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HFX PowerNAS 2011: Windows Home Server ohne Kompromisse

von Christian Haberl 19. February 2012 14:24

Gastbeitrag von Christian Haberl
(www.facebook.com/windowsdeutsch)

Ein Windows Home Server sollte leise und stromsparend sein, schließlich läuft er, wenn man ihn ideal einsetzt, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.
Möchte man ihn nicht in einer Abstellkammer oder im Keller verstecken, sondern ihn gemeinsam mit anderer Hightech-Ausrüstung im öffentlichen Wohnraum zur Schau stellen, sollte er auch optisch etwas hermachen.
Ein Windows Home Server sollte außerdem erweiterbar sein, schließlich steigt in der Regel der eigene Speicherbedarf mit der Zeit und Festplattenpreise entwickeln sich – jedenfalls langfristig – nach unten, während die einzelnen Platten immer größer werden.
Last But not Least – je vielseitiger man einen Windows Home Server nutzt – ich denke da z.B. an das Thema on-the-fly Transkodierung von Video-Streams – um so mehr Leistung braucht auch ein Server.
HFX PowerNAS 2011
Kurz: Der von mir getestete HFX PowerNAS 2011 wird allen diesen Anforderungen gerecht.

Tipp: Nur noch heute Sonntag (19.2.2012) hast du Gelegenheit, diesen Home Server von HFX auf der Facebook Seite
Windows (deutsch)
zu gewinnen.

Zunächst hier die technischen Daten:

interne Serverplatte 2.5” 500GB Server-HDD (optional 80GB 2.5” SSD)
Festplatteneinschübe 5 x 3.5” hot-plug fähig – aufrüstbar mit 5x2TB im Hardware-RAID-Betrieb oder 5x3TB ohne RAID bzw. im Software-RAID-Betrieb
Kühlkonzept Passiv, über Kühlrippen. (auch die Festplatten)
Sicherheitslüfter schalten sich automatisch zu, falls Festplatten zu heiß werden
Anschlüsse für externen Speicher 4 USB 3.0, 1 x eSATA, 4 x USB 2.0
CPU Intel Core i3 Sandybridge 2100T (Optional: Core i5 2500T)
Arbeitsspeicher 2, 4 oder 6GB DDR3 1333MHz
Mainboard/Chipset Zotac H67 mit Intel RAID
weitere Anschlüsse

DVI, HDMI, DisplayPort, GB LAN, 7.1 Audio (optisch  SP/DIF und analog)

Front-Display

weißes LCD 2*16

optisches Laufwerk optional: Slimline Slot-In DVD oder bluRay Laufwerk
Gewicht 4,5 bis 10kg
Abmessungen

20cm (h) * 24cm (b) * 24cm (t)

Garantie 1 Jahr
Verbrauch (AUS) 0,5W (Hersteller) / 0W (eigene Messung)
Verbrauch (Standby) 1,7W (Hersteller) / 4W (eigene Messung)
Verbrauch (IDLE) 25W (Hersteller) / 32W (eigene Messung)
Verbrauch (Volllast) 95W (Hersteller) / 57W (eigene Messung)

HFX PowerNAS 2011: Rückseite mit geöffneten Laufwerkseinschüben
HFX PowerNAS 2011: Rückseite mit geöffneten Laufwerkseinschüben

Mehr Details beim Hersteller HFX.

Das Dashboard bietet eine sehr einfache und übersichtliche Möglichkeit, den Homeserver zu verwalten.
Das Dashboard bietet eine sehr einfache und übersichtliche Möglichkeit, den Homeserver zu verwalten.

Der HFX PowerNAS 2011 integriert sich dank seiner Optik hervorragend auch in stylische Wohnumgebungen
Der HFX PowerNAS 2011 integriert sich dank seiner Optik hervorragend auch in stylische Wohnumgebungen

Über die Vorzüge von Windows Home Server als NAS Betriebssystem könnte man ganze Bücher schreiben, dafür reicht ein kleiner Blogbeitrag nicht aus. Ich möchte daher im folgenden die für mich wichtigsten Punkte herausgreifen.

