Ein Blog rund um Microsoft Windows und allem, was sonst noch so anfällt...

Performance-Analyse mit Xperf

von Georg Binder 25. October 2011 14:00
Ist die Performance im Keller und man weiß nicht warum? Ist die Bootzeit des Client mehr in Minuten als in Sekunden zu bemessen? Hängen Applikationen scheinbar grundlos? Zeit dem Ganzen auf den Grund zu gehen.... [More]
 

Performanceanalyse

von Georg Binder 12. February 2009 10:25
Habe die Frage bekommen, wie man Performance testen kann, zum Beispiel (aber nicht nur) die Bootperformance. BootVis für XP Früher hat es z.B BootVis für Windows XP gegeben, um zumindest die Bootperformance zu analysieren um eventuell das eine oder andere Programm bzw. Treiber zu identifizieren, das/der den Start verlangsamt. Auch wenn ich öfters lese, dass BootVis den Start von XP beshcleunigen kann,… das ist eine Ente, das Ding analysiert und gibt Information, wo man schrauben könnte. Allerdings wird BootVis wird von Microsoft nicht mehr angeboten, deswegen auch keine Empfehlung meinerseits, dieses Tool noch einzusetzen. Man findet aber noch genügend Downloadlinks, z.B. bei Chip. Ressourcenmonitor Unter XP, bzw. hüscher unter Vista bzw. unter - natürlich dann NOCH hübscher,…- Windows 7 hilft schon mal der Ressourcenmonitor zumindest etwas über das System zu erfahren. Inklusive Filter: Hilft aber nicht beim Booten :) Die richtigen Werkzeuge Für “echte” Analysen muss etwas anderes ran, ein frei nach Tooltime, als Männerwerkzeug zu bezeichnendes Tool: XPerf. Ein Beispiel von MDSN (http://msdn.microsoft.com/en-us/library/cc305224.aspx): 1: xperf -on Base+Network -f kernel.etl 2: xperf -start UserTrace -on Microsoft-Windows-Firewall -f user.etl 3: xperf -stop UserTrace 4: xperf -stop 5: xperf -merge user.etl kernel.etl system.etl 6: xperf -i system.etl -o system.txt -a dumper Damit lässt sich ein genauer Einblick in die Dinge nehmen, die sonst verborgen bleiben. So kann man Prozesse aufzeichnen, Analysen über Prozesse fahren inklusive Call Stack Analyse und vieles mehr… die aufgezeichneten Traces lassen sich dann auch grafisch mit xperfview auswerten: Dieses Tool wird auch von Microsoft selbst eingesetzt, Michael Fortin berichtet am Engineering Windows 7 Blog darüber. Einziger Nachteil dürfte bei diesem Tool sein: es richtet sich, alleine schon durch die Verwendung der Commandline, nicht an den Enduser. Auf der anderen Seite wird dieser auch nicht seinen Treiber umschreiben, damit der Treiber den Bootvorgang nicht aufhält. Ein Nachteil also, der sich in Grenzen hält.Download XPerf: Windows Performance ToolkitMehr Information: XPerf - Windows Performance Toolkit Performance Analyzer- System Performance Analysis Tools for Microsoft Windows Pigs Can Fly  (Liste aller xperf Artikel auf Pigs can fly Blog) Pigs Can Fly: Using Xperf to take a Trace Xperf support for XP... [More]
 

Negativ Propaganda - Es ist persönlich!

