Ein Blog rund um Microsoft Windows und allem, was sonst noch so anfällt...

Windows 8.1: Sicherer Start ist nicht korrekt konfiguriert

von Georg Binder 30. October 2013 10:28
Das Wasserzeichen am Desktop unter Windows 8.1, dass Secure Boot nicht ordnungsgemäß konfiguriert sei, stört doch den einen oder anderen User. ... [More]
 

Troubleshooting: Windows Passwort vergessen

von Georg Binder 3. February 2011 16:36
Ärgerliche Sache, wenn man das Passwort eines Rechners nicht mehr weiß. Aber in vielen Fällen kein Beinbruch, so lange man physischen Zugriff auf das Gerät hat und keine Festplattenverschlüsselung wie Bitlocker aktiv ist,… eine Sache von wenigen Minuten.... [More]
 

Troubleshooting: YouTube mit Datenkarte

von Georg Binder 14. July 2010 08:00
Eine mysteriöse Fehlermeldung im Zusammenhang mit Datenkarten - und wie man es behebt.... [More]
 

Windows 7: Problem mit Installern?

von Georg Binder 28. January 2009 14:06
Ach, das wollt eich schon länger posten, mittlerweile haben es schon einige per Mail auch an mich geschickt (danke an alle!). Problem: Ein Installer (MSI) crasht unter Windows 7. Ursache: ein Fehler im feedbackprogramm (*lol*) Lösung: in einer Admin cmd folgenden Registrykey löschen: reg delete HKLM\\SOFTWARE\\Microsoft\\SQMClient\\Windows\\DisabledSessions /va /f Quelle: http://chris123nt.com/2009/01/18/sqm-client-causing-crashing-in-windows-7/... [More]
 

HowTo: Geräte identifizieren

von Georg Binder 9. January 2009 18:47
Normalerweise ist immer der erste Tipp: Windows Update. Von dort sollte man (vor allem für Vista) eigentlich den Hauptteil der Treiber herbekommen. Und wenn nicht, dann ab zum Hersteller. Wenn man sein Gerät allerdings nicht identifizieren kann, im Gerätemanager nur “Unbekannt” steht, dann gibts auch einen doch recht einfachen Kniff, um zumindest mal zu sagen, ob das Gerät Töne produziert oder ein Kartenleser ist :) Dazu im Gerätemanger auf die Eigenschaften des fraglichen Geräts klicken um dann unter Details die Hardware-ID anzuzeigen. Aus diesem eher kryptisch anmutenden String kann man den Hersteller/Vendor (VEN_ …) und das Gerät/Device (DEV_ …) ablesen. Diese Nummern nimmt man und trägt sie bei http://www.pcidatabase.com/ ein. Und zwar nur die Nummer, also in meinem Fall trage ich 443e ins Gerätesuchfeld.   Empfehlenswert ist es nach der DEVICE ID zu suchen und dann mit der Browsersuche den Vendor. Gut in dem Beispiel kommt eh nur ein Gerät heraus und somit weiß ich um was es sich handelt. Damit weiß ich, dass ich mich in diesem Fall an Intel wende. (Und für den TurboMemory gibt es glaub ich noch keinen Treiber, blödes Beispiel). Windows 7 Beta Tipp: Vista Treiber funktionieren – jedenfalls ist das die Regel (Ausnahmen,…) allerdings muss man manchmal etwas nachhelfen, Rechtsklick “Kompatibilität” “Vista” und schon gehts. War bei mir beim Synaptics Touchpad Treiber so. Dadurch ergibt sich folgende Vorgehensweise: Windows Update Herstellerseite des Laptops und dort die Vista Treiber Gerät identifizieren und selber suchen – am besten beim tatsächlichen Komponentenhersteller PS: Anmerkung an mich selber: Der Fischhintergrund bei der Beta ergibt eine sehr eigenartige Farbe bei Screenshots. Ändern!... [More]
 

Probleme mit Vista-Rechten?