  • Webzugriff auf die eigenen Daten inkl. eigener Domain, SSL-Zertifikat und Dyn-DNS Server
    Ja wo gibt’s denn sowas? Im Handumdrehen und ohne Zusatzkosten ist mein Homeserver unter https://meinname.homeserver.com erreichbar. Für mich, und wenn erwünscht auch für meine Familie, Freunde etc.
  • Automatische Sicherung der Clients und des Servers
    Alle Windows Clients können vom Windows Home Server automatisch gesichert werden, sogar ein Zeitplan lässt sich hinterlegen, mit dem man bestimmt, wie viele Backups aufgehoben werden (z.B. 3 tägliche Backups, 3 wöchentliche Backups und 3 monatliche Backups)
    Es handelt sich um Vollbackups, ich kann also eine Sicherung zu 100% zurückspielen. Geht mir ein Laptop verloren oder hat meine Festplatte einen Headcrash, kann ich das Gerät reparieren bzw. ersetzen und dann 1:1 die Sicherung von gestern wieder einspielen.
    Auch der Server lässt sich, über externe Festplatten (z.B. via USB3 oder eSATA) zur Gänze sichern.
  • Einfache Erweiterbarkeit des Gesamtspeichers
    Mit WHS v1 ging’s zwar etwas einfacher (Drive Extender) aber auch WHS 2011 macht es leicht, den Speicherplatz nachträglich zu erweitern. Entweder über interne Festplatten (die PowerNAS verfügt über 5 hotplug-fähige Einschübe) oder über externe Platten.
  • Einfache Erweiterbarkeit mittels Add-Ins
    Es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Verwaltung der eigenen Filme mittels “My Movies”, alternative Streaming-Server wie Asset, FireFly oder Twonky, Webserver, Torrent Clients, WebDAV Provider, Strom-Spar Software samt Wake-on-Lan usw.    Näheres bei Home-Server-Blog.de

Doch was sind jetzt meine persönlichen Hauptanwendungsgebiete des Windows Home Servers?

  1. Bilder, Musik und Videos zentral speichern
    Ich speichere meine Bildersammlung, meine Musiksammlung und meine Heimvideos darauf zentral, samt Off-Site Backup mittels externen Harddisks und Remote-Zugriff von überall aus mittels Web-Interface.
    Auf meine Musiksammlung greife ich daheim von meinem Windows PCs und Phones zu, sowie vom Sonos Musiksystem (WHS+Sonos=Wunderbare Kombination). Von unterwegs greife ich über die Windows Phone App “My Home Server” oder über den Browser immer und überall auf sämtliche Daten zu. Besonders praktisch: So muss ich nicht mehr meine Musik auf mein Phone synchronisieren, sondern kann überall wo ich mit einer einigermaßen flotten Internetanbindung gesegnet bin, meine gesamte Musiksammlung genießen, indem ich sie live von meinem WHS streame.
  2. Backups, Backups, Backups
    Backups sind wichtig, das hat sich für mich erst kürzlich gezeigt, als leider mein Auto aufgebrochen und mein Laptoprucksack gestohlen worden war. Doch Backups machen dann besonders viel Sinn, wenn sie regelmäßig, also im Idealfall automatisch geschehen. WHS übernimmt das für mich. Zusätzlich speichere ich gewisse Daten (Fotos, Videos, Musik) ausschließlich zentral, und mache sie bei Bedarf am PC offline verfügbar. So kann ich auch unterwegs z.B. Fotos von der Digicam auf die Festplatte spielen und sichergehen, dass diese bei der nächsten Verbindung mit meinem Heimnetzwerk automatisch auf den Homeserver überspielt werden. Auch der Server wird automatisch gesichert, und zwar auf externe Festplatten, die man dann z.b. im Büro aufbewahren kann oder wie in meinem Fall sogar einmal im Jahr zu den Schwiegereltern nach Amerika bringt. (Ein Off-Site Backup, dass sogar einen Atomkrieg überlebt – nicht dass dann die eigenen Daten noch eine Rolle spielen würden)
  3. Meine Filme, jederzeit
    Ich habe 2 XBoxen, und 2 Windows Media Center PCs im Haus. Es ist für mich daher naheliegend, dass ich nicht gerne immer wenn ich einen Film sehen will, zum DVD/bluRay-Regal im Wohnzimmer laufen möchte. Daher stellt sich für mich Windows Home Server in Kombination mit den Add-In “My Movies” als ideale Möglichkeit dar, meine Filmsammlung zentral zu verwalten, und von allen meinen Geräten aus jederzeit drauf zuzugreifen. Wenn nötig sogar von unterwegs.
  4. TV-Aufzeichnungen im ganzen Haus (und unterwegs)
    Mein Windows Media Center verfügt über 4 Tuner (DVB-S2) – mit dem Windows Media Center Connector von Windows Home Server 2011 werden alle Aufzeichnungen automatisch auf den Home Server überspielt und stehen somit auf allen PCs und XBoxen im Haus zur Verfügung sowie auch unterwegs via Web-Oberfläche oder Windows-Phone-App (inkl. bandbreitenschonender Transkodierung)

