Retail Schulungen: Meistgestellte Fragen

In den letzten 3 Wochen habe wir (Thomas Binder, Christian Haberl, Paul Belc und ich) in ganz Österreich für Cosmos, Media Markt und Saturn Schulungen über Vista, Office und Microsoft Hardware abgehalten. Dabei haben wir ganz interessant gefunden, dass die Fragen meist die selben waren, egal ob in Wien oder Innsbruck… (Ungeschlagen an erster Stelle wäre die Frage „Kriegen wir Gratis-Versionen?“… , aber das zählt nicht,…)

  1. Hardwareanforderungen
  2. Preise
  3. Verfügbarkeit
  4. Kompatibilität
  5. Lizenzfragen

Hardwareanforderungen

Hier die Hardwareanforderungen von Vista laut Microsoft, und hier meine Empfehlungen (d.h. klar geht’s mit weniger,…): Pentium 4 Klasse 1,5 GHz CPU (oder Pentium M), 1 GByte RAM, DirectX 9 Grafikkarte mit 128 MB eigenen Speicher (oder Shared Memory, mit mind. 64 MB eigenem Speicher), damit kann man problemlos arbeiten.

Preise

Zumindest ich habe die Preisliste immer noch nicht offiziell, aber wozu gibt es das Internet… ein Blick auf Geizhals zeigt hier schon mehr:

Wer hier vergleicht, sieht u.a., dass sich die Preise von XP und Vista quasi auf demselben Niveau befinden (derzeit ist zwischen den Systembuilderversionen von XP Pro und Vista Business ein Unterschied von gerade mal 9,52 EUR auf Geizhals auszumachen… )

Verfügbarkeit

  • Business Verfügbarkeit (Volumens-Lizenzvertrag) 30. November 2006
  • Retail (=da wo man es dann im Geschäft kaufen kann, z.B. in erwähnten Cosmos, Media Markt, Saturn) 30. Jänner 2007

Kompatibilität

Das „meiste“ geht einfach so, aber es kann zu Kompatibilitätsproblemen kommen, wobei es da mehrere Möglichkeiten gibt, diese zu lösen, dazu mehr in einem späteren Artikel.

Lizenzfragen

Die Frage war wohl hier immer: kann ich Vista genauso leicht kopieren und „Sicherheitskopien“ installieren wie bei XP… die Antwort ist: nein, es wird ein wenig schwerer. Es gibt ja nach wie vor keinen „Crack“ für XP. Das was es gibt, sind Corporate Versionen, die mit einem geklauten Corporate VL-Key freigeschalten werden. Funktioniert vordergründig zumindest eine Zeit, allerdings motzt dann der WGA Check – man erhält keine Updates mehr und hat keinen Zugriff auf erweiterte Software, die bei Microsoft für „echte“ Kunden (also solche, die auch etwas bezahlt haben) sonst kostenfrei zur Verfügung stehen würden. Von der rechtlichen Gefahr, nicht lizensierte Software (am Ende noch gewerblich!) einzusetzen mal ganz zu schweigen… Was ändert sich mit Vista? Bei Vista müssen auch Volumenslizenz-Installationen freigeschalten werden – der Aufwand für Firmen ist minimal, die Hürde für Gelegenheitskopierer aber wieder mal ein Stück höher. Einfach irgendeinen Corporate-Key nehmen, funktioniert dann nämlich nicht mehr.

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