Ein Blog rund um Microsoft Windows und allem, was sonst noch so anfällt...

Selbstversuch nach c't Artikel - "Finger weg vom SP1"

von Georg Binder 16. February 2008 22:34
Man kennt das ja, kaum sagt wer "Finger weg" wird es erst so richtig interessant. Dachte ich mir jedenfalls - und installierte das SP1. Immerhin hab ichs ja dank Martina auch bei Technet gefunden :) Also Laptop her und los gehts. Die Zeitangaben sind leider nicht exakt gestoppt, ich hab's nebenbei gemacht und nicht die ganze Zeit gespannt auf den Schirm geschaut.... kann also gut sein, dass es kürzer dauert. 17:03 Complete PC Backup gestartet. Man kann ja nie wissen... sollte was schief gehen, dann kann ich binnen 20 Minuten den Ursprungszustand wiederherstellen. Ok, vielleicht hätte ich als Backupdrive keine 2,5" Platte nehmen sollen. Ich breche mittendrin ab und nehme eine ordentliche 3,5" Platte. Viel besser. 18:40 Deinstallation des RC1. Ich hatte ja den Release Candidate 1 drauf, der muss vorher runter. Ein paar Reboots notwendig. 20:00 Ah, das alte ist weg, jetzt kann ich die Installation starten. Ich sehe nebenbei einige Reboots. 21:32 Wie ich zurück ins Zimmer komme ist alles geschehen, hat also ca. 90 Minuten gedauert. Ich probiere ein wenig herum, hauptsächlich interessiert mich, ob irgendein Gerätetreiber fehlt. Kann aber nichts finden, scheint gut geklappt zu haben. Grafik geht, ich bin per WLAN online, Sound ebenso,... (ich schreibe den Artikel gerade mit dem Notebook...) War jedenfalls überzeugend genug, dass ich das selbe jetzt auch mit dem Desktop mache. Ein paar Anmerkungen noch zum heise Artikel: Das erste Service Pack für Windows Vista kursiert bereits im Internet, doch sollten Anwender noch nicht zugreifen. Das rät c't in der aktuellen Ausgabe 5/08. Genau. Deswegen veröffentlicht Microsoft das SP ja auch nicht, könnte man in dem Artikel durchaus auch "netter" formulieren. Und Microsoft "räumt" nichts "inzwischen" ein, quasi als nachgeschobenes Schuldeingeständnis, die angesprochenen Treiberprobleme standen genau so in der selben Meldung, die die Fertigstellung des SP1 bekannt gab. Im c't-Test kamen nach der Installation des Service Pack einige Verbesserungen zum Vorschein: Beim Kopieren von Dateien zeigt Vista mehr Tempo, auch an anderen Stellen beschleunigt das System die Arbeit. Jup, mag vielleicht manchmal ein Placebo Effekt sein, aber fühlt sich an vielen Stellen schneller an. Ich tue mir da besonders schwer, da ich ja eine Beta Version und den RC installiert hatte, da gab es laufend Verbesserungen. Mir aufgefallen sind auch, dass alles mit Netzwerken (Laufwerke, Ordneranzeige,...) flotter ist, ebenso lokale Ordner mit Bildern schneller angezeigt werden. Außerdem hat Microsoft die vielen Sicherheitsnachfragen reduziert, die Anwender bisher zum unkontrollierten Wegklicken verleitet haben. Kann ich zwar nicht nachvollziehen, wo jetzt weniger nachgefragt wird, aber wenn's die c't sagt, wird's schon stimmen :) Viele Programme, die mit der Ursprungsversion nicht liefen, funktionieren nun, aber leider nicht alle. Find ich positiv, habe ich jetzt schon von einigen Leuten gehört, dass "mehr" geht. Mir fehlen allerdings die entsprechenden Programme, die