Guten Rutsch

Ich wünsche allen Lesern an dieser Stelle einen „Guten Rutsch“ und uns allen ein erfolgreiches Jahr 2007. Das vergangene Jahr war echt toll, vor allem wegen der vielen netten Menschen, mit denen ich das Privileg hatte, zusammen arbeiten zu dürfen. Aber ich bin auch schon sehr gespannt auf 2007, beruflich (Vista, Office, SharePoint, Möglichkeiten ohne Ende), aber auch privat – Release von Nummer 2 Anfang Mai! Wird interessant 🙂

Legenden #2: Hardwareanforderungen?

In Legenden will ich ja Dinge beschreiben, die im Netz oft herumgeistern – und trotzdem falsch sind. Wie z.B. über die Hardwareanforderungen von Vista, da wird ja viel geschrieben, leider auch viel Unsinn, als Beispiel sei hier derStandard genannt (hier, hier und hier).

Aber was braucht Vista wirklich? Und woher kommen die Meldungen? Wieso gibts welche Kommentare?

Was wollen die Hardwarehersteller?
Ich glaube man muss auch unterscheiden, wer bestimmte Meldungen lanciert, bzw. wer welche eigenen Interessen hat… z.B. die Hardware Hersteller haben naturgemäß weniger ein Interesse, dass die alten Maschinen weiter verwendet werden, denn sie verdienen hauptsächlich am Verkauf neuer Rechner. Insofern sind Meldungen wie diese, natürlich unter einem bestimmten Licht zu sehen.

Dell empfiehlt z.B. eine 256 MB Grafikkarte für Vista. Nett! Nicht notwendig, vor allem nicht für einen Business-Rechner, aber nett.

Haben bestimmte Kommentatoren eigene Interessen?
So wie ich – ich glaube das merkt man – ausgesprochener Vista Fan bin, und auch sonst eher wenig Berührungsängste zu Microsoft habe – so gibt es das halt auch umgekehrt. Besonders in den Heise-Foren oder Standard-User Kommentaren, gibt es halt die üblichen Basher, die – und das unterstelle ich ganz bewusst – Vista noch nie ausprobiert haben, sondern alleine aufgrund der Tatsache, dass es von einem bestimmter Hersteller kommt, Vista als den größtem anzunehmenden Softwareunfall in der Geschichte des Universums betrachten. Argumentieren zwecklos,…

Besonders interessant finde ich die mehrfach getätigten Kommentare, dass aufgrund der Hardwareanforderungen ein Mac gekauft wird bzw. auf Mac verwiesen wird, da dort andere Anforderungen zu herrschen scheinen. MacOSX hat um nichts geringe Anforderungen an die Hardware als Vista. Jedes derzeit erhältliche Mac System (inklusive Macmini) wäre laut Spezifikation sogar Vista Aero tauglich, denn es ist zumindest eine Intel GMA 950 verbaut – reicht. Ich nehme an, dass Apple diese Hardware nicht nur aus Spaß an der Freude verwendet, sondern weil sie für die Oberfläche gebraucht wird. (Mind. 80 MB, shared Memory, plus das, was die Anwendungen extra brauchen). Umkehrschluss, dass MacOSX nun enorme Hardwareanforderung stellt? Neeeee. Sie unterscheiden sich nur in Wahrheit (Arbeitsrechner!) nicht wesentlich von denen von Vista. Einzig die Auswahl an Hardware ist nicht ganz so groß (dafür bekanntlich teurer, aber vom Design her hübscher, die üblichen Klischees,…).

Was meint denn nun Microsoft zu Vista & Hardware?
Microsoft gibt für Vista zwei verschiedene Hardwareanforderungen bekannt, einmal für Vista Capable (d.h. es geht zu installieren!)

