Der Router Test: Internet Connectivity Evaluation Tool

Man kann recht einfach testen, ob das eigene (NAT) Netzwerk/Router die neuen fortgeschrittenen Netzwerk-Optimierungs-Möglichkeiten von Vista unterstützt.

Tests, die durchgeführt werden:

  • Basic Internet Connectivity Test
  • Network Address Translator Type
  • Traffic Congestion Test
  • TCP High Performance Test
  • UPnP Support Test
  • Multiple Simultaneous Connection States Test

Und wenn rauskommt, dass man eigentlich gar nicht onlien ist, dann kann man auch gleich nach Certified for Windows Vista – Router umsehen.

Zum Online Test (für XP und Vista)

Quelle: Windows Vista Team Blog : Check out the Internet Connectivity Evaluation Tool

Pimp my Internet Explorer – Erweiterungen für IE

Mit Extensions/Add-Ons kann man Funktionalität nachrüsten. Hier war der Internet Explorer sicherlich in letzter Zeit nicht so reichhaltig ausgestattet. Ich möchte hier zwei Erweiterungen vorstellen, die ich installiert habe (und nicht missen möchte):

Inline Search Add-On
Nun, um ganz ehrlich zu sein, dieses Add-On läuft bei mir eher im Sinne einer „Reparatur“ für die Suche die standardmäßig im IE dabei ist.

  • „Find-as-you-type“: d.h. während man tippt wird schon zu den ersten Ergebnissen gesprungen
  • Kein nerviges Pop-Up Fenster, sondern wie von Firefox gewohnt unten eine Suchbox.
  • „Highlight all“ Funktion

Download: http://www.ieforge.com/InlineSearch/HomePage

IE7pro
Wenn ich vorher gesagt habe, dass es wenige Add-Ons gibt: das hier rüstet mit einem Schlag enorm viel nach, ein Mac-Gyver-Schweizermesser-AddOn.

  • Maus Gesten (Konfigurierbar,… super, benutz ich intensiv)
  • Ad Blocker
  • Flash Blocker
  • Quelltext Editor definieren
  • Crash Recovery: wenn der IE abstürzen sollte, stellt der alle Tabs wieder her
  • Tab Verlauf Manager – allerdings habe ich noch nicht gefunden wie ich einstelle, dass die letzte Session automatisch gespeichert und geladen werden soll, also immer alle Tabs auf einmal. So kann man gezielt einzelne Tabs wieder aufrufen, z.B. wenn man eines irrtümlich geschlossen hat.
  • Proxy Switcher um schnell den Proxy zu wechseln
  • User Scripts: Wer Greasemonkey kennt, weiß was sich dahinter verbirgt,… Client Seitiges JavaScript um Webseiten zu verändern. Sehr praktisch, einige Sktipts sind auch bereits mitgeliefert.

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Download unter: www.ie7pro.com

Treiber Signierung unter Vista x64 – und wie man sie deaktiviert

Oft verwechselt wird Treiber Signierung und Zertifizierung. Vista 64 Bit benötigt signierte Treiber, dazu benötigt der Entwickler des Treibers lediglich ein Zertifikat (z.B. von VeriSign), mit dem man den Treiber signieren kann. Damit wird zweierlei sichergestellt:

  1. Der Treiber ist unverändert.
  2. Der Hersteller des Treibers ist „bekannt“ (Qualität,…)

Andere Kosten, als die des Zertifikats (~300 $ / Jahr) fallen nicht an, also für Softwarehersteller nicht wirklich eine Hürde, auch nicht für OpenSource Projekte (z.B. die Verschlüsselungssoftware TrueCrypt, hat ebenfalls signierte Treiber). Für die Entwicklung kann man sich u.a. selbst ein Zertifikat ausstellen (makecert.exe,…)

Anders eine Treiber Zertifizierung: hier zertifiziert Microsoft kostenpflichtig. Benefits sind u.a. Logo, Aufnahme in die Liste der kompatiblen Produkte,…

Mehr Information: 64-bit Driver Guidelines

So, so weit so gut, was aber, wenn es eben keinen signierten oder zertifizierten Treiber für dein Vista 64 Bit gibt? Nun, vielleicht geht ja der 32-Bit Treiber, oder ein unsignierter Treiber… wer es wirklich versuchen will, der konnte schon bisher (bis zum nächsten reboot) das Erfordernis der Signierung kurzzeitig ausschalten. Und nun erklärt Chris123NT’s Blog wie man das duaerhaft macht: 