nicht gelaufen sind, denn bei mir ging eigentlich auch vor dem Service Pack alles. Aber ok, dann geht eben alles und noch mehr. Aber ich habe auch die umgekehrte Aussage bereits gehört: was vorher nicht lief, geht auch nachher nicht. Hier wären etwas spezifischere Angaben interessant, z.B. was geht heute mit SP1 nicht? Oder was geht alles, was mit RTM nicht ging? Das Programm GoLive 2 etwa schaltet die transparente Arbeitsoberfläche Aeoro ab, das Spiel Fahrenheit lässt sich gar nicht erst starten. Ok. Alle die Fahrenheit spielen: Finger weg von SP1. Ich musste erst danach  goog im Internet suchen, was das denn für ein Spiel ist. Aha, ein Spiel, das aus dem Jahr 2005, das in den 10-EUR Ramsch-Pyramiden steht. Soll aber ganz gut sein (also nichts gegen das Spiel! Wem Fahrenheit also wichtig ist, der möge dem c't Rat folgen: Finger weg von SP1!)  Und der Verlust von Aero bei GoLive 2... wenn ich so etwas lese, dann muss ich mir schon denken: Gott sei Dank sind das die Hauptprobleme von Vista. Ärgerlich ist, dass Vista trotz des Service Pack noch immer nicht mit Backup-Archiven zurecht kommt, die unter dem Vorgänger Windows XP erstellt wurden. Das nächste Hauptproblem. Egal, vistablog-Leser wissen mehr: NTBackup unter Vista nutzen. Auch bei der Akku-Laufzeit von Notebooks hat sich noch nichts getan. Im Test lief eines nur halb so lange wie mit Windows XP. Bei acht weiteren Notebooks konnte die c't-Redaktion ebenfalls keine Besserung feststellen. Wie wärs mit dem Energiesparmodus? Verstehe nicht, wieso das immer noch ein Thema ist. Aber mich würden auch da Rückmeldungen interessieren, ich habe im Netz nämlich schon in einigen Foren gelesen, dass die Laufzeit sich mit SP1 sehr wohl bessert. Im übrigen: in einem Artikel einen Sonderfall mit halber Laufzeit herzunehmen,... nicht sehr nett. Ich hab ein Notebook, das hat eine längere Laufzeit als unter XP und weiß auch, dass ich meine Ergebnisse nicht auf alle anderen Notebooks umlegen kann (darf/soll). Mitunter tauchen sogar ganz neue Probleme auf, etwa bei den Virenscannern. Norton Antivirus produziert Fehlermeldungen ... Man möge mir verzeihen, aber... ROFL. Echt? Norton AV macht Probleme? Überraschung. Zusammenfassung: Es sind viele Verbesserungen zu bemerken. Das Spiel Fahrenheit geht nicht und Norton AV macht Probleme. Ob der Titel "Finger weg" nur wegen der Treiberprobleme gewählt wurde, oder ob da mehr dran ist, kann ich dem Artikel nicht entnehmen, ich warte auf die Printausgabe am Montag. Heise bzw. c't hat sich unlängst etwas umfangreicher mit Vista beschäftigt, da waren die oben genannten Probleme nicht so ausschlaggebend, da liest sich das Fazit so: "Wer heute vor der Wahl steht, ob auf dem neuen PC Windows XP oder Vista laufen soll, kann beruhigt zu Vista greifen." Da vermute ich fast, dass der positive Vista Statusbericht in der Ausgabe 03/2008 bei der Heise Community zuviel Aufregung verursacht hat, deswegen mit dem Service Pack Bericht der Reparaturversuch :) Egal, ich mag c't trotzdem - oder vielleicht genau deshalb. Quelle: heise online - Finger weg vom Service-Pack für Vista Update 23:44Der Desktop hats auch überstanden. Vorläufiges Ergebnis - Treiberprobleme: null.... [More]
 

