙂

Mythos fehlerfreie Apple-Dinge

Alles ist besser, wenn nur ein Apfel-Logo draufklebt. Auf diese Meinung trifft man oft im Netz. Tatsächlich ist es natürlich nicht so, die Probleme in der IT betreffen schon alle System. Klar, manche Sachen mehr auf dem einen oder anderen System, aber was man da für Legenden und Mythen über Apple hört ist nur noch durch religiöse Verblendung erklärbar. Technisch jedenfalls nicht, deswegen hier auch dieser Artikel:

  • Ich weiss, schon, das startet einen Flamewar. Eh nicht zu verhindern, wenn ich auf Vistablog das Wort Apple verwende. Schade drum, vielleicht gelingt es ja trotzdem ein wenig die Emotion hinten anzustellen?
  • Ist Vista besser? Darum geht es mir hier nicht. Es ist nur so, dass andere Betriebsysteme in der öffentlichen Meinung z.B. als sicherer gelten. Fakten dafür gibt es nicht. Eher das Gegenteil ist beweisbar.
  • Viren und Malware gibts nur auf Windows? Klar, deswegen haben die Trojanertoolkits auch keine Mac Version. Halt doch, haben sie! Die eigentliche Schwachstelle da wie dort sind die Benutzer, die sich solche Software installieren.
  • Andere schlecht machen ist aber nicht nett. Ja ich weiß, ich schau mir auch gerne die Mac Werbungen auf YouTube an. Find ich witzig gemacht.

Übrigens: das sind alles Meldungen der letzten paar Tage! Ist also nicht so, dass ich jetzt die letzten Monate zusammenfasse 🙂


Updater updatet nicht (nur)
Tja, da habe ich bereits darüber geschrieben, eine sehr ungute Sache, das Netz ist voll mit Kritik daran. „It undermines the trust relationship great companies have with their customers, and that’s bad – not just for Apple, but for the security of the whole Web.“

Mehr darüber: Apple tut es wieder… Achtung vor Update


Apple verbietet Safari unter Windows
Ok, die tatsächliche rechtliche Wirkung auf den privaten Endkunden mag in Österrecih/Deutschland bei annähernd null liegen (anders bei gewerblichen Kunden!), aber lustig ist der kleine Irrtum im End User License Agreement (EULA) allemal:

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Safari darf also nur auf Apples installiert werden. Demnach müsste Bootcamp erlaubt sein, nicht aber Non-Apple Hardware. Tja, halb so schlimm, vor allem war das schnell geändert, Apple hat umgehend den Fehler behoben. Quelle: TheRegister


Sicherheit und Safari 3.1
Der Fehler im EULA war schnell behoben, bei den Sicherheitslücken ist Apple leider nicht so schnell. Kaum war Safari 3.1 veröffentlicht, kann man auch schon nachlesen, dass es mit der Sicherheit nicht so weit her ist. Remote ausnutzbare Lücke um vollen Zugriff auf ein System zu bekommen.

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Quelle: http://secunia.com/advisories/29483/


Hack-Wettbewerb: Mac unterliegt Vista und Linux
Wer einen voll gepatchten Rechner hacken kann, darf ihn behalten. Jetzt mag man argumentieren, dass die Motivation bei Apple-Hardware höher ist, aber es gab ja auch genug Preisgeld, um das man sich genug Apple Hardware hätte kaufen können, wenn man den Vista oder Linux Rechner knackt. Hat man aber nicht geschafft,…

Angeblich war der Hack in 2 Minuten durchgeführt.
Angegriffene Software war übrigens… Safari.