von Georg Binder 26. January 2009 08:16
Die meisten Trolle sind leicht zu identifizieren, sie verwenden prinzipiell das Kürzel M$, bauen Tippfehler ein (Mirkosoft,…) oder eben ähnlich gelagerte Intelligenzleistungen wie das reflexartige Empfehlen anderer Betriebssysteme,… nun ja. Schwieriger wird es, wenn das auf höherem Niveau passiert, wie z.B. die Geschichte mit dem Herrn einer australischen Universität und seinem aus ein paar PowerPoints entstandenen “Paper” zu DRM – auch Jahre später fehlen sämtliche Beweise, aber der Schaden für Microsoft war durchaus da, auch heute noch trollen einige mit dem DRM Schauermärchen. Siehe DRM die Hundertste. Und aktuell? Während quasi die ganze Welt begeistert von Windows 7 ist, und vor allem die Performance als großes Plus hervorheben – besonders auch auf netbooks – berichtet Randall C. Kennedy auf InfoWorld, dass XP auch Windows 7 schlägt, und das gleich um das Doppelte,… Wie kann das sein? Wieso berichten Blogs, Tester und seriöse Medien (c’t) durch die Bank positiv, und dann kommt so etwas? Nun, eine Erklärung, die sicher nicht ganz falsch ist: InfoWorld braucht Klicks, wie jedes Online-Medium (und deswegen übernimmt so etwas auch z.B. derStandard: Benchmarks: XP wesentlich flotter als Windows 7). Die publicitywirksame “Save-XP” stammt ebenso von Infoworld. Irgendwie dürfen die Microsoft nicht mögen,… und Randall im besonderen nicht, er glänzt nicht das erste Mal mit einem solchen Artikel,… but why? Tja, und dann bin ich draufgekommen, und zwar gleich auf zwei ziemlich “erklärende” Sachverhalte: Randall C. Kennedy hatte bereits eine juristische Auseinandersetzung mit Microsoft bezüglich Benchmarks und zwar bei SQL Vergleichen zwischen NT4 und Windows 2000. Diese Niederlage von damals hat Randall offenbar nicht verkraftet,… http://en.wikipedia.org/wiki/Randall_C._Kennedy Der von Randall eingesetzte Benchmark… stammt zu Teilen von ihm selbst (!) und ihm gehört die Firma, die dahintersteht. Na klar braucht er die Publicity und ein Benchmark, der (so wie alle anderen) Windows 7 ein gutes Zeugnis gibt, … kaum Aufregung, oder?   Quelle: When Microsoft Attacks! Rache und Gier als Triebfeder. Was ja prinzipiell nichts neues ist, nur halt bezeichnend für andere Medien wenn sie solche Dinge ungeprüft übernehmen (hallo derStandard) . Investigativer Journalismus,… nun ja ich bin kein Journalist, aber hin und wieder schrillt doch die Alarmglocke, dann sollte man eben einen Artikel nicht nur übersetzen, sondern auch schauen, was dahintersteht? Und zum Test selbst: der DMS Clarity Benchmark hat schon zu Vista Zeiten für Aufsehen gesorgt (bloß, dass unter Vista die meisten der Meinung waren, dass er stimmt,…). Was sehr unüblich ist, damals hat der offizielle Microsoft Blog sogar darauf reagiert: The right time to assess Windows Vista's performance. Die Frage, die man sich hier stellen sollte, und zwar selbst, ohne dass man auf Einflüsterer der einen oder anderen Sache hört: testet dieser Benchmark ein realistisches Szenario? Video: Windows Vista benchmark testing Mehr zu diesem Benchmark hier: http://www.vistablog.at/stories/19229/ Weniger Information gibt’s bei Infoworld: The generation gap: Windows on multicore Windows 7 unmasked Ok, Frust abgelassen. Ich bin gerade ziemlich verkühlt, das schlägt sich aber ordentlich auf's Gemüt. Hust. Schneuz.... [More]
 

Was ist schneller: XP vs. Vista vs. Windows 7

von Georg Binder 2. January 2009 21:08
Maati hat auf den ZDNet Bericht von Torrent User Adrian Kingsley-Hughes hingewiesen (danke, für den Link!). Adrian hat XP, Vista und Windows 7 einem Performance Vergleich unterzogen. Insgesamt 23 Test, der erste jeden Tests bekommt 1 Punkt, der zweite 2, der dritte 3. Wer am Schluss die wenigsten Punkte hat, hat gewonnen. Die Tests beinhalten kopieren (lokal/Netzwerk), entzippen usw.. Testsysteme: High End System: AMD Phenom 9700 2.4GHz system mit ATI Radeon 3850 und 4GB RAM Durchschnittsystem: Intel Pentium Dual Core E2200 2.2GHz mit NVIDIA GeForce 8400 GS und 1GB RAM Ergebnisse: Zum Test: http://blogs.zdnet.com/hardware/?p=3236&page=2 Tja, entweder Adrian ist noch im Neujahrsrausch, oder Windows 7 wird einfach gut ;)... [More]
 

Erste Windows 7 Benchmarks

von Georg Binder 15. December 2008 09:18
Adrian Kingsley-Hughes von ZDnet hat sich den 6956er Build von Windows 7 hergenommen und eine Reihe von Benchmark Test durchlaufen. Wäre interessant woher er den hat? Winner: in allen Tests hat die Pre-Beta von Windows 7 am besten abgeschnitten. Und das vor Vista RTM und XP. Na dann wollen wir mal hoffen, dass es so weiter geht! Zum Bericht: Windows 7 build 6956 performance test Windows 7 build 6956 vs. Windows XP SP3 Anmerkung 1: Ich würde am Test weniger bemängeln, dass er mit einer Pre-Beta durchgeführt wurde, wo letztlich kein Schluss auf die finale Version gezogen werden kann, sondern eher, dass das Testsystem wohl eher kein typisches Gerät war (Quadcore, 10000 RPM HDD). Anmerkung 2: wie in den Kommentaren bei ZDnet zu lesen ist, wundern sich viele, dass in einigen Tests auch Vista das tolle XP schlägt. Tja,… ist schon länger so, dass Vista nicht (mehr) langsamer ist als XP, dennoch hat sich das in den Köpfen so festgesetzt, … Mojave halt. Anmerkung 3: Eigene Erfahrung mit dem - mittlerweile steinalten - Build 6801: jup ist schnell :) Related Posts: Letzte Benchmarks Performancevorsprung von XP bei Spielen egalisiert Benchmark Spielereien... [More]
 

