MacOSX Leopard – the wow stops now

Also im vollen Wissen, dass es völlig wurscht ist, wer was als erster gehabt hat, oder auch die Sinnlosigkeit Vergleiche im Sinne „meiner ist bunter“ zu machen,… aber wie ich die Top 10 Features von Apples neuem Mac OS X 10.5 alias „Leopard gelesen habe, da war ich doch ziemlich erstaunt… irgendwie dachte ich, so zumindest meine Erwartungshaltung, dass da irgendetwas tolles kommt, was die Welt noch nicht gesehen hat, so wie ein Mobiltelefon, dass Musik spielt Mac, den ich per Gedankenkontrolle steuern kann,… irgendetwas halt. Aber Fehlanzeige. Aber vielleicht im einzelnen die Top 10 Features von Leopard, wie sie u.a. auf heise.de zu lesen waren:

1. Neuer Desktop: Menüleisten und das Dock haben einen neuen 3D-Look erhalten und sind teilweise transparent. Das Dock ist deutlich kompakter und nimmt nun auch Ordner auf, deren Inhalt bei Berührung mit dem Mauszeiger als Vorschau stapelähnlich gezeigt wird.

Wow. Transparenz! Stapelansicht! Ach so halt. Hab ich auch.

2. Überarbeiteter Finder: Die von iTunes bekannte Ansicht „Cover Flow“ hat Einzug gehalten, um Übersicht in Dateien, E-Mails und Downloads zu bringen. In einer Seitenleiste lassen sich fremde Macs und Server im Netz mit Spotlight durchsuchen. Mit Hilfe des kostenpflichtigen Apple-Dienstes .mac soll man Dateien demnächst auch dann austauschen können, wenn sich der andere Mac nicht im selben LAN befindet. .Mac-Abonnenten sollen über die Funktion „Back to my Mac“ übers Internet auf die Dateien ihres heimischen Rechners zugreifen können.

Reißt mich jetzt auch nicht unbedingt vom Hocker. Und Netzwerklaufwerke, die man über z.B.  WebDAV und/oder https ansprechen kann, gibt es gratis OS unabhängig ja auch nicht gerade wenige.

3. „Quick Look“, ein im Finder integrierter Viewer, mit dem man Dateien „in den meisten Formaten“, darunter Doc, RTF, PDF und EPS, ohne Verzögerung anschauen beziehungsweise abspielen, bildschirmfüllend vergrößern und darin via Cover Flow blättern kann, ohne weitere Programme starten zu müssen.

Wow. Nein, hat Vista zumindest ähnlich auch. Preview von Dateien ist ein alter Hut.

4. 64 Bit: Leopard wird laut Jobs durchgehend ein auf Cocoa setzendes 64-Bit-Betriebssystem. Tiger sei zwar auch schon in 64 Bit programmiert, darüber liege aber nur eine 32-bittige Oberfläche. Demnächst sei auch das Frontend 64-bittig. 64-Bit-Programme sollen Seite an Seite mit 32-bittigen laufen.

Aha.

5. Neue Grafikfunktionen: Über eine neue Bibliothek für Core Animation können Entwickler etwa animierte Bedienoberflächen ohne großen Aufwand in ihre Applikationen einbauen.

Aha, nennt sich aber nicht WPF, sondern Core Animation.

6. Boot Camp: Wie angekündigt, enthält Mac OS X 10.5 die finale Software zum Starten von Windows auf Intel-Macs. Wer erwartet hatte, dass Apple eine Virtualisierungsfunktion in Leopard einbaut, wurde enttäuscht: Apple sei mit der Arbeit von Parallels und VMware zufrieden, sagte Jobs.

Ok, das ist super. Dann kann ich also Vista auf Mac Hardware fahren. Find ich gut. Umgekehrt wäre es auch nicht unspannend, nämlich Mac OS X auf normaler Wintel Hardware oder gar virtuell zu betreiben. Leider nein.

7. Virtuelle Desktops: Unklar blieb, wo die Neuerung in Spaces steckt, denn diese Funktion wurde schon einmal gezeigt.

Ja, dazu hab ich nichts hinzuzufügen.

8. Neue Widgets für Dashboard.

Ohne Kommentar.

9. Video-Telefonie: iChat bringt nun einige spaßige Effekte auf Basis der Grimassen-Software Photobooth mit. Die Audioqualität soll sich durch den Einsatz von AAC-LD (Low Delay-Codec) verbessern. Zwischen mehreren Chats wechselt man durch Tabs (Reiter), das iChat-Theater zeigt Fotos, Präsentationen und alles, was Quick Look darstellen kann, im Video-Chat.

Sicher nett. Aber ist DAS ein Topfeature für ein OS? Spaßige Effekte? Bestenfalls eine lustige Draufgabe für eine Webcam, so wie bei der Live Cam dabei, oder auch bei Logitech. Und iChat-Theater… muss ich erst wirklich in Action sehen, aber Meeting Space klingt recht ähnlich.

10. Backup: Die Funktion Time Machine, die das System bequem in frühere Zustände zurückversetzen kann, um etwa gelöschte Dateien wiederherzustellen, kann Backups nun auch auf einer USB-Festplatte, die an der neuen Airport-Basisstation hängt, sichern.

Tja, Gratulation, cooler Name, aber im Grunde auf der Windows Plattform seit Jahren vorhanden (VSS). Übrigens: der Codename für Volume Shadow Copy war „Timewarp“. Wäre sicher flashiger als „Vorgängerversion wiederherstellen“.

Mit einem Seitenhieb auf Windows kündigte der Apple-Chef den Preis für Leopard an: Es gebe keine Basis-, Premium- oder Ultimate-Version, Mac OS X 10.5 koste stets 129 Dollar (respektive Euro).

Ist es wirklich so verwirrend?  Dann bitte einfach immer Ultimate zum SB Preis von 160 EUR kaufen. Die 30 EUR hat man beim Hardwarekauf wieder drinnen.

Daneben hat Apple auch den Webbrowser Safari für Windows veröffentlicht. Mit Hinweis auf Geschwindigkeit und Sicherheit. Dazu auch: es hat 2 Stunden gedauert, bis die erste kritische Sicherheitslücke gefunden wurde: Safari für Windows – gespickt mit Sicherheitslücken

Zum Thema:

Quelle: heise online – WWDC: Apples „Leopard“ bringt zehn große neue Funktionen

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