ITnT 2008 Rückblick

von Georg Binder 11. February 2008 07:52
Letzte Woche Dienstag bis Donnerstag fand in Wien die IT Fachmesse ITnT statt. Microsoft war mit einem großen Stand und einem großen Aufgebot an Personen vertreten. Und ich denke dass die Messe durchaus erfolgreich war (aus Microsoft Sicht), das Interesse an den Produkten war generell hoch (und die gezeigte Palette ebenso, von CRM 4.0 bis zum Development Bereich), die Besucherfrequenz zufriedenstellend (erster Tag im Vergleich eher schwach, am zweiten fast zu hoch, am dritten Tag gut). Mich persönlich hat es natürlich besonders gefreut, dass mich viele auf vistablog.at angesprochen haben, darunter auch Leser "der ersten Stunde". Also der spezielle Vistablog Gruß an alle Leser, die ich kennenlernen durfte! Hier ein Bild aus einem der Vorträge am Microsoft Stand (in diesem Fall Server Guru Hans): Links: MVP Peter Forster, real anwesend obwohl Experte für Virtualisierung (siehe auch TechNet Blog), rechts: auch Experten freuen sich über kleine Geschenke (Thomas, Peter):   Geballtes Vista Wissen (v.l.n.r): Christian, Emanuel, Robert (Product Manager) und ich. Das Bild hier trügt etwas, ich war NICHT bei Windows Vista, sondern bei SharePoint/Performance Point Server. Das hat mich aber auch nicht vor Fragen zu Dingen bewahrt, die eindeutig nicht zu meinem Stand gehörten. Personen, die mir ihre Leidensgeschichte von Windows 95 erzählen wollten, war da noch dass eher harmlosere. Aber bis auf solche Ausrutscher, waren die Gespräche qualitativ sehr gut, die Pausen gewohnt spärlich. Bei uns am Stand war sicherlich Unified Communications DAS Thema, vor allem der neue OCS mit Verbindung mit Round Table. Beim Partner T-System konnte man das ganze auch in Action sehen, die haben einen armen Mitarbeiter den ganzen Tag im Office in Wien in einen Konferenzraum gesperrt, damit er bei Bedarf mit Round Table / OCS mit dem Messestand kommunizieren kann :) Links Round Tabe mit Nortel IP Telefon mit integriertem Communicator, Rechts OCS Experte Gerhard in seinem Element, darunter Martina, die vom 360 Grad View von Round Table begeistert ist:   Aber nix ist so interessant wie ein paar G'schichterl, positiv wie negativ: Am ersten Tag gegen 16:00 meint ein Partner, dass das Internet ausgefallen sei:Partner: "Geht nicht!"Microsoft: "Ist das ihr Netzwerkkabel, das da heraushängt?"Partner: "Ah!" Kunde (jüngeres Semester): "Wie kann man in Excel hexadezimal die Zahl 1 so darstellen, dass dort 31 steht?" Als Experte-für-eh-alles bin ich da erst nachher gefragt worden, ich weiß noch immer nicht was er gemeint haben könnte. Für Tipps bin ich dankbar. 1 Ist heaxdezimal doch auch 1, vielleicht meinte er ASCII oder ANSI,.. hmmm. Aber auch unerfreuliches gibt's: ein Kunde hat ein Exchange Problem und nutzt die Messe als Support. Gut, nix neues, man bemüht sich in diesem Fall natürlich auch, und den meisten kann sofort geholfen werden... (was ich alleine für Office/Windows Tipps wieder losgeworden bin, würde auch reichen ein Buch zu füllen). Der Mitarbeiter kümmert sich ca 15-20 min wirklich geduldig wie nur was, geduldiger als ich gewesen wäre (Exchange Server Festplatte mit dem Store ist immer wieder voll, PST Files mit mehr als 8 GB werden korrupt,...). Es endet damit, dass sich der Kunde über den Mitarbeiter beschwert und den GM sprechen will. Er sei noch nie so herablassend behandelt worden. Ich stand die ganze Zeit in der Nähe und habe dem Gespräch über weite Strecken zugehört,... na ja letztlich egal, manche Leute sind einfach strange. Mir tut der Mitarbeiter allerdings leid, er hat sich wirklich umfassend, technisch kompetent und nett um den Herrn gekümmert. Und was hat er davon, eine schlechte Nachrede. Ich hatte aber selbst auch ein interessantes Erlebnis: Typ (leicht verwahrlost, kein Business Look jedenfalls) kommt, stellt sich ca. 1 Meter vor mich hin und ruft "Ich nutze Linux".Georg: *schulterzuck*Typ: "Ich brauche von Microsoft nichts!"Georg: *schulterzuck* (Ich schaue um mich herum, nur Microsoft Logos überall).Typ wiederholt: "Ich nutze Linux". Typ geht. Ich denke immer noch darüber nach. Irgendetwas wollte er mir damit sagen, aber ich komme nicht drauf, was das gewesen sein könnte. Na so viel dazu. Einen von einigen geäußerten Wunsch komme ich hier übrigens absichtlich NICHT nach: die ganzen mehr oder minder unbekleideten Messeschönheiten anderer Stände abzubilden. Ich weiß schon, wären vielleicht netter anzusehen, als die Microsoft Mitarbeiter, aber ich finds sexistisch. Widerlich. Pfui. Bis zum nächsten Jahr.... [More]
 