Solid State Drive

von Georg Binder 24. October 2008 13:11
Folgende Anfrage habe ich von Michael bekommen: “Bin Vista Fan seitdem es downloadbar war (mal vorweg) und hab es auf meinem HP Compaq 2510p laufen. Bin eigentlich vom Gerät mit Vista usw begeistert - mit einer Ausnahme: Die HDD ist quälend langsam - sowohl beim Neustart wie auch beim Aufwecken aus Sleep Mode und auch beim Arbeiten oft.” Das wundert mich nicht, laut Spezifikation lauft dort eine Platte mit 4200 Umdrehungen. Nettes Notebook, btw! “Jetzt ist ja SSD immer mehr in aller Munde und Intel bietet da jetzt eine SSD mit 80GB z.B. an, die vollkommen ausreichend wäre. Ja, gute Idee. Man könnte natürlich die Platte auch gegen eine mit 7200 Umdrehungen tauschen, allerdings zieht die viel mehr Strom und ist von der Hitzentwicklung wahrscheinlich auch nicht empfehlenswert. Bleibt eine Solide State Drive als Alternative. “Wie ist das denn jetzt - könnte ich die einfach umbauen? Wie "steht" Vista da dazu bzw gäbs ev. sogar eine Möglichkeit die bestehende Installation rüberzuclonen oder ähnliches?” Vista ist das relativ egal. Da die SSD auch am SATA Port hängt,… und rüberclonen könnte sogar mit Bordmitteln gehen, allerdings nur dann, wenn die SSD größer oder gleich groß der vorherigen Platte ist, dann sollte das mit “Complete PC Backup” eigentlich sogar direkt gehen. Das einzige was ich an Vista eventuell ändern würde: die Defragmentierung ausschalten (Taskscheduler), denn bei meinem Verständnis ist das ja bei SSD recht egal, wo die Blöcke liegen,.. Wenn nicht, bzw. wenn die neue SSD kleiner als die eingebaute Platte ist, dann lautet der Tipp es mit Acronis True Image zu versuchen. Siehe auch Erfahrungsberichte: SSD in Lenovo X300 Vista wandern lassen Von 120 GB HD auf 64 GB SSD Profi-Tipp: SSD-Festplatte einbauen (igitt, Chip,…) Weiterer Punkt: ich konnte es nicht herauslesen, was für eine Festplattengröße im HP 2510p verbaut ist: jedenfalls passt ein 2.5" SATA drive physisch selten in ein Gerät, wo 1.8" micro-SATA Platten drin hängen. Also bevor man die SSD kauft, wirklich auf die Größe achten (no na net,…). Energieersparnis: Nicht überbewerten sollte man derzeit die Energieersparnis, da SSD nur zwei Zustände kennen (ein/aus) ist der erwartetet Effekt auf die Laufzeit mitunter nicht so extrem, wie es manch Werbe Video suggerieren möchte. Sind SSDs schneller? Ja, beim Lesen durchaus (vor allem wenn man vorher eine 4200er Platte drin gehabt hat), beim schreiben nicht unbedingt. Hier gibts einen Geschwindigkeitsvergleich: [Sammelthread] Solid State Drive (SSD) Werbevideo: Jaja, ist kitschig, aber als Übersicht zu “Warum SSD”: Erfahrungsberichte gerne gesehen! Update: es heißt Solid State DRIVE und nicht DISK,…... [More]
 