Quelle: http://www.news.com/8301-13579_3-9905095-37.html?tag=nefd.top

Ah, macht nix, dafür kann man ja den Mitbewerb lächerlich machen:


Sicherheit im Vergleich: Microsoft und Apple
Die ETH Zürich hat sich die Betriebssysteme von Microsoft und Apple hergenommen …

Forscher der ETH Zürich haben auf der derzeit in Amsterdam stattfindenden Black-Hat-Sicherheitskonferenz ein neues Modell zur Ermittlung der Sicherheit von Betriebsystemen entwickelt. Dazu zählen sie nicht allein die Anzahl der Lücken und wie kritisch diese sind, sondern ermitteln zudem die von ihnen so genannte Zero-Day-Patch-Rate. Diese gibt an, inwieweit ein Hersteller in der Lage ist, zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens einer Lücke einen Patch zur Verfügung zu stellen. Um dabei von den Angaben der Hersteller unabhängig zu werden, greifen sie auf zahlreiche unabhängige Quellen zurück wie Secunia, Milw0rm, The Open Source Vulnerability Database (OSVDB), National Vulnerability Database (NVD), CVE und diverse andere.

Ergebnis:

Die Forscher kommen darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass die Zahl der offenen Lücke sich bei Microsoft mittlerweile stabilisiert habe. Bei Apple zeige sich allerdings der gegenteilige Trend, wobei Apple Microsoft sogar bereits überholt habe und im Schnitt mehr offene Lücken aufweise. Die Ergebnisse ihre Untersuchung würden die allgemeine Annahme, dass Apple von Natur aus sicherer sei, nicht bestätigen.

Download: „0-Day Patch -Exposing Vendors (In)Security Performance“

Quelle: Heise.de

Und nein, die Studie ist nicht von Microsoft bezahlt.


Don’t be evil
ist nicht das Motto von Apple, und das ist auch gut so. Bei steigende Verbreitung von Apple Geräten regt sich auch mehr Unmut über die Geschäftsmodelle, z.B. bei iphone SDK bei der kommerzielle Anbieter 30% (!) des Umsatzes abliefern müssen. Das hätte Microsoft mal einfallen sollen,… 🙂


Fazit:
Alles grüner auf der anderen Seite des Zauns? Nein. Fehler machen alle. Beim Thema Sicherheit ist Microsoft aber argumentierbar weiter als Apple. Eine teuer gelernte Lektion für Microsoft.

Letzter Satz dazu, eben bei WinFuture gelesen:

Schon klar. „Meine Meinung steht fest, verwirren Sie mich nicht mit Fakten…“ Leute gibts…

Windows Search 4.0 Preview

Ui, die Suche in Windows wird noch besser, eine Preview der neuen Version zum Download bereit.

Die wichtigsten Eckpunkte:

  • Viele Bug fixes (wäre mir nicht aufgefallen, dass derzeit welche drin sind, aber gut)
  • Schneller – laut Nick White um 33%
  • Remote Index Recovery – damit kann bei PC-zu-PC Suche der jeweilg andere Index direkt angefragt werden.
  • Rollback Recovery – wenn sich der Index mal verschluckt, dann wird auf eine funktionierende Version zurückgesprungen, eine komplette Neu-Indizierung soll damit nicht mehr notwendig sein.

Für Firmenumgebungen:

  • Performance Verbesserung bei Exchange online modus, also wenn kein Cache Mode benutzt wird.
  • Mehr Gruppenrichtlinien
  • EFS Support

Download und mehr Info: KB940157

Quelle: Windows Vista Team Blog : Announcing the Windows Search 4.0 Preview

Umzugshilfen

Wenn von einem Rechner auf den nächsten Umgezogen werden soll, dann kann man natürlich händisch Dateien kopieren,… ist aber extrem mühsam, vor allem wird man so eher wenig die Programmeinstellungen kopieren. Leichter geht es da schon mit den Tools von Microsoft, namentlich mit „Windows Easy Transfer“ oder den „User State Migration Tool“. Ersteres ist für Einzelrechner, zweiteres für ganze Netzwerke.

Windows Easy Transfer

Einfach dabei ist Windows Easy Transfer (WET). Für XP muss unbedingt die aktuelle Version herunter geladen werden. Es kann noch entschieden werden, was mitgenommen werden soll, zusätzliche Ordner definiert werden,… auch wenn nicht 100% alles mitgenommen wird (Passwörter z.B. nicht), so erspart das doch mächtig Zeit.