A Windows Vista Capable PC includes at least:

  • A modern processor (at least 800MHz).
  • 512 MB of system memory.
  • A graphics processor that is DirectX 9 capable.

uund einmal Vista Premium (alle Funktionen lauffähig). Beide Anforderungen sind jedoch nicht verstehen als „Empfohlen fürs Glücklichsein“, denn mit 40 GB Festplatte kommt heute wohl kaum wer aus,…

A Windows Vista Premium Ready PC includes at least:

  • 1 GHz 32-bit (x86) r 64-bit (x64) processor.
  • 1 GB of system memory.
  • Support for DirectX 9 graphics with a WDDM driver, 128 MB of graphics memory (minimum), Pixel Shader 2.0 and 32 bits per pixel.
  • 40 GB of hard drive capacity with 15 GB free space.
  • DVD-ROM Drive.
  • Audio output capability.
  • Internet access capability.

Frage: Wie realistisch sind diese Anforderungen?
Kommt drauf an, in wie weit man ins Detail gehen will, … wenn nicht über Netzwerk installiert werden soll, dann braucht auch ein Vista Basic ein DVD Laufwerk (sonsts wirds schwierig,…), Prozessor würde ich schon etwas mehr empfehlen, ab 1,5 GHz Pentium 4 Klasse oder besser (Centrino, Core 2, Core 2 Dou, Athlon64,…). Sonst nach Wunsch und Wahl,.. Audio Output und Internet Anschluss sind empfohlen,…

Wieviel RAM brauche ich um mit Vista vernünftig arbeiten zu können:
1 GB sollte es tatsächlich sein. Wenn man allerdings einen Rechner neu kauft oder sowieso RAM aufrüsten muss (weil weniger als 1GB), dann auch von mir durchaus die Empfehlung auf 2GB zu gehen.

Vorwurf: „Die meisten am Markt erhältlichen Maschinen sind nicht Vista tauglich!“
Ich weiß nicht, was hier mit Markt, gemeint ist, aber ein kurzer Check auf der Webseiten des Handels ergibt:

  • Dell: habe versucht ein nicht-aero fähiges Notebook zu konfigurieren: geht nur, wenn ich ich nicht 1GB Speicher wähle. Alles voll Vista Ready.
  • Saturn: 34 Notebooks im Angebot, davon fast gleich viele mit 2GB Ram wie mit 512 MB. Bei den 512MB Notebooks kann es mitunter vorkommen, dass sie nicht aero-tauglich sind, Vista tauglich wären die allemal. Bei den 11 Desktops: ein Gerät nicht aero-tauglich.
  • diTech: also klar, wenn ich mir selber das Gerät zusammenstelle bzw. mich beraten lasse, wird es kein Problem geben, diTech hat auch fertige PCs, davon sind die drei günstigsten Modelle (unter 400 EUR) wahrscheinlich nicht für Vista empfehlenswert, darüber kein Problem.
  • Fujitsu-Siemens: ah, danke, die machen es einfach, auf deren Homepage ist eine Übersicht, welche Geräte Capable bzw. Premium ready sind. Capable so gut wie alle (ein paar abhängig von der Konfiguration).

Fazit: es ist schwer ein Neugerät zu bekommen, dass nicht Vista tauglich wäre.

Wenn das Gerät nicht Vista Premium Ready ist …?
Naja, dann geht z.B. die Aero Oberfläche nicht. Oder Media Center. U.u. hat man nicht alle Slideshow Effekte, denn die brauchen auch Video-Speicher. Über den tatsächlichen Produktivitätsverlust, wenn man kein Aero hat, bringt Gartner sicher bald eine Studie heraus. Gerade für Firmen bleiben aber die Vorteile z.B. im Deployment, Managebarkeit, Sicherheit,… usw. Außerdem finde ich die Oberfläche sowieso überbewertet, denn im Normalfall ist die verdeckt durch Applikationen. Microsoft hätte wohl nicht auf Aero verzichten können/sollen, aber wäre die Oberfläche jene von Windows 2000, dann wären die vielen anderen (und wesentlichen!) Änderungen offensichtlicher.