  1. Eine Command Shell als Admin aufmachen
  2. Eingabe von “bcdedit /set loadoptions DDISABLE_INTEGRITY_CHECKS” (das DD ist kein Tippfehler)
  3. Reboot und sich daran erfreuen, dass man wieder eine vernünftige Neuerung in Vista ausgeschalten hat.
  4. Sich daran erinnern, dass Chris123NT’s Blog der erste war, der das geschrieben hat 🙂

Quelle: Chris123NT’s Blog » Publications » Driver Signing in x64

Device Simulator für Windows SideShow

Windows Vista SideShow ist eine Technologie zur Ansteruung und Nutzung von weiteren Anzeigegeräten (eine Erklärung findet sich z.B. hier). 

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Für SideShow kann natürlich programmiert werden; aber wie wenn man nicht die richtige Hardware dafür hat? Microsoft hat nun  einen Simulator für die Windows Vista SideShow kostenlos für Entwickler bereit gestellt:

With the Device Simulator for Windows SideShow, developers of gadgets for SideShow can test their gadgets without physical hardware. This simulator runs the same firmware as the devices that are powered by the Microsoft .NET Micro Framework.

Download: Device Simulator for Windows SideShow

Quelle: Blog von Kay Giza – Device Simulator for Windows SideShow

Windows Server Codename "Longhorn" Beta 3

Microsoft hat die Beta 3 zum neuen Windows Server zum öffentlichen Test bereitgestellt.

Die Versionen liegen jeweils für x86 sowie x64 Prozessoren in Englisch, Deutsch und Japanisch vor.

Product Key gibts über TechNet (Windows Live ID erforderlich)

Ein witziges Video dazu zeigt die Schwierigkeiten ein solches Produkt zu verteilen:
Bessere Qualität direkt bei Microsoft.

Via Windows-Now.com und DownloadSquad

Freiwillige und unfreiwillige Aufgabe der Privatsphäre

Privatsphäre und Datenschutz sind Dinge, die man nicht zu leicht aufgeben sollte. Ist der Gegenwert z.B. einer sinnfreien „Stammkundenkarte“ wirklich so groß, dass man sich zum gläsernen Einkäufer macht? Aber immerhin, hier kann ich noch wählen.

Wo man als einzelner Bürger leider wenig Chancen hat: Data Retention / Vorratsdatenspeicherung Richtlichtlinie der EU. Bald werden nach Umsetzung in nationales Recht gemäß der EU Richtlinie 2006/24/EG alle Verkehrs- und Standortdaten von Sprachtelefonie, einschließlich Diensten mit Zusatznutzen und elektronischer Dienste für sechs Monate „für Zwecke der Strafverfolgung“ gespeichert. Abgesehen von enormen Zusatzkosten für Telekombetreiber oder Internet-Diensteanbietern heißt das, dass jeder Verbindungsaufbau im Internet mitgeloggt werden muss. Jede Webseite, die man besucht, jeder Messengerchat, jede eMail… siehe auch Futurezone. Auch wenn der eigentliche Inhalt (z.B. der Mail) nicht erfaßt werden soll (viel Spaß beim Trennen von Verbindungsdaten und Inhaltsdaten z.B. bei Mail), wird so jeder Bürger digital Total-Überwacht. Macht die Wirtschafts-Spionage einfacher.

Das alles natürlich unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung (zu Realtime „Online“-Durchsuchung von PCs dazu auch die Diskussion derzeit in Deutschland). Anleitung für Terrorristen (auch aus der FuZo):

  • Internetanbieter (Mail, Web) außerhalb der EU wählen
  • Handy und SIM Karte oft wechseln, anonym kaufen

Nur so eine Idee: wie wärs wenn ich meinen Bitlocker Key auch, sagen wir im Innenministerium hinterlegen muss? Oder das verpflichtende Einpflanzen eines RFID Chips (praktisch: statt der ecard)? Webseiten publizieren nur nach vorheriger Genehmigung?