Springboard: Windows Vista Performance and Tuning

von Georg Binder 23. August 2008 23:55
Wie kann man ein wenig mehr rausholen? Microsoft zeigt im Rahmen der TechNet Springboard Serie in einem Dokument einige Performance und Tuning Tipps: Welche Hardware brauche ich wirklich, unabhängig von den minimalen Anforderungen? Welche Änderungen kann ich vornehmen, damit sich der PC schneller anfühlt? Wie schneller starten? Wie Performance messen? Download: Microsoft Download Center Als vistablog.at Leser müßte man eigentlich alle Dinge kennen, aber nicht jeder liest Vistablog, und deshalb ist das Dokument schon ganz in Ordnung, vor allem weil die Änderungen nachvollziehbar (mit Bildern) das Nachstellen der Tipps erleichtern. Außerdem wird auch Hintergrundinformation geboten, WARUM manche Dinge so sind, wie sie sind,... Einige Tipps richten sich allerdings dezitiert an Benutzer, deren Hardware unterdimensioniert ist, vor allem Visuelle Effekte reduzieren und ReadyBoost verwenden. Das ist nur wirklich interessant, wenn weniger als 2GB RAM verbaut sind (meiner Erfahrung nach). Fazit: Microsoft zeigt hier Tipps auf, die oft "eh klar" sind, allerdings viele Benutzer nicht behelligen. Deswegen lohnt sich der Blick auf das Dokument durchaus. Mehr zu Springboard: http://technet.microsoft.com/de-at/bb905048.aspx... [More]
 

Mojave und oft gestellte Vista-Fragen

von Georg Binder 3. August 2008 16:45
Das Mojave Exeriment hat recht viel Staub aufgewirbelt. Hauptsächlich Ungläubigkeit von vielen, die Vista nicht benutzen - den es kann ja nicht sein, was nicht sein darf... Kritik kommt aber auch von Vista Benutzern, das sind nach wie vor hauptsächlich die Themen UAC und Performance. Über Mojave Ein wenig mehr Information, wie das Experiment überhaupt zustandegekommen ist, bzw. auch welche Hardware zur Verfügung stand, finden sich auf dem Windows Vista Blog. UAC Ja, ein großer Schritt von Microsoft. Und ungeachtet der Kritik - in die richtige Richtung. Natürlich manchmal für den Benutzer nicht verständlich, gerade die Sache mit dem Startmenü... aber es ist halt so: wenn ein Benutzer etwas ändern will, das alle anderen Benutzer auch betrifft, dann kommt die Benutzerkontensteuerung. Das ist richtig so, auch wenn es so mancher Benutzer nicht einsieht. Erstmals ist es wirklich und ohne großartige Skriptverrenkungen auch möglich, z.B. Laptop Benutzer mit eingeschränketen Benutzerrechten ins Feld zu schicken. Das ging unter XP so gut wie nicht. Wie überhaupt das Arbeiten/Spielen unter XP vielfach nur mit Administrator-Rechten möglich war. Microsoft ist genau dafür jahrelang (jahrzehnte?) kritisiert worden. Damit ist nun Schluß. Klar, der Benutzer ist anderes gewohnt,.. und leider auch viele Entwickler, denn wenn eine Buchhaltungssoftware eine UAC Meldung wirft, dann hat der Entwickler was falsch gemacht - und das seit vielen Jahren. Mojo fragt: "Warum kann ich als einfacher user nicht ein programm nach .\\Programme\\ installieren" Weil ein Benutzer eben keine Programme installieren soll. Man kann jeden IT Administrator fragen, wie sehr er sich freut, wenn seine Benutzer das dürfen. Oder auch der Heimuser, wenn sich unbemerkt Software installieren will. Aber was fehlt: der "nerv mich für 5 Minuten nicht" Knopf. Oder: merk dir das, wenn ich direkt danach die selbe Aktion noch 5x ausführen will. Ich weiß, warum es diese Optionen nicht gibt, aber für Einzel-Platz PCs im Heimbereich wäre der Tradeoff Sicherheit><Bequemlichkeit eventuell zu ertragen gewesen. Andererseits ist gerade der Heimbereich Hauptquelle von Spam... für wirkliche Startmenü-Umsortier Orgien empfehle ich den Admin-Explorer. Persönliche Erfahrung: ich käme weder auf die Idee mich unter einem Linux Desktop als root einzuloggen, noch die UAC bei Vista zu deaktivieren. Ich weiß bei beiden Systemen schon vor der Aktion, wann ich Passwort bzw. Alt+F drücken muss. Vista Performance Ich poste keine Benchmarks mehr, denn bei allen auch nur irgendwie nachvollziehbaren Benchmarks nach SP1 auf aktueller Hardware ist Vista gleich schnell oder schneller als XP (meine Hardware hier). Wenn also jemand schreibt, dass sein Super-über-drüber-Rechner unter XP eine Rakete sei und Vista ihn zur Schnecke degeneriert,... tja, Junge, Du machst etwas falsch. Ich weiß nicht was, vielleicht die Top-Tuning Tools der "Fachzeitschrift" genutzt, oder sonst wie klüger gewesen, ... Letzte Benchmarks Performancevorsprung von XP bei Spielen egalisiert Allerdings... vorinstalliert ist Vista meist eher ein Drama. RAM Auslastung *heul* Vista belegt so viel Speicher, *wein*, *ärger*. RAM ist dazu da, ausgelastet zu werden. Und zwar von den Anwendungen. Solange keine Anwendung den Speicher benötigt, nutzt ihn Vista selbst zur Beschleunigung. Ich kann daran nichts böses erkennen, im Gegenteil: clever gemacht! Und Vista gibt den Speicher auch wieder her, wenn eine Anwendung ihn benötigt. Das Argument "x RAM belegt nach Boot, Frechheit!" hat also nur eine wirkliche Bedeutung, wenn man unter Arbeiten auf dem PC ausschließlich das Ansehen der RAM Auslastungsanzeige versteht. Der Rest der Menschheit kann sich an Funktionen wie SuperFetch erfreuen (Anwendungen werden ins RAM geladen und stehen dadurch dem Benutzer viel schneller zu Verfügung,...) Davon abgesehen: ja Vista braucht mehr Speicher, 2GB sind empfohlen. Ja ich weiß, auf der Packung steht etwas anderes, aber hey, bei XP Home RTM war die Packungsangabe 64 MB (sic!). Ja, aber bringt Superfetch irgendetwas? Nun, kann jeder selbst ausprobieren, z.B. eine Anwendung, die man oft nutzt einmal mit Superfetch starten, dann Superfetch deaktivieren. Wie man Superfetch nachvollziehbar einem Geschwindigkeitstest unterzieht steht hier: Windows Vista Benchmarking Best Practices Hier ein Beispiel: Quelle: http://futuremark.yougamers.com/forum/showthread.php?t=72298  Kann man "unnötige" Dienste deaktivieren? Aber sicher doch. Ist es empfohlen? Nein, nur wenn man *wirklich* weiß was man tut und im Falle, dass dann mal ein irgendetwas nicht funktioniert (eben weil ein benötigter Dienst nicht läuft) man auch in der Lage ist diesen wieder zu aktivieren. Sonst kann man ruhig die default Einstellungen verwenden. Welche Dienste notwendig sind und was man eventuell ausschalten kann: Speedy Vista - Services reduzieren btw, lustig zu lesen: http://futurezone.orf.at/tipps/stories/296734/... [More]
 