Office 2007 SP1 Installation bricht ab: Code 78F

von Georg Binder 29. January 2008 21:04
Weil's schon einigen Kunden/Partnern passiert ist, hier mal ein "lustiger" Fehler, der bei der Installation von Office SP1 auftreten kann. Die Lösung: irgendeine CD/DVD ins Laufwerk einlegen :) Muss nicht mal Office sein. Dann die Installation noch mal starten. Find ich lustig :) Mehr Info und Hintergrund bei TechNet Austria.... [More]
 

How-To: Wie kommt man bei T-Mobile zum Vertrag...

von Georg Binder 18. January 2008 01:42
Der heutige Wunschbeitrag geht an: Josef B., für folgenden Request: Am besten wäre, Sie würden Ihren Vertrag mit T-Mobile so weit anonymisieren, dass Ihre privaten Daten nicht mehr erkennbar sind, und ihn dann im VistaBlog veröffentlichen. So könnte ich dann bei T-Mobile "beweisen", dass es ein Angebot gibt, von dem sie nichts mehr wissen wollen... Jetzt muss man Unternehmen schon ihre eigenen Angebote beweisen? Nicht mal ein direkter Draht zur Bundesregierung hilft? Was soll dann der "normale" Konsument für Chancen haben ... aber gut, dass es den Vistablog gibt, danke Microsoft!  ;-) Warum die Hotline dem einen potentiellen Kunden etwas anderes mitteilt, als dem anderen, kann ich also nicht beantworten, mein Weg war nämlich genau der selbe: Ich habe bei der Hotline angerufen, nach "Sim-only" gefragt, bin verbunden worden (2 min warten) Antwort: "Ja, kein Problem, gehen Sie in einen beliebigen Shop, alle Sim-only Verträge sind ohne Mindestvertragsdauer." Ich gehe in einen ebensolchen, warte ca. 5 min (es war jemand vor mir), und ca 5 min später verlasse ich das Geschäft wieder. Mit der Sim-Karte. Eine Stunde später war ich damit online. Mag sein, dass es diese Aktion nicht mehr gibt. Vielleicht ist diese Aktion "passiert". Wäre aber eigentlich ziemlich schade von T-Mobile... Hier das wesentliche (private Daten anonymisiert): Hier der Vertrag und meine erste Rechnung. Ausdrucken und im Shop sagen "für mich das selbe bitte".      Ich hoffe also, dass ich damit weiterhelfen kann. Sowohl Konsumenten & Kunden, als auch T-Mobile Beratern. Und Dokumente schwärzen wollte eh auch schon immer mal :) Related Posts: Neues Jahr, neues UMTS Entscheidunghilfe UMTS Vertrag... [More]
 