Vorwurf: „Die meisten Firmen haben PCs, die nicht Vista tauglich sind!“
Speziell beim RAM mag das stimmen, bei der sonstigen Hardware glaube ich das eher nicht, denn in Österreich haben die meisten Firmen aus steuerlichen Gründen (Abschreibung) PCs 4 Jahre lang, dann wird es ausgetauscht. Aus diesem Grund sind einfach die meisten Geräte bereits jetzt – oder bald – Vista tauglich.

Ist mein Rechner Vista tauglich?
Wer wissen will, ob sein Rechner Vista fähig ist, der kann für Windows XP den „Upgrade Advisor“ auf der Vista Webseite herunterladen. Dieses kleine Programm checkt, ob Hardware und Software sich mit Vista vertragen.

lg
georg

Sende SPAM an Microsoft

Nein, das ist keine Aufforderung zu einer Straftat, sondern eine Möglichkeit Microsoft zu helfen, den Spamfilter in Outlook, Exchange und anderen Produkten zu verbessern. Dazu lädt man sich dieses Outlook 2003/2007 Add In herunter und wenn man eine Spammail bekommt, dann genügt ein Knopfdruck, dann wird sie an die Microsoft Firma FrontBridge geschickt (und aus der Inbox gelöscht).

Report Junk #1 Report Junk #2 Report Junk #3

Leider konnte ich kein Gewinnspiel entdecken (wer den meisten Spam sendet gewinnt, oder so) …

Vista & DRM

Peter Gutmann,  Professional Paranoid (Eigenbeschreibung laut Homepage) vom Department of Computer Science der University of Auckland hat mit seinem Artikel zu DRM und Vista „A Cost Analysis of Windows Vista Content Protection“ einiges Aufsehen in der Webwelt verursacht. Er beschreibt darin die Auswirkungen von DRM in Windows Vista.
Vorab ein bisschen Info, dann meine Meinung:

Was ist DRM:
Digital Rights Management ermöglicht Content Anbietern die Verbreitungskontrolle über ihre „Premium“ Inhalte, dazu gehört z.B. Musik oder Filme. Beim Kauf von DRM geschützten Inalten erwerbe ich eine Lizenz, die mir je nach dem, einiges erlaubt und meist vielmehr verbietet, z.B. wie oft/lange ich etwas hören darf, ob ich die Lizenz auf ein anderes Gerät übertragen darf, ob ich es auf CD brennen darf, usw…

Was ist der Vorteil für Kunden?
Ähm,… DRM ist meiner Meinung nach kein direkter Vorteil, den ich als Kunde habe. Der einzige indirekte Vorteil ist, dass meine Inhalte verfügbar sind, denn ohne Kopierschutz/DRM will z.B. Hollywood keine hochauflösenden Filme auf den Markt bringen. Ähnlich verhält es sich z.B. mit einer Diebstahlsicherung in einem Kaufhaus, davon hab ich als Kunde mal direkt auch nichts, ich weiß allerdings, dass die Preise auch den Anteil beinhalten, der gestohlen wird,… insofern könnte man argumentieren, dass Diebstahlsicherung auch Preise niedriger hält (hinkt, den digitale Inhalte sind ja quasi ohne Kosten vervielfältigbar, es macht keinen Unterschied, ob ich 10 Dateien oder 10 Millionen Dateien kopiere)

Was ist der Nachteil für Kunden?
Das einfache Kopieren von Inhalten fällt flach, d.h. z.B. derzeit kann ich iTunes Musik nur mit der Playersoftware (und iPods) von Apple abspielen, aber nicht auf ein beliebiges anderes Gerät transferieren. Selbes Spiel, wenn ich per Zune ein Lied kaufe. Ach ja kaufen: selbstverständlich muss so geschützte Musik gekauft werden,… Interoperabilität zwischen den einzelnen Anbietern DRM geschützter Inhalte und Player steht zwar auf jedermanns Wunschliste,… aber gibt’s eben (noch) nicht. Deswegen war ja auch Bill Gates von DRM nicht begeistert.