Hyper-V: 27 Vista VMs auf einem Laptop

von Georg Binder 31. July 2008 10:45
Keith Combs hat Windows Server 2008 mit Hyper-V laufen und sich ein wenig gespielt. Ergebnis: auf seinem Lenovo T61p mit 8 GB RAM hat er 27 Windows Vista Enterprise SP1 laufen... http://blogs.technet.com/keithcombs/archive/2008/06/07/new-laptop-windows-vista-sp1-virtual-machine-world-record.aspx... [More]
 

Windows Server 2008 Workstation Converter

von Georg Binder 29. July 2008 10:19
Das bessere Vista? Manche glauben ja (siehe dazu z.b. derStandard), und installieren alle Dinge einzeln nach um den Server auch als normalen Arbeitsplatz zu verwenden...korrekt lizenziert ist es sicher auch Microsoft recht. Der einzige Nachteil: der Weg dahin ist (wenngleich in unzähligen Blogs dokumentiert) ein bisschen mühsam. Leichter gehts mit dem "Windows Server 2008 Workstation Converter". Der nimmt einem einen Großteil der Arbeit ab. Mehr Info: Why should I use a Server OS for my Workstation?? Download Converter Sachen gibts,... Quelle: Bink.nu via Volkan... [More]
 

Performance Reports

von Georg Binder 7. July 2008 11:00
In Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung lassen sich nicht nur die gerade aktuelle CPU, Datenträger,.. - Auslastung anzeigen, sondern auch bestimmte vorgegebene Performance Reports starten. Oder man bastelt sich benutzerdefinierte Reports... Das direkte Erstellen einer Systemdiagnose lässt sich aber auch schneller per Schnellsuche im Startmenü bzw. CMD aufrufen: perfmon /report Diese Reports werden dann unter "Berichte" gespeichert.Quelle: Tricks of the Windows Vista Master... [More]
 

Autostarts: Was automatisch so läuft...