von Georg Binder 18. September 2008 12:31
Blog-Kollege Stephan Walcher hatte vor kurzem ein Problem mit seinen Rechten unter Windows Vista. Kann man auf einen Ordner nicht mehr zugreifen und erhält die Fehlermeldung “Zugriff verweigert”, so kann folgende Problemlösung helfen… Mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Ordner klicken und anschließend Eigenschaften wählen. In der Registerkarte Sicherheit auf den Button Erweitert klicken. Jetzt zur Registerkarte Besitzer wechseln und auf Bearbeiten klicken. Danach unter Besitzer ändern nach den korrekten Besitzer auswählen bzw. über den Button Weitere Benutzer und Gruppen… das gewünschte Benutzerkonto suchen. Das Kontrollkästchen Besitzer der Objekte und untergeordneten Container ersetzen aktivieren. Alle geöffneten Dialoge mit OK bestätigen. Fertig!... [More]

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Indizierung funktioniert nicht mehr?

von Georg Binder 19. August 2008 15:58
Nachdem auf meinem Notebook die Windows Search 4.0 installiert wurde, hat mein Outlook 2007 (bzw. Vista ;) aufgegeben, meine E-Mails zu indizieren. Da ich die Suchfunktion von Outlook tagtäglich benötige, war das natürlich sehr ärgerlich. Jedesmal, wenn ich auf den Indizierungsstatus (im Menü von Outlook unter Extras/Sofortsuche/Indizierungsstatus) geklickt habe, wurden die verbleibenden Elemente mehr. Und so konnte ich schließlich das Problem beheben: In der Systemsteuerung zu System und Wartung wechseln und dort anschließend die Indizierungsoptionen öffnen. Danach auf den Button Erweitert klicken und im danach geöffneten Dialog Neu erstellen wählen.  Nachdem die Neuerstellung bestätigt wurde, dauert es nun ein wenig, bis der Index wieder komplett neu erstellt wurde. Schon bald sollten auch die E-Mails wieder über die Sofortsuche auffindbar sein. Tipp für Notebook-User: Abhängig von dem aktuell ausgewählten Energiesparplan läuft die Indizierung sehr träge. So kann man diese dennoch beschleunigen: in der Systemsteuerung zu den Energieoptionen wechseln und dort anschließend beim aktuell ausgewählten Energiesparplan auf Energiesparplaneinstellungen ändern klicken. Danach auf den Link Erweiterte Energieeinstellungen ändern klicken und dort dann unter Suche und Indierzung/Energiesparmodus die Option Hohe Leistung für den Akku- und Netzbetrieb auswählen. Wer gerne die Indizierung verfolgen möchte, kann sich das kostenlose Sidebar-Gadget mit dem Namen Indexer Status von "Brandon Tools" (dem Entwickler von Start++) herunterladen.... [More]
 

Windows UX Taskforce

von Georg Binder 18. July 2008 08:00
Long Zeng hat ein "Projekt" ins Leben gerufen, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, Designfehler oder Unstimmigkeiten in der Benutzeroberfläche aufzuzeigen. Man kann eigene Issues reporten, über diese wird dann abgestimmt, damit die Priorität auch passt. Je mehr Plus-Stimmen ein Beitrag hat, desto wichtiger ist offenbar den Benutzern ein Ausbügeln dieses Sache. Derzeit (also zum Zeitpunkt wo ich diesen Artikel schreibe) führt "Detailed USB Information", hier wird kritisiert, dass man nicht wirklich weiß, was da angeschlossen ist. Oder (derzeit auf Platz 2), dass die Systemsteuerung kein durchgängiges Interface(-design) hat, es gibt Standard Dialoge, Explorerfenster,... So viel ich weiß, kennt Microsoft diese Webseite, bleibt zu hoffen, dass dieser konstruktive Input seitens der Community auch gehört wird. Es ssind bereits über 600 Beiträge dort, teilweise wirklich interessant (in jeder Beziehung, was es alles gibt, auf was Benutzer draufkommen,...). Also anschauen, mitmachen: Quelle: http://www.istartedsomething.com/taskforce/index.php... [More]