Wer setzt DRM ein?
Populäres Beispiel für DRM wäre z.B. iTunes. Außerdem werden hochauflösende Filme auf BluRay und HD-DVD ebenso geschützt sein.

Was ist HDCP?
High-bandwidth Digital Content Protection (HDCP) heißt, dass jedes Gerät in der Abspielkette den Kopierschutz berücksichtigt und ein Abgreifen des digitalen Datenstroms verhindert, d.h. von der Player Hardware über die Software über alle beteiligten Chips, Ports usw… bis zum Ausgabegerät (Plasma, Beamer,..). Digitalen Output in volle Auflösung gibts nur, wenn die „Kette“ sauber ist! HDCP sieht auch vor, dass Geräte auf eine Blacklist wandern können, die Blacklist z.B. auf jeder HD-DVD drauf, und so zurückgerufen werden können (Driver/Device Revocation). Heißt: ich habe z.B. (reales Beispiel übrigens) einen Samsung DVD-HD945 Player (ein DVD Standalone Player), bei dem sich HDCP durch Eingabe eines Codes deaktivieren lässt (samt Regionalcode, deswegen war die Eingabe notwendig^^). Wäre das ein HD-DVD oder BluRay Player und ich lege eine neue Disk ein, die dieses Gerät bereits als „gecrackt“ führt ein, dann bleibt der Bildschirm schwarz,… so lange bis ich wieder eine reparierte Firmware einspiele, wo das deaktivieren von HDCP nicht mehr möglich ist.

Vista & DRM
Eingebaut in Vista ist ein umfassendes System, digitale Inhalte zu schützen, Output Copy Protection. Hier müssen alle beteiligten Komponenten (Treiber, Grafikkarte, Soundkarte,…)  mitspielen. Sollte ein Treiber nicht „mitspielen“, wird – im worst case – die Wiedergabe verweigert.

Meine Meinung zu A Cost Analysis of Windows Vista Content Protection:

Positiv: Anders als die übliche FUD Propaganda der FSF hält sich dieser Artikel weitestgehend an Fakten, natürlich merkt man eine gewisse persönliche Voreingenommenheit.

Nur seine Schlussfolgerungen sind meiner Meinung nach nicht ganz nachvollziehbar:

  • DRM ist nicht nur ein Vista Thema (das wird zwar gesagt, aber trotzdem dreht sich der gesamte Artikel um Vista). Das ganze Szenario geht genauso mit einem Standalone-BluRay Player (z.B. einer PS3) und einem Anzeigegerät nach Wahl (Beamer, Plasma,..). Selbes Spiel! „Böse“ ist DRM, nicht Vista.
  • Es ist Marktwirtschaft, d.h. warum nicht auch Hardware wie eine Grafikkarte herausbringen, die zwar DX10 usw… kann, aber bewusst auf HDCP verzichtet! Sollte also, wie vom Autor vermutet, der Preis für Systemkomponenten hinaufgehen – wegen HDCP-um so besser für HDCP-lose Teile. Damit kann man auch Werbung machen: Aufkleber HDCP-free, nur mit dem Hinweis, dass man eben keine DRM geschützten Videos mit dem Teil abspielen kann.
  • Es kann mich NIEMAND zwingen, eine DRM geschützt BD, HD-DVD, DVD oder CD zu kaufen. Ich muss halt u.U. auf den Content verzichten.
  • Das Szenario (DOS, Driver Revokation) wird nur bei DRM geschützten Video/Musik Tracks schlagend – d.h. Auswirkungen auf den Arbeitsalltag in Vista gleich NULL, also z.B. wird man Arbeits-PC jetzt langsamer? Nein, woher denn?! Ausnahme: man sieht beim Arbeiten nebenbei einen Film,…
    Ebenso der völlig reißerische Satz im Golem-Teaser: „Zusätzlich bestehe das Risiko, dass Menschenleben gefährdet werden“ ist Blödsinn. Es sei denn, man stirbt, wenn man nicht sofort den Film sieht. Glaub ich, kommt recht selten vor.