Vista Setup mit Windows Deployment Services

von Georg Binder 12. January 2008 19:54
Christian Decker (PTS Team) versucht sich an den Windows Deployment Services (WDS). Herausgekommen ist ein Erfahrungsbericht, wie man schnell ein Vista Deployment auf die Reihe bringt, lesenswert! Windows Deployment Services (WDS) Grundsetup oder „Wie setze ich ein einfaches Vista Deployment schnell auf“ Teil 1 Windows Deployment Services (WDS) Grundsetup oder „Wie setze ich ein einfaches Vista Deployment schnell auf“ Teil 2 Windows Deployment Services (WDS) Grundsetup oder „Wie setze ich ein einfaches Vista Deployment schnell auf“ Teil 3 Mehr zu Deployment bei Microsoft Deployment (vormals BDD)... [More]
 

Wo manchmal Software hingehört...

von Georg Binder 23. December 2007 20:35
Beim Shoppen ist mir das Schild aufgefallen. Hmm. Jaja, das Software WC. Dort sollten die meisten Vorinstallationen hin. Na vielleicht schreibe ich über die Feiertage mal eine Anleitung zum Downgrade :) Und bei der Kassa gabs dann etwas zu kaufen das nannte sich "Digitales Licht". Ich habs nicht gekauft, aber meine Physikkenntnisse reichen leider nicht dafür aus mir zu erklären, was digitales Licht ist. Was mich aber dafür an diesen Filmdialog erinnert (siehe auch YouTube): Hamid Wozu ist das?" Rambo: "Das ist blaues Licht." Hamid: "Und was macht es?" Rambo: "Es leuchtet blau.... [More]
 