von Georg Binder 23. June 2008 13:48
Gleich drei verschiedene Möglichkeiten seine Autostart Einträge zu entmisten, zwei davon sind bei Vista gleich dabei, das Sysinternals Tool ist ein gratis Download. Wozu? Manchmal sind Programme recht hartnäckig und bieten kein eigenen Dialog um das automatische Starten nach dem Booten bzw. Login zu verhindern. Dann muss man selbst ran. Oder man schaut einfach mal, was so alles läuft, ist ja meistens eine ziemliche Überraschung. Und bevor man jetzt in der Registry herumsucht, kann man ja eines der folgenden Werkzeuge verwenden: MSCONFIGEin Evergreen, wer kennt das nicht? Einfach msconfig ins Startmenü eingeben und starten, damit lassen sich Dienste und Autostarts abwählen. Software ExplorerTeil von Windows Defender ist der Software Explorer. Dazu öffnet man den Defender und klickt auf Extras --> Software Explorer Hier lassen sich z.B. ebenso wie mit msconfig Autostart Programme verwalten: Aber der Software Explorer verrät etwas mehr als msconfig (Detailinformation) und auch gerade laufende Programme anzeigen (die beschränkte Übersetzung "Aufgaben-Manager" öffnet übrigens den Task-Manager) und auch über Netzwerk verbundene Programme sichtbar machen... und gleich blocken. AutoRunsUnd hier die Version für Erwachsene, AutoRuns ist ein Sysinternals Tool und kann dort auch heruntergeladen werden. Sagen wir's mal so: umfassend :) Download: AutoRuns for Windows v9.21 Die Idee zu dem Artikel stammt aus der TechEd Session "Tricks of the Windows Vista Masters", jetzt wird die Sammlung an Tipps aus der Session langsam komplett.... [More]
 

Letzte Benchmarks

von Georg Binder 19. May 2008 20:33
Einige weitere Benchmarks habe ich noch gefunden, und da die Ergebnisse sich von den letzten besprochenen Benchmarks sich nicht wesentlich unterscheiden, hier ein Fazit (dann braucht man nicht alles lesen): Auf aktueller Hardware ist Windows Vista schneller als XP (oder zumindest gleich schnell). Probleme bei Netzwerk, Kopieren oder Treiber sind höchstens noch historisch interessant, für Vista kann das als "erledigt" gelten. Und Hardware die das kann, fällt sogar steuerlich unter die Geringfügigkeitsgrenze. Bei ZDNet lief ein Test mit der Test-Suite PassMark, die Ergebnisse: Hmm, Service Packs helfen selten bei der Geschwindigkeit :) Nun, aber zumindest die Treiber sind nun auch bei Vista so fit, dass die Unterschiede einfach im Kommabereich sind. Bis auf ein abgeschlagenes XP SP2 und bei diesem Test etwas führenden 64 Bit Vista Versionen ist spielen sie in der selben Liga. Komisch, sonst übernimmt derStandard doch auch jeden ZDNet Bericht, aber über das habe ich nichts gelesen. Und noch etwas für Gamer, ein aktueller Test von ComputerBase.de: Offenbar hatte der Treiber von Ati einen Bug mit 3DMark06 - unter XP. Benchmarks 3DMark06 Assassin's Creed Bioshock Call of Duty 4 Call of Juarez Clive Barker's Jericho Company of Heroes Crysis F.E.A.R. Gothic 3 Rainbow Six Vegas Stalker Unreal Tournament 3 World in Conflict Fazit von Computerbase: Aus der Sicht eines Spielers spricht also nichts mehr gegen Windows Vista. Ganz im Gegenteil, da man mit dem neuen Betriebssystem zusätzlich von der Direct3D-10-Unterstützung einiger Anwendungen profitieren kann. Bei einem Neukauf des Betriebssystems sollte die Auswahl also nicht mehr schwer fallen. Und gegen einen Wechsel spricht, was Spiele betrifft, eigentlich auch nichts mehr. ATi und Nvidia haben beide gute Arbeit geleistet, sodass es mit neuen Treibern keine Schwierigkeiten und Nachteile gegenüber Windows XP mehr gibt. Neue Treiber-Features werden häufiger nur noch für Windows Vista implementiert. Ob das im Sinne des Kunden ist, steht auf einem anderen Blatt. Na, wenn der Kunde aus irrigen Gründen immer noch auf XP bleibt,... dann bitte nicht wundern. Aber ja: es muss zwingend aktuelle Hardware sein, sprich etwas der letzten 3 Jahre und genug RAM. Bei Neugeräten darf es nicht weniger sein als 2 GByte. Aber macht das Neugeräte nicht unglaublich teuer? Ich habe aufgrund des Kommentars von Fritz F. in den Dell-Shop geschaut, wie günstig ein Desktop sein kann, mit dem man ordentlich unter Vista arbeiten kann. Ich habe dazu einen Vostro 200 ST gewählt. Der hat schon mal 3 GB RAM und als Option statt 320GB Platte eine 500er (weil 10 EUR plus ...). Zusätzlich den Logitech Cordless Dektop (für 2,75 EUR Aufpreis). Würde ich noch 60 EUR für eine eigene Grafikkarte drauflegen, dann hätte ich einen Rechner, der von den Werten her besser ist mein Rechner,und das unter 300 EUR (+USt.) sogar INKLUSIVE inklusive der Vista Business Lizenz. Arg. Das ist unter anderem deshalb arg, weil hier der Rechnerneukauf u.U. günstiger ist, als ein RAM Upgrade (weil, Rechner aufschrauben, Testen, zuschrauben, usw... ist ja auch nicht gratis). Ich glaube (und deshalb auch der Titel "Letzte Benchmarks"), dass das Thema Geschwindigkeit & Performance deshalb abgehakt ist. Vor allem auch deshalb, weil diese Geschwindigkeit nicht nur mit hochgezüchteter Gamerhardware erreicht werden kann, sondern auch mit gewöhnlichen Bürorechnern. Um 300 EUR.... [More]
 