Quellen für mehr Information findet man bei Microsoft mit den Suchbegriffen HDCP, DRM oder OPM (z.B. hier), bzw. in Peter Gutmanns Analyse.

Weil ich in diesem Zusammenhang schon oft gelesen über Befürchtungen gelesen habe :

  • Eigene Inhalte sind NICHT davon betroffen, d.h. das Familienvideo, die mp3 Sammlung, usw… sind nicht plötzlich DRM geschützt.
  • Rippen von Musik CDs: wenn die Quelle eine „normale“ Musik-CD ist, dann kann auch weiterhin gerippt werden.
  • Worst Case ist, dass der Film nicht wiedergegeben wird. Weder wird automatisch eine Cruise-Missle auf das Abspielgerät abgefeuert, noch Vista stillgelegt.

lg
georg

How-To: Vista Desktop Search erweitern

Die Windows Desktop Search in Vista (eines DER Features) ist erweiterbar. Und das ist auch gut so, so lassen sich der Suche neue Dateitypen beibringen, um auch diese im Volltext durchsuchbar zu machen.Dazu gehört vor allem das Add-in for Files on Microsoft Networks, um Netzwerklaufwerke (UNC Pfade) ebenfalls zu indizieren.

Für PDF Files, die Out-of-the-Box nur mit Dateinamen und Metadaten indiziert werden, auch im Volltext zu durchsuchen, braucht man den Acrobat Reader 8.Weitere AddIns, der Vollständigkeit halber, dafür habe ich persönlich nicht so den Bedarf:

  • Add-in for Outlook saved mail (.msg file) um abgespeicherte Outlook Mails wiederzufinden
  • Add-in for Internet Explorer History um den Verlauf miteinzubeziehen. hmm könnte schwören, dass das automatisch in Vista bereits passiert.
  • Add-in for Lotus Notes um lokal E-mail, Kontacts, Kalendar und Journal Einträge zu indizieren (für Server benötigt man die SharePoint Search) Anmerkung: in Ermangelung eines Notes Clients auf einer Vista Maschine kann ich das nicht testen, bei den Systemvoraussetzungen wird Vista nicht angeführt,… Feedback erbeten.

Vista: Windows SideShow

Die SideShow-Technologie von Windows Vista ermöglicht z.B. PC-Herstellern bei künftigen Laptopmodellen das Hinzufügen einer zweiten bzw. Zusatzanzeige. Diese Anzeige kann dann zum Einblenden von Informationen genutzt werden -unabhängig davon, ob der Laptop ein- oder ausgeschaltet oder im Ruhezustand ist.

Die von diesen Zusatzanzeigen bereitgestellte Funktionalität spart Zeit und schont den Akku, da man Besprechungszeitpläne, Telefonnummern, Adressen und aktuelle E-Mail-Nachrichten schnell anzeigen kann, ohne den Laptop hochfahren zu müssen.

Hier ein ASUS Sample, leider noch nicht erhältlich.

Windows SideShow

Hier die Optionen. Wenn ich ein Gerät hätte, dann könnte ich hier jetzt sagen, auf welchem SideShow Gerät ein bestimmter Inhalt angezeigt werden soll.Und es kann noch mehr… wohin diese Techologie führt, kann man noch nicht abschätzen, aber neben dem Aufsatz für Laptops kommen immer mehr Ideen für Anwendungen, z.B. im Bereich Heim-Automation (Intelligentes Heim,…). Auf der Microsoft WinHEC im Mai 2006 hat Microsoft bereits digitale Bilderrahmen mit SideShow Unterstützung gezeigt. Also ein Bilderrahmen, der mir abwechselnd Bilder aus bestimmten Ordnern anzeigt und außerdem die nächsten Termine … oder eine Spezial-Version des Logitech Keyboards (das mit Display). Bilder und Story dazu gibts hier.Und pünktlich zur CES in Las Vegas in zwei Wochen kommen nun weitere Produkte dazu, Media Center Fernbedienungen mit SideShow integriert:Links das Bild von Ricavisions, rechts oben von Interlink und schließlich rechts unten die Vista MCE Fernbedienung von Philips.Mehr zu Windows SideShow gibts sicher während der CES.