Vista Hardware-unabhängig

von Georg Binder 21. December 2007 12:10
Einer der am meisten genannten Vorteile von Vista ist die Hardwareunabhängigkeit, konkret die Fähigkeit eines Vista Images auf jeder beliebigen HAL fehlerfrei zu booten. Wie so oft wurde ich wieder einmal unfreiwillig zum Versuchskaninchen, nachdem mein mittlerweile 4 Jahre altes Asus P4P800 SE samt Pentium 4 Prescott 3GHz und 2GB RAM die Löffeln abgab. Bei so alter Hardware wollte ich mir gar nicht die Mühe machen, herauszufinden ob es jetzt die CPU oder das Mainboard waren, die den Geist aufgegeben hatten. Die Grafikkarte konnte ich ausschliessen, da hatte ich ein zweites, baugleiches Modell, mit dem das Bild auch nur schwarz blieb. Jedenfalls entschied ich: Mein PC, der ein relativ neues Gehäuse, neue Festplatten und DVD-Laufwerke hat, braucht ein neues Innenleben. Ich kaufte daher bei meinem Lieblingshändler NRE in Purkersdorf: 1 Core 2 Duo E6750 1 Mainboard Gigabyte P35-DS3R 1 Gigabyte Geforce 8600 GT 1 Netzteil Seasonic SI2 II 4 x 1 GB Speicher Kingston HyperX PC2-6400U CL5-5-5-15 Scythe Mugen CPU Kühler Stromsparen war mir wichtig, denn mein Desktop PC läuft rund um die Uhr. Lautstärke war mir wichtig, denn er steht im Wohnzimmer. So hatte ich bis auf eine etwas stärkere CPU und einen anderen CPU Kühler genau die gleichen Komponenten gewählt wie im Bauvorschlag 3 der Computerzeitschrift c't Ausgabe 25/2007, Seite 105. Meine erste große Überraschung nach der Assemblierung war, dass das Ding nicht mehr hörbar ist. Böse Zungen können jetzt sagen, dass das daran liegt, weil es vom Media Center auf der anderen Seite des Wohnzimmers übertönt wird. (Mein nächstes "Projekt"!) Und das stimmt leider auch. Media Center abgedreht, jetzt wird er nur mehr von meinem Laptop übertönt (und das heisst was). Auch diesen abgedreht - So still war es noch nie in meinem Wohnzimmer! Bei sonst völliger Stille im Raum sind nur noch ein leises Lüftchen und minimale Vibrationen der Festplatten zu hören. Durch Gumminoppen, Festplattenentkoppler und Drehzahlregler werde ich bei Gelegenheit auch noch diese kaum wahrnehmbaren Restgeräusche wegzaubern. Auf 0,3 bis 0,4 Sone lässt sich der "Lärm" laut c't reduzieren. Vista hochkriegen Jetzt kam aber der spannende, weil Software-Teil meines vorweihnachtlichen Abenteuers. Aufdrehen, Vista bootet - Blue Screen of Death. Recht bald erkannte ich, dass wohl meine alte Vista Installation andere SATA Treiber hatte. Aber die Treiber jetzt offline einzuspielen, war mir zu aufwendig, wenngleich es sicher irgendwie funktioniert hätte. (Tipps bitte als Kommentar posten!) Daher im Bios auf AHCI umgeschalten. Der AHCI Modus von SATA Controllern ist bekanntlich dafür da, dass Betriebssysteme mit SATA Controllern über einheitliche AHCI Treiber kommunizieren können und keine speziellen SATA Treiber brauchen. Doch immer noch: Blue Screen und Stop Fehler: 0x0000007B 0x0000007B in die Suchmaschine meiner Wahl eingegeben - und dieses hier gefunden: http://support.microsoft.com/kb/922976/en-us AHCI war in meiner alten Installation deaktiviert und muss erst in der Registry aktiviert werden: Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\\System\\CurrentControlSet\\Services\\Msahci den Value von 'Start' auf '0' setzen Doch Hilfe, wie editiere ich die Registry, wenn ich das System nicht hochkriege? Auch kein Problem: Booten von einer Windows PE CD und regedit eingeben. Im Registry Editor mit der Funktion "Struktur laden..." die Struktur "HKEY_LOCAL_MACHINE" aus dem File SYSTEM in c:\\windows\\system32\\config\\ laden Da es in einer Offline Registry logischerweise kein "CurrentControlSet" gibt, habe ich den oben genannten Key sicherheitshalber in allen Controlsets ("ControlSet01"...) geändert. "Struktur entfernen..." Neustarten Alternativ wären dafür auch der ERD Commander aus dem Microsoft Desktop Optimization Pack oder Bart's PE in Frage gekommen. Da Bart's PE aber meines Wissens nach noch auf XP basiert, wäre ich hier vorsichtig. Wäre es ein Image gewesen - hätte man das noch einfacher mit den Tools aus dem WAIK ("Windows Automated Installation Kit") machen können. Das WAIK erlaubt übrigens auch das Erstellen eine bootfähigen CD mit Windows PE 2.0 Unglaublich aber wahr: Nach diesem kleinen chirurgischen Eingriff bootet Vista hoch, startet nachdem es von Windows Update mit Treibern versorgt wurde ein paar mal neue und Voilà - alles läuft einwandfrei und der Leistungsindex ist sehr zu meiner Zufriedenheit: Eine kleiner Vorschlag noch in Richtung Microsoft: Es wäre schön, wenn die Reparaturfunktion von Windows Vista eine Möglichkeit bieten würde, diesen MSAHCI Schlüssel zurückzusetzen, dann könnte auch der normale User, der sich nicht über regedit und Windows PE drübertraut sein System auf neue Hardware portieren. Aber wer weiß, vielleicht kommt das ja mit SP1. EDIT 22.12.2007, 06:45: Warum einfach wenn's auch kompliziert geht ;-) Windows PE wäre gar nicht notwendig gewesen. Die Windows Vista DVD ist ja bootfähig und bietet Systemwiederherstellungsfunktionen. Von dort aus einfach die Konsole aufrufen und regedit starten: Danke an nergod für den Tipp!... [More]
 

