Microsoft hat einen lesenswerten Artikel über den Status und die Zukunft von SkyDrive veröffentlicht. Einerseits werden die letzten Verbesserungen beim eigenen Cloud-Service aufgezeigt, andererseits wird auf die Herausforderungen und Bedürfnisse jetziger, aber auch künftiger Nutzer (Windows 8) eingegangen.
So gibt es einen Trend, immer mehr Geräte zu haben, die “online” sind (Stichwort Smartphone). Mehr Devices heißt auch verschiedene Nutzungsszenarien und demnach auch mehr Bedürfnis nach einer cleveren Lösung, um mit sich selbst und anderen im Sync zu bleiben. Da gibt es je verschiedene Ansätze, wie Nutzer mit dieser Herausforderung umgehen, speziell hat man sich die Nutzung von Diensten bei drei Gruppen von “Power Usern” angesehen: College Studenten, Gadget Fans und Fotoenthusiasten:

Das eigentlich spannende ist aber nun, wie Microsoft hier sehr klar definiert, wie eine “Cloud” auszusehen hat:
- Einfach und sicher – muss einfach funktionieren, keine E-Mail Attachments mehr.
- Freier Storage, der für die meisten reicht, mit der Möglichkeit aufzuzahlen für diejenigen, die mehr brauchen.
- Über alle Geräte hinweg – auch auf anderen Betriebssystemen (und damit sind wohl Nicht-Microsoft-Systeme gemeint).
Sehr gut sind auch die Probleme benannt, also das wo SkyDrive momentan noch Verbesserungspotential aufweist:

Na bravo. Erstmals (wenngleich nur zitiert) liest man da, was Sache ist. Wieso SykDrive und der Mesh-Storage getrennt sind, ist ja nur historisch zu erklären,… ist aber sonst sinnfrei.
Wohlgemerkt: das heißt nicht, dass Microsoft die Funktionen “morgen” (oder nächste Woche) alle freischaltet, aber so wie ich den Artikel lese (oder verstehen will), haben sie *exakt* verstanden, was gebraucht wird. Und das würden sie wohl kaum so offen und klar schreiben, wenn da nicht das eine oder andere (fast) fertig ist oder zumindest auf einer Roadmap steht.
Mehr Information: SkyDrive - designing personal cloud storage for billions of people