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Support für SP1 Umstellung

von Georg Binder 27. June 2008 08:45
Wenn man Probleme mit der Umstellung von Vista RTM auf das Service Pack 1 hat, dann kann man bis zum 18.3.2009 kostenlosen Support von Microsoft in Anspruch nehmen. Mehr Info: Hilfe und Support Support Zeitraum XPUnd übrigens Support: ich habe in den letzten Tagen in vielen Medien gelesen, dass der XP Support verlängert wurde. Find ich gut, aber stimmt nicht. Wie schon vor Monaten berichtet, der Mainstream Support für XP endet 14.04.2009, plus 5 Jahre Extended Support (Security Patches) ist... 2014. Die Meldungen von Futurezone und anderen sind daher.. nicht nachvollziehbar. Mehr Info dazu: http://support.microsoft.com/lifecycle/... [More]
 

Benutzerordner Spezial-Icons wiederherstellen

von Georg Binder 31. May 2008 20:37
Patrick aus dem verregneten Westerwald schreibt: "Ich hab mal wieder Rätselspaß bei dem ich keine saubere Lösung im Internet finde konnte. Ich habe mir die Pfade für Bilder Videos etc in meinem Benutzerprofil auf die Ordner auf meiner 2ten Platte angepasst. Da ich aber immer ein wenig auf Design ein Augenmerk habe würde ich gerne die alten Icons wieder verwenden. Aber leider finde ich nirgendwo eine Info in welcher Windows Datei die Icons für die Benutzersteuerung hinterlegt sind." Ah, Rätselspaß, sehr gut! Hier ein Screenshot von Patrick: Die Lösung: Diese Spezialicons werden in der jeweiligen desktop.ini vergeben, dort kann man sie auch wieder herstellen. Erstmal muss diese Datei angezeigt werden, da geht man im Explorer auf Layoutoptionen, Ansicht und läßt alle Dateien anzeigen lassen (das nachher wieder rückgängig machen): Dann im jeweiligen Ordner die desktop.ini anpassen, bzw. wenn eine solche nicht vorhanden sein sollte, dann eine Textdatei mit dem Namen erstellen. Dort dann anpassen, z.B. für den Bilder Ordner:[.ShellClassInfo]LocalizedResourceName=@%SystemRoot%\\system32\\shell32.dll,-21779InfoTip=@%SystemRoot%\\system32\\shell32.dll,-12688IconResource=%SystemRoot%\\system32\\imageres.dll,-113IconFile=%SystemRoot%\\system32\\shell32.dllIconIndex=-236[LocalizedFileNames]Sample Pictures.lnk=@%SystemRoot%\\system32\\shell32.dll,-21805.csharpcode, .csharpcode pre{ font-size: small; color: black; font-family: consolas, "Courier New", courier, monospace; background-color: #ffffff; /*white-space: pre;*/}.csharpcode pre { margin: 0em; }.csharpcode .rem { color: #008000; }.csharpcode .kwrd { color: #0000ff; }.csharpcode .str { color: #006080; }.csharpcode .op { color: #0000c0; }.csharpcode .preproc { color: #cc6633; }.csharpcode .asp { background-color: #ffff00; }.csharpcode .html { color: #800000; }.csharpcode .attr { color: #ff0000; }.csharpcode .alt { background-color: #f4f4f4; width: 100%; margin: 0em;}.csharpcode .lnum { color: #606060; }Eine komplette Liste findet sich z.B. hier: http://www.winhelponline.com/articles/130/1/Shell-folders-are-displayed-with-the-standard-folder-icon-in-Windows-Vista.html... [More]
 

Troubleshooting: RAM defekt?