Aber es geht auch freiwillig. Man könnte z.B. sein Leben oder seine Firma für alle offenlegen, in dem man Google Calender benutzt, und diesen für jedermann freigibt. Was im privaten Bereich vielleicht brauchbar ist (für Vereine, oder sehr extrovertierte Menschen) ist im Business Umfeld einfach eigenartig. So hat die Computerworld festgestellt, dass einige Firmen Google Calender nutzen, vermutlich weil Ihnen intern kein brauchbares System wie Exchange/SharePoint zur Verfügung steht,… (dazu auch lesenswert der Kommentar von Google Calender Product Manager)

Will wer z.B. an einem Conference Call von Apple teilnehmen?

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Ergebnis: Man kann sich anschauen, welche Firma, mit wem, wann einen Termin hat. Telefonkonferenzen z.B. mit Zugangsdaten 🙂 Na da könnte man sich mal als Mitlauscher einfach dazuhängen. Ich hab den Selbsttest gemacht und mich bei Google Calender mal umgesehen und kann den Bericht voll inhaltlich bestätigen, da ist wirklich einiges zu sehen, was besser „intern“ geblieben wäre. Gute Stichworte sind z.B. „password“, „pin“, „conference call“, „passcode“,…. Das nenne ich die freiwillige Aufgabe von Datenschutz. Für Firmen erst recht ungeeignet.

Fazit: Dort wo man noch Entscheidungsgewalt halt, sollte man die verbliebene Vertraulichkeit nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.

Windows Vista und Visual Basic 6.0 Kompatibilität

Gastbeitrag von Mario Szpuszta

Seit der Release von Windows Vista häufen sich Fragen im Bezug auf die Kompatibilität von in Visual Basic 6.0 entwickelten Anwendungen mit Vista mehr und mehr. Hier einmal die gute Nachricht für alle VB6 Anwendungen: Visual Basic 6.0 basierte Anwendungen laufen nach dem Motto „it just works“ auf Windows Vista. Die offizielle Press-Release von Microsoft dazu.

In der Praxis ist es leider allerdings so, dass die meisten VB6 Anwendungen sehr oft davon ausgehen, auf alle Ressourcen im System uneingeschränkten Zugriff zu haben. Klartext: sie gehen sehr oft davon aus, dass Sie Administrator-Rechte haben. Da man unter Vista standardmäßig nicht als Administrator läuft (Stichwort User Account Control), werden derartige VB6 Anwendungen ausschließlich laufen, wenn man sie mit der UAC „elevated“ started – d.h. Rechtsklick auf die Anwendung und den Menüpunkt „Run as Administrator“ auswählen um das Progamm zu starten. Dazu kommt oft noch das Faktum ins Spiel, dass sehr viele dieser Legacy Anwendungen manchmal etwas unsauber programmiert sind. Diese haben aber dann auch auf Windows XP Service Pack 2 schon Probleme, da Buffer Overruns oder Ähnliche Effekte dank Kompilation mit dem neuen C++ Compiler dort schon geprüft werden.

Kernaussage für Dich auf jeden Fall: VB6 Anwendungen laufen „as-is“ ohne Probleme, wenn diese auch auf Windows XP SP2 ohne Administrator-Rechte auch problemlos laufen. Wenn die Anwendungen Administratorrechte benötigen, muss man lediglich die User Account Control beachten und sie „elevated“ starten oder ein Applikations-Manifest einfügen. Dann gibt’s überhaupt keine Probleme… Mehr dazu findest du auch in der Windows Vista Developer Story auf MSDN.

Und immer, immer wieder …. UAC

Offenbar ist es schwer die Benutzerkontensteuerung (User Account Control kurz UAC) zu verstehen, besonders in Bezug auf die Arbeitsweise. So hat Channel Register einen Bericht ins Web gestellt, wonach UAC Dateinamen prüft, und abhängig davon das UAC Fenster erscheint oder nicht. Fleißig ist der Artikel übernommen worden (u.a. bei Winfuture.de oder auch bei Microsoft Fan Martin) und dabei wird der Eindruck erweckt, dass es ausreicht den Dateinamen zu ändern um Adminrechte zu bekommen (Hämisch aber falsch „Sicherheit auf Microsoft Art“). 