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Beliebte Fallen:

  • Sprache der Basisinstallation muss die selbe sein (also es geht nicht von englischem XP auf deutsches Vista).
  • Plattform muss gleich sein (32-Bit-auf 32-Bit, 64 auf 64)

Vorteil:

  • Spart mächtig Zeit.
  • Arbeitet oft gründlicher, als wenn man manuell kopiert, nimmt vor allem auch die Einstellungen einiger Programme mit.

Nachteil:

  • Nicht skriptbar, also nur etwas für Einzelrechner.

WET hilft auch im Business Umfeld! Bevor man auch da händisch ans Wer geht,…

User State Migration Toolkit (USMT)

Für große Umstellungen eignet sich dieses automatisierbare Command-Line Tool. Mächtig. Im Gegensatz zu Windows Easy Transfer unterstützt das USMT auch den Umzug von 32-Bit auf 64-Bit (allerdings nicht umgekehrt).

Positiv:

  • Mächtig
  • Skriptbar

Negativ:

  • CMD Tool – Lernkurve
  • Kein GUI

Mehr Info: TechNet
Download: Download details- Windows User State Migration Tool (USMT) Version

Grafisches Interface für USMT

Der Workstation Migration Assistant ist ein grafischer Wrapper für das Commandline Tool USMT. Und damit hat man die negativen Punkte gleich weg 🙂

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  • Migrate via a pre-defined network storage location, external USB drive, or user-specified location. USB drive detection is automatic, and you can decide whether drives below a certain size are ignored (ie, memory sticks)
  • Optional Hard Disk Health Check will run a CHKDSK prior to capture and fix errors if any are found
  • Optional Encryption using a pre-defined company encryption key, or per-user customised encryption (for highly sensitive data that can’t be stored on a server without being encrypted)
  • Use different configurations for “XP Only” (XP > XP) migrations via Standard (XP > Vista and Vista > Vista)
  • Automatically run pre and post-capture / restore scripts and programs (very useful to further configure machine settings)
  • Migrate domain only accounts, or domain and local
  • Automatically exclude certain domain or local accounts from the migration
  • Automatically send log files to an e-mail address via SMTP after the migration
  • On-screen status during every stage of the migration, including ETA
  • Option to limit migrations to a certain size, i.e. if over 20GB of data to backup, then fail and inform user. This is also overridable
  • Automatic checks for USMT installation and optional download
  • Command-line automation

Download/Info: http://dcunningham.net/projects/workstation-migration-assistant/

Life At Microsoft – Die ganze Wahrheit

Ich habe gerade ein bisserl viel zu tun, aber nebenbei kann man sich ja das eine oder andere Video reinziehen. Wie zum Beispiel alle South Park Folgen per Streaming. Oder eben auf On10 gefunden: Leben bei Microsoft – ich wusste es, genau so stelle ich mir das auch vor. Bei meinen Besuchen bei Microsoft Österreich konnte ich zwar so nie sehen, aber ich glaube es ist hierzulande nicht anders:

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(Silverlight benötigt)

Quelle: Life At Microsoft – The Truth Revealed | Tina Wood | Channel 10

Remote Server Administration Tools verfügbar

Wie die Kollegen von vista-blog.de berichten, der Adminpak Nachfolger für Vista SP1 ist da! Und statt Adminpak nennt sich das ganze nun RSAT.

Mit den Remote Server Administration Tools (RSAT) können Windows Domänen nun auch über den Desktop-Rechner mit Windows Vista SP1 verwaltet werden. Dabei kann auf Server mit Windows Server 2003 und Windows Server 2008 zugegriffen werden – die RSAT enthalten zudem wieder die Gruppenrichtlinien-Managementkonsole (Group Policy Management Concole, GPMC), die zuvor über das SP1 in Windows Vista entfernt worden war.