von Georg Binder 24. May 2008 21:55
Unerklärliche Abstürze oder Resets, BlueScreens, "verschwindende" Anwendungen, oder sogar, dass sich das Betriebssystem gar nicht erst installieren lässt - da ist eindeutig etwas faul. Ursache dafür kann schlicht defekte Hardware sein, und da recht oft die RAM Riegel. Statische Entladung, unsachgemäßer Einbau oder Herstellungsfehler... aber zum Glück kann man das recht einfach feststellen, es gibt ja die entsprechenden Test-Werkzeuge. Allerdings habe ich nun vernommen (und auch durch Recherche im Web nachvollziehen können), dass die Tools offenbar unterschiedliche Testroutinen haben und auch nicht alle Chipsätze gleich unterstützen. Daher kann es vorkommen, dass das eine Tool den Speicher als "ok" befindet und erst das andere eine Ursache für Abstürze aufzeigt: nämlich sehr wohl defekten RAM. Wenn man mal einen Verdacht hat, dann schadet es nicht, mehrere Tools darauf loszulassen, und es sei es nur, verlässlich eine Fehlerquelle auszuschließen. Empfohlene Reihenfolge: memtest86+Nachfolger des nicht mehr (oder nur selten) weiterentwickelten memtest86. ISO herunterladen, auf CD brennen und von CD booten. Windows Memory DiagnosticZu deutsch: Speicherdiagnosetool, ist in Windows Vista integriert, bzw. auch von der Vista DVD bootbar.Quelle: Christians Kraut und Rüben Blog... [More]
 

Troubleshooting: Zuverlässigkeitsüberwachung

von Georg Binder 17. May 2008 17:43
Sebastian aus Salzburg schreibt: "Die Zuverlässigkeitsüberwachung meines NBs ist am 11.03.2008 stehen geblieben – d.h. seither stehen dort keine Daten mehr …" Tja, die Zuverlässigkeitsüberwachung selbst kann sich auch mal verschlucken. Netterweise liefert Sebastian auch gleich eine Lösung dazu: "die Inhalte der Ordner ... C:\\ProgramData\\Microsoft\\RAC\\PublishedDataC:\\ProgramData\\Microsoft\\RAC\\StateData Das löschen der Dateien bewirkt ein Rücksetzen der Zuverlässigkeitsüberwachung. Ein neuer Eintrag wird aber erst am nächsten Tag zu sehen sein." Wunderbar, danke Sebastian, dazu ein paar Hintergründe. Wenn man den Ordner geleert hat, dann wird die Zuverlässigkeitsanzeige erst mal etwas protestieren, dass keine Daten da sind. Dem kann Abhilfe geschaffen werden: in einem CMD mit erhöhten Rechten den Prozess: RACAgent laufen lassen. Das dauert etwas, hier wird die Zuverlässigkeitsanzeige wieder befüllt. Eventuell RACAgent wiederholt starten, denn ein Run dürfte nur ein Monat befüllen. Oder nichts tun. Oder rebooten. Der RACAgent ist nämlich ein Programm, das sowieso jede Stunde, bzw. beim Start läuft. RACAgent wird im Hintergrund per Task Scheduler stündlich aufgerufen. Um den Task zu sehen in der Aufgabenplanung die "Ausgeblendeten Aufgaben einblenden": Dann findet man unter "Aufgabenplanungsbibliothek"->"Microsoft"->"Windows"->"RAC" den entsprechenden Eintrag - und auch gleich Information, warum er denn eventuell NICHT gelaufen ist: Der Erfolg läßt sich aber auch im Eventlog / Ereignisanzeige nachvollziehen, unter "Anwendungs- und Dienstprotokolle"->"Microsoft"->"Windows"->"Reliability-Analysis-Engine" im Log "Operational" sollte man genaueres zum Troubleshooting erfahren. Wenns klappt, sind nur zwei verschiedene Arten von Ereignis IDs zu finden: 1001: Das ist der stündliche Durchlauf, also z.B. so etwas wie: Die "Ausführungszeit der Zuverlässigkeitsanalyse betrug 489 Millisekunden." 2005: Der erste Durchlauf des Tages, hier wird der Vortag berechnet:"Die Zuverlässigkeitsanalyse hat die Systemstabilität von 9.392397 für die Dauer eines Tages beginnend um 16.10.2007 22:00:00 berechnet." Wenns nicht klappt (und deswegen dieser Tipp als Troubleshooting), dann kann man Anhand der Fehlermeldung im Eventlog oder bei den Tasks weiter Ursachenforschung betreiben. Feedback (hat das weitergeholfen?) oder weitere Tipps gerne hier als Kommentare bzw. an vistablogteam@hotmail.com... [More]
 