Hier ein paar Facts:

  • UAC muss von Applikationen selbst aufgerufen werden, das heißt „automatisch“ würde es nicht kommen. Erhöhte Rechte ermöglichen das Installieren von Software, schreiben in die Systemordner und Registry usw…
  • Wenn das Programm UAC nicht aufruft, der Benutzer keine solchen Rechte vergibt, dann läuft das Program… unter Benutzerrechten. Und darf damit recht wenig. Versucht z.B. so ein Benutzer-Programm in Systemordner zu schreiben, wird es keinen Erfolg haben, die landen im Äquivalent von /dev/null
  • Weil aber, speziell ältere, Software von UAC keine Ahnung hat (so wie mancher Artikelschreiber), versucht Vista von sich aus zu erkennen, ob es empfehlenswert ist, eine Anwendung mit erhöhten Rechten zu starten. Erfahrungsgemäß brauchen vor allem Installationsprogramme erhöhte Rechte.

Selbsttest gefällig? Einfach eine „Neue Textdatei.txt“ machen, ein paar sinnlose Zeichen rein und umbennen in Setup.exe. Siehe da, im Icon ist ein Admin-Schild.

Die Dateinamenerkennung ist (neben anderen Techniken) eine Kompatibilitätssache. Hat mit Sicherheit ziemlich wenig zu tun.

Ein „Tipp“ der Art „Bennent man die gleiche Anwendung auf beispielsweise „Popocatepetl” um, hat der UAC-Spuk ein Ende“ führt also nur dazu, dass die Anwendung nicht mit erhöhten Rechten läuft. Was zumindest daran wirklich praktisch ist: braucht man gar keine erhöhten Rechte, dann sollte man seine Anwenung nicht setup.exe oder install.exe nennen 🙂

Nachtrag: Sony VAIO und Vista

Vor kurzem habe ich ja einen Artikel zitiert, wonach auf einem Sony VAIO Laptop recht viel vorab installiert ist, was den Rechner nicht unbedingt schneller gemacht hat. Nun hat sich Alex bei mir gemeldet, den ich von einigen gemeinsamen Veranstaltungen Sony/Microsoft kenne und den ich auf diesem Weg schön grüßen möchte 🙂 

Alex schreibt (und ich übernehme das mal 1:1 und kommentiere):45F671EE0F84005F020000002BC29B8521[1]

VAIO steht für

VIDEO
AUDIO
INTEGRATED
OPERATIONS

Und das bedeutet natürlich eine Vorinstallation von Software! Damit, wenn ich ein VAIO kaufe, mir sofort jede Möglichkeit der Bearbeitung geben ist! DAS! unterscheidet auch eine VAIO vom Mitbewerb!

Sicherlich ein großer Pluspunkt für VAIO. Einschalten und loslegen.

Da wir( SONY) aus der Unterhaltungselektronik kommen, beinhalten unsere VAIO’s diverse vorinstallierte Programme für Videoschnitt, DVD-Authoring (Adobe Premiere, Adobe Photoshop, …) Musik, Office und selbstverständlich Security. Man kann jede dieser Anwendungen deinstallieren und somit die Registry-Einträge verringern.

45F671520F84005F020000002BC29B8531[1]Nicht nur ok, sondern ganz super. Bleibt dennoch das Problem: Was nützt die ganze Software, wenn der Rechner langsam ist? Denn wie im besprochenen Fall: die Sony Hardware ist top, super schnell, genau das richtige für Vista, aber irgendetwas bremst? Und dass man die Anwendungen deinstallieren kann, … naja mir gefällt der nächste Vorschlag besser:

Es ist möglich durch eine einfache Neuinstallation (z.B. beim Start die F10-Taste gedrückt halten) das Betriebssystem, auch ohne Applikationssoftware, aufzusetzen. Nach dem ersten Installationsschritt, wenn die Aufforderung zur Installation der Anwendungen erscheint, einfach auf „Abbrechen“ Klicken und die Erinnerung hierfür in den Autostart-Einstellungen deaktivieren. > Man hat eine „fast“ reine VISTA-Installation!

Und das ist sicherlich der beste Tipp, wenn man schnell ein „sauberes“ System will, (Vista Installation wird auf einem neuen Laptop in < 30 min erledigt sein). Ich habe leider keinen VAIO, aber so wie sich da anhört kann ich zumindest auf diesem Weg detailliert sagen, welche Anwendungen man draufhaben möchte. Und dann kann man den VAIO mit Vista so richtig genießen 🙂