Fazit zur HFX PowerNAS 2011:
Mein Gerät! Leise, stylisch, technisch 1A, vielseitig, erweiterbar. Da ich nicht teilnahmeberechtigt bin am Gewinnspiel, werde ich mir das Teil wohl kaufen müssen ;-)
Sobald mein aktueller Dell Server von meiner Wohnung in’s Büro übersiedelt ist, werde ich das auch tatsächlich machen. Meine Stromrechnung wird’s mir auch danken.


Achtung: Nur noch heute Sonntag (19.2.2012) hast du Gelegenheit, diesen Home Server von HFX auf der Facebook Seite Windows (deutsch) zu gewinnen.
 

Comments (7) -

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2/19/2012 7:13:01 PM#

Warum muss Hardware immer schön sein? Einen Homeserver lässt man am besten in der Abstellkammer verschwinden, sie sind immer hässlich und laut.
Wozu ein Core i3? So ein Ding muss ein können, und zwar Daten fressen. Dafür reicht auch z.B. ein alter VIA C3 mit Gigabit Netzwerkkarte. Verbraucht Max 30W und kann auch seine Daten mit voller Netzwerkbandbreite wegschreiben.
In meinen Augen ein unnötiges Gerät.

MaikDeutschland | Reply

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2/22/2012 8:44:37 AM#

Weil ein i3 wesentlich mehr Leistung bietet als beispielsweise eine Atom CPU. Wenn man also auch nur im geringsten plant, den home server für rechenintensive Aufgaben zu verwenden ist der i3 die richtige Wahl.
Dabei braucht der i3 im Leerlauf auch nicht wirklich mehr Strom als ein Atom.
Natürlich braucht der i3 unter Last mehr aber er leistet dafür auch wesentlich mehr und ist daher sogar effizienter als ein Atom im Hinblick auf Leistung pro Watt.

Eigentlich ist das einzige was gegen den i3 spricht der höhere Anschaffungspreis. Wenn man also seinen Homeserver wirklich nur als Datensenke und Backup Server verwenden möchte reicht natürlich auch eine schwächere CPU.

nomisAustria | Reply

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2/19/2012 8:42:12 PM#

Klasse! Alles gut beschrieben

Wolfgang Deutschland | Reply

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2/20/2012 8:51:39 AM#

Das klingt gut, wenn jedoch die möglichkeit bestände das Windows Media Center mit mehreren Tunern in einem Home-Server zu integrieren, da bin ich schon länger auf der suche.
Ebenso wie vernünftige leise Media Center mit mehreren Tuner.
Da würde mich interesien welchen Du einsetzt Christian.

MarioAustria | Reply

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2/20/2012 2:47:14 PM#

Das gibt es leider nicht, und vermutlich wird es das auch nicht von Microsoft geben.
Im Server sind keine TV Komponenten enthalten und der WHS baut auf dem Server auf. Es kommt also nur eine 3rd Party Lösung in Frage.

Alex JacubowskyDeutschland | Reply

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2/20/2012 9:50:31 AM#

ich finde den home-server einfach klasse, da er so klein ist und überall hin passt!

elisabethAustria | Reply

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2/21/2012 4:05:57 PM#

Na ja, aber der Preis ist echt ein Schlag ins Gesicht. Und WHS ist nicht gerade treiberfreundlich, deshalb kann mal leider selten was selber zusammenstellen. Hatte da so meine Probleme, bin deswegen auf Win7 umgestiegen und habe meine Aufgaben durch Third Party Tools erledigt

StefanAustria | Reply

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