Drama: Vorinstallationen - Warum ist Vista so langsam?

von Georg Binder 15. May 2008 17:48
Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Artikel so überhaupt schreiben soll, denn er ist wenig schmeichelhaft. Für niemanden. Aber nachdem das Problem in letzter Zeit nicht besser wird, sondern immer schlimmer, ein mal ein paar klare Worte zu einem Thema, das ich für eines der größten Probleme von Microsoft halte und vermutlich maßgeblich am schlechten Ruf von Vista schuld ist. VorinstallationenGut gedacht und für Microsoft einer der größten Geldbringer in der Betriebssystemsparte: das vorinstallierte Betriebssystem. Gut gedacht, weil für den Konsumenten die günstigste Art, um an Windows zu kommen und von der Idee her: starten und loslegen. Die RealitätBloatware. Crapware. Dutzende Programme sind gleich mitinstalliert. Die Rechner lassen sich teilweise nicht mal einschalten, die Recovery DVD/CD, wenn denn eine beiliegt, schaufelt nur wieder den selben Müll auf die Platte, der Rechner ist schlicht unbrauchbar. Kleiner Vergleich Zahlen stammen übrigens von einem bereits etwas zurückliegenden Test über verschiedene im Consumer Markt erhältlichen Geräte bzw. deren Vorinstallationen, verglichen mit einem Cleaninstall auf der selben Maschine, die Tests wurde durchgeführt von einem großen amerikanischen Betriebssystemhersteller: Ordentlicher Unterschied oder? Der Idle Wert kommt mir zwar auch beim Clean-Install Durchschnitt recht hoch vor, aber darum gehts hier nicht (es gibt da noch weitere Messungen, aber die zeigen genau das selbe Bild). Was macht der Kunde? Ersten ist er mal unglaublich angefressen - zurecht, denn er hat gerade ein Neugerät gekauft, das langsamer zu rechnen scheint als der alte TI-30 Schultaschenrechner. Schuld hat Microsoft. Für Fortgeschrittene: Es wird mit einem Installationsmedium über die Vorinstallation drübergebügelt. Mangels sauberem Vista Datenträger und der vermeintlichen Erkenntnis, dass an der Langsamkeit Vista schuld sei, übrigens ziemlich wahrscheinlich mit XP (ob legal oder nicht tut da jetzt mal nichts zur Sache). Besonders krasse FälleÜber einige Geschichten habe ich schon geschrieben, z.B. Sony mit der Sidebar, alle Produkte, die sonst im gelben Packerl verkauft werden, zwei verschiedene Desktop Search Produkte bei Lenovo, uvm... Man trifft aber wieder auch bei Markenhersteller (!) auf so unglaubliche Dinge, wie falsche Images (z.B. HP mit ihren fehlerhaften XP Images, die dann bei AMD Prozessoren mit SP3 Probleme bringen) oder gänzlich falsche Treiber (sodass z.B. die Festplatte nur im PIO Modus läuft) und, und und,... dass das für das Betriebssystem nicht unbedingt leistungssteigernd wirkt, dürfet klar sein. Warum installieren die Hersteller Crapware?Weil es Geld bringt. Und das nicht wenig! Teilweise gleich direkt bare Münze, z.B. für das installieren einer Desktop Suche, teilweise auf Provisionsbasis (bzw. Mischmodelle), z.B. wenn sich der ahnungslose Kunde tatsächlich die Anti-Viren Lösung kauft. Mittlerweile ist besteht die Gewinnmarge fast ausschließlich durch die Zusatzsoftware, an der Hardware ist fast nichts zu verdienen. Wenn man so will kauft man werbefinanzierte Geräte. Keine Crapware - dann bezahle!Den Vogel hat meiner Meinung nach Sony abgeschossen, für ein sauberes Vaio TZ2000 oder Vaio TZ2500 (also ohne Crapware) wollten sie doch glatt 50$ MEHR. Willst Du weniger, zahle mehr? Eigentlich genial.  (Bild: Engadget - Sony hates you) Nach den Engadget und Slashdot Artikeln und der daraus resultierenden weltweiten Empörung hat sich das ganze als "Kommunikationsfehler" herausgestellt (oh wie ich Konzernmarketingsprache liebe) und Sony hat das überraschend schnell -innerhalb von 2 Tagen - wieder zurückgezogen. Allerdings muss man, wenn man denn die Option Fresh Start will, Windows Vista Business dazubestellen - für 100$ Aufpreis. Wer ist der Kunde?Der Kunde von Microsoft ist der Hardwarehersteller. Der Endkunde (Konsument) wiederum ist Kunde des Hardwareherstellers. Natürlich sehen das die Konsumenten anders und lasten die verpfuschte Installation direkt Microsoft an. Die Hardwarehersteller halten sich da schön raus anstatt zuzugeben "hey, das haben wir verbrochen". Tut das jeder Hersteller?Nein. Aber fast jeder. HP, Lenovo, Acer, Sony ... überall das selbe. Dass ich hier Sony öfters "lobend" erwähne, hat ist wirklich Zufall, da hatte ich eben öfters Kontakt mit Benutzern. Ausrücklich unterstreiche ich daher, dass die Hardware wirklich gut ist (auch da egal ob HP oder Sony oder...) aber mal ehrlich: arbeitet mal selbst einen Tag mit so einer Vorinstallation. Wäre recht hilfreich. Betrifft das nur "Consumer"-Geräte oder auch den Business-Markt?Galt bis vor kurzem noch, dass im Business-Bereich die Vorinstallationen recht sauber sind, so kann das mittlerweile nicht mehr gelten. So manches Unternehmen kauft das Betriebssystem mit der Hardware mit (also OEM weil u.U. günstiger als mit Volumenslizenzverträgen) und können deswegen lizenzrechtlich auch nicht Re-Imagen (denn das geht IMHO nur bei Volumenslizenzen). Angeblich ist Dell vernünftig. [Meinung dazu bitte als Kommentar]. Betrifft das nur Vista oder XP auch?Genauso XP, wenn es vorinstalliert ist. Warum tut Microsoft nicht dagegen?Microsoft darf den Herstellern nicht vorschreiben, was sie auf ihren Rechnern installieren. Das war mal anders, aber da gab's dann recht heftige Prozesse. Den Schaden hat jetzt der Konsument. Aber Microsoft sollte etwas dagegen tun. Denn sonst wird der Wunsch des Konsumenten sein, KEIN OS vorinstalliert zu bekommen. Das kann nicht im Sinne von Microsoft sein (ich glaube, das muss ich nicht begründen). Wie sieht das bei Apple aus?Da Apple keine Kartellklagen durchzufechten hatte und gleichzeitig Hardware und Softwarehersteller ist, können sie natürlich selbst bestimmen, was auf ihre Rechner draufkommt. Ein Vorteil, den der reine (die Mäuse lasse ich mal beiseite) Softwarehersteller Microsoft - bedingt durch Urteile- leider (?) nicht (mehr) hat. Die Lösung:Na zum Glück ist die Lösung nicht so dramatisch wie das Problem: Reinigen, säubern, löschen, deinstallieren - oder, vielleicht gleich: Neu aufsetzen Zu beiden Ansätzen veröffentliche ich in den nächsten Tagen ein paar Tipps.... [More]
 