Die RSAT ersetzen das alte ADMINPAK.MSI und erweitern die Tools um Verwaltungsfunktionen und Features für Windows Server 2008. Folgende Werkzeuge sind enthalten:

Role Administration Tools:

  • Active Directory Certificate Services Tools
  • Active Directory Domain Services (AD DS) Tools
  • Active Directory Lightweight Directory Services (AD LDS) Tools
  • DHCP Server Tools
  • DNS Server Tools
  • File Services Tools
  • Network Policy and Access Services Tools
  • Terminal Services Tools
  • Universal Description, Discovery, and Integration (UDDI) Services Tools

Feature Administration Tools:

  • BitLocker Drive Encryption Tools
  • Failover Clustering Tools
  • Group Policy Management Tools
  • Network Load Balancing Tools
  • SMTP Server Tools
  • Storage Manager for SANs Tools
  • Windows System Resource Manager Tools

Diese Tools unterstützen Windows Server 2003:

  • Active Directory Domain Services (AD DS) Tools
  • Active Directory Lightweight Directory Services (AD LDS) Tools
  • Active Directory Certification Authority Tools
  • DHCP Server Tools
  • DNS Server Tools
  • Terminal Services Tools
  • Universal Description, Discovery, and Integration (UDDI) Services Tools
  • Group Policy Management Tools
  • Network Load Balancing Tools

Nach der Installation des entsprechenden Updates und einem Neustart stehen die Werkzeuge erst zur Installation bereit.

Dowload:

Für Windows Server 2008 mit Hyper-V RC0-Rolle muss jeder Benutzer dieser Rolle noch folgendes Update installieren, um eine entsprechende Managementkonsole für Hyper-V einzurichten:

Quellen:

BCM, Vista und Windows Mobile

office2007pro-5-lg-1-_5eb670d5-db32-4d1b-bd34-060c1efb41a0 Die beliebte Mini-CRM Lösung Outlook mit Business Contact Manager 2007 läuft natürlich auch unter Vista -hier die Downloads bzw. was man braucht, um das Ganze zusammen mit Windows Mobile zum Laufen zu bringen.

Erstens ein Update für das Windows Vista Mobile Device Center (in Deutsch verfügbar). Zweitens, abhängig vom verwendeten Windows Mobile Device (Smartphone oder PocketPC/Phone), entweder das

Outlook 2007 or 2003 with Business Contact Manager Add-in: Business Contacts for Pocket PC

Supported Operating Systems:

  • Windows Server 2003; Windows Vista; Windows XP Service Pack 2

This download works with the following Microsoft Office programs: 

  • Outlook 2007 with Business Contact Manager
  • Outlook 2003 with Business Contact Manager Update

The following are also required:

  • Microsoft Windows Mobile 5.0 Software for Pocket PC. If you are unsure of which type of device you have, please click here http://go.microsoft.com/?linkid=6175789.
  • Microsoft ActiveSync 4.1 or later
  • For older versions of Pocket PC, please download the earlier version compatible with older versions of Pocket PC.

Download: Für Pocket PCs

Oder das

Outlook 2007 with Business Contact Manager Add-in: Business Contacts for Smart Phone

Supported Operating Systems:

  • Windows 2000 SP 3; Windows Vista; Windows XP Service Pack 2

This download works with the following Microsoft Office program:

  • Office Outlook 2007 with Business Contact Manager

This download is designed for Windows Mobile 5 or Windows Mobile 6 Smartphone devices:

  • A Windows Mobile 5 or Windows Mobile 6 Smartphone device is a device that does not have a touch screen.
  • For devices that have a touch screen and are based on Windows Mobile 5 or Windows Mobile 6, please download and install that version.
  • For older versions of Pocket PC with a touch screen, please download the earlier version compatible with older versions of Pocket PC.

Download: Für Smart Phones

Beide Add Ins funktionieren unter Windows Mobile 5, WM6 oder WM6.1. Sie sind leider nur in Englisch verfügbar – funktionieren trotzdem mit einem deutschsprachigen Outlook mit Business Contact Manager 2007 und dem deutschen Windows Mobile Device.

Und hier noch eine Information rund um den Einsatz mit Outlook BCM 2007, die vielleicht ebenfalls interessant sind:

http://www.microsoft.com/germany/kleinunternehmen/aufgaben/technik-clever-einsetzen/internet-telefonie/default.mspx

Quelle: Thomas Roth via Ulrike Lanner – Danke!