Die ultimative Systemoptimierung

von Georg Binder 22. March 2008 17:02
Hier ein paar Tipps für die sichere, schnelle Benutzung von Betriebsystemen. Den  reißerischen Titel kann man übrigens vergessen, hier gilt "weniger ist mehr", aber dann verkauft sich halt die Zeitschrift am Kiosk nicht so gut. Und vielleicht wird dieser Artikel auch öfter angeklickt, mal schauen :) Das Folgende gilt für Vista, aber eingeschränkt auch für XP - allerdings nur solange man nicht als Administrator unterwegs ist (was natürlich schwierig ist). Und, wenn es die besprochene Software für andere Systeme (ältere Windows Versionen, Mac, Linux) gibt, dann genauso dort auch. Ich hoffe man legt mir die "Publikumsbeschimpfung" nicht zu negativ aus,... aber ... wenn man im Bekanntenkreis zur Computer-Erste-Hilfe gerufen wird, dann bekomme ich schon immer vorab Kopfschmerzen. Und da meistens noch auf XP, was es einfach nur komplizierter macht (einen Zuverlässigkeitsmonitor würd ich mir auch für XP wünschen,...). Personal Firewalls Haben eigene Lücken, das System wird mitunter sogar unsicherer (Lesenwert). Täuschen falsche Sicherheit vor (bin eh geschützt). Eine Firewall auf dem System, das geschützt werden soll? Konzeptionell fragwürdig. Zusätzlicher Schutz zur Vista eigenen Firewall? Top-Tipp bei Netzwerkproblemen aller Art. Damits nicht so leicht ist: deaktivieren hilft oft gar nicht, manchmal muss man die zusätzliche Firewall deinstallieren,... und schon lösen sich Probleme in Luft auf. Kann der 08/15 Benutzer tatsächlich entscheiden, ob ein bestimmter Prozess nun ins Internet darf oder nicht? ZoneAlarm... nein, dazu sag ich jetzt nichts. Tipp: Windows Firewall einschalten. Andere Firewalls deinstallieren. 30 EUR Router mit Portfilter davorsetzen hilft wahrscheinlich mehr als eine Personal Firewall. Security Suiten Durch die Bank teilweise horrende Qualität. Nehmen in der All-Time-High-Liste als Problem-VERURSACHER ungeschlagen Platz 1 ein (na gut, richtiger wäre: teilt sich Platz 1mit Personal Firewalls). Bremsen aus - und das teilweise so massiv, dass der Rechner unbenutzbar ist. Kommt leider in Form von Trial Software oft mit dem Rechnerkauf mit. Tipp: Verdächtig wenig Probleme macht derzeit OneCare, wenn es eine Suite sein soll (mit integriertem Backup,...). Wenn es nur um den Virenscan geht, lautet mein Favorit immer noch Avast. Ist gratis, kommt nicht in einer gelben Schachtel und bremst den Rechner auch nicht aus. Tuning Tools Au. Weg. Es mag manche geben, die klüger sind als Microsoft, die Hersteller vieler "Super-Optimierungs-Überdrüber-Tools" sind es jedenfalls nicht. Und wenn man etwas benutzt wie vlite, dann muss man halt wissen, welche Dinge man wegläßt. Dann nicht wundern, wenn sich ein Update oder Service Pack nicht einspielen lässt... also nichts für den 08/15 Benutzer (nicht gegen vlite, aber man muss halt wirklich wissen was man tut). Tipp: Deinstallieren brain.exe Nichts ersetzt das Nachdenken. Will ich das wirklich? UAC ausschalten ist so ziemlich das dümmste, was man unter Vista machen kann. Sorry, klingt hart, ist aber so. Jemandem, der unter Linux permanent als root unterwegs ist, gehört der Account auch entzogen. Habe ich um eine Datei gebeten, die ich gerade als Anhängsel an der Mail bekommen habe? Ist der potentielle Witz in der lustigen Mail es wirklich wert, dass ich den Anhang öffne? Brauche ich die Software wirklich auf meinem System, oder soll ich das in Sandboxie oder einem Virtuellen PC nicht mal vorab testen? Will ich wirklich die Zeitschrift CD einlegen, um mir die 100 besten Tools-für-eh-alles zu installieren, nur weil es in 114 Punkt Schrift am Cover steht? Muss es wirklich ein Crack für Photoshop sein, ein Keygenerator für Premiere? Ist es das wert? Registry Hack? Tipp: brain.exe benutzen. Bitte nicht falsch verstehen: man kann unter Windows (Vista) eben alles machen, was man so möchte, das inkludiert leider auch das Zerschiessen des Systems. Es gibt eben Software, da treten (auch unter XP) quasi automatisch Probleme auf. Das sind fast immer die üblichen Verdächtigen,... und hier einfach die Frage (aber ich bin diskussionsbereit!): wenn der Benutzer - meist mit technischem Halbwissen - das System absichtlich ruiniert, dann ist doch nicht Microsoft schuld?! Ich kann ein Ubuntu auch kaputt machen,...... [More]
 