Nicht nur Vista fertig: auch AmigaOS4

Wie heise berichtet: Nach ebenso 5 Jahren Entwicklungszeit ist nun auch AmigaOS4 fertig. Da werden Erinnerungen wach, denn zu Weihnachten 1988, also vor 18 Jahren, habe ich meinen ersten Amiga 500 bekommen. Das waren Zeiten!

Nie wieder hatte ich so eine enge Beziehung mit einem Computer (ähm,… wer einen Amiga hatte weiß, was ich meine, der Rest möge sich hier einfach nichts denken). Und das war auch der erste Kontakt von mir, so weit ich mich erinnern kann, zur Firma Microsoft, denn die mitgelieferte Programmiersprache AmigaBasic war von ebendieser!

Tja, aber bis auf Nostalgie ist leider hier nicht mehr viel über, es gibt nicht mal Hardware für dieses OS, und wie Kommentar richtig meint, soll man die Vergangenheit ruhen lassen… jetzt wo ich Vista habe, werde ich wohl auch den letzten Amiga (ein 1200er, den 4000er hab ich schon entsorgt), zu ebay geben.

Gerüchte

Gerüchte sind ja was Nettes, vielleicht manchmal sogar wahr…Jedenfalls ist kürzlich ein (mittlerweile wieder gelöschter) Blogeintrag bei MSBlog zu lesen gewesen, der über Windows Server Home spekuliert hat. Darüber berichtet heute auch WinVista-Forum.de. Wer Gerüchte mag, sollte die volle Story hier lesen.

Ein weiteres Mysterium ist http://www.stopdigitalamnesia.com Gut, dieses Geheimnis wird in wenigen Tagen gelüftet, Ankündigung was sich dahinter versteckt bei der CES in Las Vegas (8. – 11.01.2007). Zu den Gerüchten von mir kein Kommentar (man hört ja so einiges…), nur so viel: ein Home-Server würde absolut Sinn machen. Mal im Ernst, bräuchte ja nur ein SBS sein mit Userbegrenzung auf 5 User (Durchschnittsfamilie?),…

ToDo Liste bis Neujahr

Urlaub ist doch die schönste Zeit, neben ausspannen kann man sich endlich um die Dinge kümmern, die sich vorher nicht ausgegangen sind.

  • Das Christkind hat mir ein Windows Mobile 5.0 Telefon gebracht. Mit Direct Push *freu* Nie wieder synchronisieren von Terminen oder Kontakten, das wird alles wie durch Geisterhand  immer synchron gehalten! Ich hab mich letztlich für das Qtek 8500 entschieden, weil es „klein“ ist, auch wenn’s kein UMTS hat. Bei der Gelegenheit kann ich dann auch gleich selber ausführlich testen, wie der ActiveSync Nachfolger „Windows Vista Mobile Device Center“ so ist.
  • Damit Push-Mail auch funktioniert, braucht mein Small Business Server das Exchange SP2. Aus irgendeinem Grund habe ich das noch nicht eingespielt, Schande über mich.
  • Und wenn ich schon am SBS herumfummel, dann kann ich auch gleich die Windows SharePoint Services V3 einspielen. Erleichtert auch einiges, vor allem mit der Offline Funktionalität im Zusammenspiel mit Outlook 2007. Hier steht auch wie es geht.
  • Und dann gibts noch ein paar Projekte mit unguter Deadline („Sonst Rübe ab“) die ich bis Jahresende auch fertig haben will. (Ok, die ersten Punkte sind Spielerei, die Arbeit steckt hier drin,…)

Genug also zu tun 🙂