Kompatibilitätsmodus

von Georg Binder 23. April 2008 22:16
Nur der kleine Zwischendurchtipp: Hin und wieder läuft Software unter Vista einfach nicht, weil sie dumm geschrieben ist. Beispielsweise wenn die Betriebssystemversion abgefragt wird, und da Vista nun mal nicht XP ist, verweigert die Installation den Dienst. Oder weil die Software erweiterte Rechte braucht (was dämlich, falsch und eine potentielle Sicherheitslücke ist). Mit Rechts-klick in die Eigenschaften des Programms und dort unter Kompatibilität (sollte das ausgegraut sein, ... es geht auch, wenn man eine Verknüpfung auf die Datei macht,...) Also hab ich hier z.B. XP SP2 eingestellt 8auch da läuft nicht alles, je nach dem kann man auch Windows 95 einstellen) und eben als Administrator ausführen. Der Versuch kostet kaum Zeit, vielleicht hilft's ja da oder dort. Wenn man es denn überhaupt braucht, denn mittlerweile ist ja nun wirklich keine größere Anzahl mehr inkompatibel (Oder? Andere Erfahrungen?)... [More]
 

VAIO Vorinstallationen

von Georg Binder 21. April 2008 09:40
Der Sonntag war wunderschön, Brunch mit Freunden, Kinder spielen, ... und dann kam der verhängnisvolle Satz: "Mein Vista ist so langsam". Kann nicht sein, also hab ich mir den brandneuen Laptop zeigen lassen und dann eh gleich gesehen was das Problem war. Was da an Spaßbremsen installiert war,... die Liste an Programmen und Autostarts war einfach unüberschaubar. Der Benutzer selbst hat gerade mal 3 Programme installiert: Office 2003 ACDSee2 Firefox - hab nicht nachgefragt, vielleicht war der eh drauf, dann wäre es das einzige vorinstallierte Programm gewesen, das meinen Segen bekommt :) Die Liste an Software, die drauf war, umfasst mehrere Screens, nichts davon wollte der Anwender, er konnte mir auch nicht sagen, wozu die Software gut sein soll. Dazu kommt, dass einige Dinge nicht mal funktionieren, so meinte z.B. das VAIO Update, dass es das "Modell nicht erkennt". Und als i-Tüpfelchen: die Bremse Nr.1, nämlich Norton Trial.. wurde vom Benutzer sogar gekauft. Argl. Die Sidebar Story: Google Desktop war vorinstalliert. Der Anwender wollte aber die Windows Sidebar. Bei jedem Login kommt eine Fehlermeldung, dass die Sidebar gesperrt ist. Und dass der Anwender sie nicht aktivieren kann. "Windows Sidebar wird vom Systemadministrator verwaltet" Sehr lustig. Die Sidebar war über Gruppenrichtlinie deaktiviert. Es gibt unter Home Premium keinen Policy Editor. Der Anwender müsste über Registry die Sperre von Sony entfernen: HKEY_LOCAL_MACHINE\\Software\\Microsoft\\Windows\\CurrentVersion\\Policies\\Sidebar auf 0 setzen. Ist das benutzerfreundlich? Nachdem ich ungezählte Programme runtergeschmissen und die Autostarts per Windows Defender reduziert habe, ist der Rechner mindestens doppelt so schnell. Einige Dinge davon wären als End-Anwender ein bisserl "tricky" gewesen. Nachdem ich dem Anwender dann noch ein paar Dinge gezeigt habe, ist er (und die ganze Familiy) ganz angetan von Vista (nun auch von der Geschwindigkeit), aber ...ich kann nicht alle Vorinstallationen österreichweit reparieren. Danke Sony, mein Sonntag war trotzdem schön, aber eine Meisterleistung bringt ihr nicht. Lasst doch bitte ein sauberes Betriebssystem auf eurer (einwandfreien und empfehlenswerten) Hardware drauf und installiert nur auf expliziten Wunsch die Crapware dazu. Um hier nicht nur hinzuhacken, ein ziemliches gutes Angebot habe ich im Postfach entdeckt (analoges Postfach, also nicht Outlook, sondern das, wo Papier gespammt wird und Rechnungen drin sind):Core2Dou, 4 GB RAM, Blu-ray und Office 2007,... ziemlich günstig! Wenn man dann die Crapware entfernt, könnte das ein feiner Rechner sein (gut: Lautstärke und Verarbeitung läßt sich aus einer Postwurfsendung nicht testen). Related Posts: Nachtrag: Sony VAIO und Vista Neuer PC - lahmes Vista?... [More]