XP vs. Vista: Dateien kopieren

von Georg Binder 21. February 2008 10:26
Oft liest man im Web, aber auch am Vistablog in den Kommentaren, dass das Kopieren von Dateien unter Vista über Netzwerk (unerträglich) langsam sei und XP eine Rakete dagegen sei. Ich habs (bis jetzt) nie abgestoppt, aber ich hatte auf meinem Arbeitsrechner noch eine XP Partition (laut pagefile das letzte Mal im Jänner 2007 gestartet) . Also wollte ich für mich selber mal wissen, was da dran ist,... Testsetup: Hardware ist ident. Mein Desktop Rechner (ein ca. 2,5 Jahre alter Athlon 64X2 4200 mit Nforce4 Chipsatz). Windows XP SP2 vs. Windows Vista SP132-Bit Zielordner liegt als Netzwerkfreigabe auf einem Small Business Server 2003. Zwei Test: einmal eine große Datei, einmal viele kleine Dateien. Test laufen von der selben Datenplatte. Quelle, Ziel und Hardware sind in beiden Fällen ident. Virenscanner sind ausgeschaltet, der einzige Unterschied ist das verwendete Betriebssystem. Viele kleine Dateien kopieren Erster Test: viele kleine Dateien über Netzwerk kopieren. Als Testordner nehme ich einen Ordner mit JPG Bildern, insgesamt fast 1500 Dateien, alle so zwischen 120 KB und 200KB. Video: XP vs. Vista - Dateien über Netzwerk kopieren Ergebnis:   Ziemlich eindeutig. Eine große Datei kopieren Den zweiten Test bette ich hier als Video gar nicht ein, ein so ein langweiliges Video hat auf Vistablog nix verloren. Ich kopiere ein knapp 10 GB großes File auf den Server. Ergebnis beim Kopieren von einem 10GB großen File:   Wer sich das antun will: fast 30 minütiges Video mit Fortschrittsbalken (nicht vertont, nur den Counter habe ich dazugefügt und die Videos ebenso Splitscreen gemacht...) ist der Vollständigkeit halber hier bei Soapbox. Damit XP nicht ganz so schlecht abschneidet, hier ein paar Zahlen für XP Fans. Auch bei mir ist XP beim Booten schneller. Kann aber auch daran liegen, dass ich unter Vista mehr Programme laufen habe.   XP Vista Booten 1:13 1:21 Word 2007 starten 0:04 0:01 Herunterfahren 0:25 0:29 Dieses Ergebnis kann man ja des öfteren im Web lesen. Die Aussage ist allerdings ... also wer 50 mal am Tag booten und wieder herunterfahren will, der soll zu XP greifen. Wer allerdings eher mit Applikationen arbeitet, der muss zu Vista greifen. Wer möglichst negative Schlagzeilen schreiben will, weil die einfach mehr Klicks bringen,... nun ja, anderes Thema. Ich frage mich, wieso ich mit meiner Hardware (...) Fazit:Ich wäre mehr als nur bescheuert, wenn ich XP einem Vista vorziehen würde. Der einzige Punkt bei mir, wo XP tatsächlich schneller ist, ist beim Booten. Und das ist für mich aufgrund der Benutzung von Energiesparmodus/Ruhezustand vollkommen und 100% irrelevant. Auf meiner Hardware, bei den Dingen die ich als "Information Worker" arbeite, ist Vista die Rakete, sicher nicht XP. Wäre ich nicht vorher schon von Vista überzeugt gewesen, so hätte ich mich selbst mit diesem Test zum Enthusiasten gemacht :)... [More]