Fernseher Checkliste für Media Center Benutzer

von Georg Binder 6. December 2007 19:30
.externalclass4c6bb084bf7649f9af316a99e1a58336 .style1{border-collapse:collapse;border-style:solid;border-width:1px;} Im folgenden möchte ich ein paar Tipps geben, damit andere beim Kauf eines passenden Fernsehers für ihr Media Center nicht die selben Fehler machen wie ich.    Hier einmal die Checkliste für Flachbildschirme, weiter unten dann die Erklärungen und Hintergrundinfos:   MUSS TIPP Anschlüsse HDMI mehr als 1 HDMI Eingang; HDMI 1.3 Support HD Auflösung min. 720p Auflösung (1280x720) 1080p Auflösung (1920x1080) Bildausgabe Pixelgenaue Darstellung über HDMI   Bildwiederholrate 50Hz, 60Hz, 24p Modus!   Reaktionszeit   < 12 ms bei LCD Panels Seitenverhältnis 16:9   Schwarz-Wiedergabe   Im Shop anschauen! Helligkeit / Kontrast > 400 cd/m² je höher umso besser Plasma vs. LCD   Bis 42 Zoll LCD, darüber evtl. Plasma Tuner   für Media Center i.d.R. nicht notwendig Standby   siehe Erklärung Diagonale   Faustregel: Diagonale x 2,5 = Abstand zur Couch Anmerkung: Rückprojektion, Beamer und DLP kann man natürlich auch erwägen, alle haben ihre Vor- und Nachteile, um den Rahmen hier nicht zu sprengen, habe ich die weg gelassen und mich nur auf Plasma und LCD konzentriert. Kurz die Nachteile dieser drei Varianten: Rückprojektion: Groß (tief), eigentlich keine Vorteile zu LCD Beamer: meistens sehr laut, keine Schwarzwiedergabe möglich und daher nur im abgedunkelten Zimmer einsetzbar, 720p und 1080p Versionen noch recht teuer, Lampen teuer. DLP: teuer, Betrachtungswinkel meist eingeschränkt. Röhrenfernseher sollte man heute, wie ich meine, völlig vergessen, wenngleich sie bei der Schwarzwiedergabe ungeschlagen sind! Erklärungen und Hintergrundinfos zu Flachbildfernsehern Anschlüsse Für Media Center User ist HDMI ein Muss. Bei sämtlichen derzeit käuflich erhältlichen Media Center Geräten (Acer, Sony, Fujitsu Siemens) sind HDMI Ausgänge vorhanden. Selbst bei Marke Eigenbau wird vermutlich eine DVI Grafikkarte vorhanden sein. Ein DVI-HDMI Kabel stellt dann die digitale Signalübertragung zum Fernseher sicher. Ein zweiter (oder dritter) HDMI Eingang empfiehlt sich, falls man zusätzlich einen Blueray/HDDVD Player oder z.B. eine Spielkonsole mit HDMI Ausgang anhängen will. HDCP ist ein Muss! Die Unterstützung der neuesten HDMI Standards (HDMI 1.3) jedenfalls empfehlenswert. Alle anderen Anschlüsse sind für die Media Center Nutzung mehr oder weniger irrelevant. (SCART usw.) - werden aber möglichweise für alte Technik wie VHS Player/Rekorder noch benötigt. HD Auflösung Je nach Budget sollte man jedenfalls eine Auflösung von entweder >= 720p oder 1080p wählen. Achtung: Die Preisunterschiede schmelzen aber schon extrem dahin, daher geht mein Tipp eher in Richtung 1080p, da damit auch das nächste Thema "pixelgenaue Darstellung" kein Problem ist. Das p ist auch ganz wichtig -  1080i ist ein großes "No-No". "i" steht für interlaced, "p" für progressive. Bei Interlaced gibt es Zeilensprünge und bei schnellen Szenen entsteht ein "Kammeffekt". Beim Anschluss von HTPC's ist die Wiedergabe ohne Zeilensprünge besonders wichtig. HDTV in 1080i kann dann natürlich auch wiedergegeben werden, aber mit einem guten Deinterlacer (kann bei MCE softwareseitig erfolgen) schaut das gleich viel besser aus. Lasst die Finger von allen Geräten mit anderen Auflösungen als 1280x720, 1366x768 oder 1920x1080! Vorsicht: Besonders bei Plasmas trifft man vereinzelt auf Geräte mit niedrigerer Auflösung!!! Bildausgabe Das massivste Problem überhaupt, und das ist auch der Fehler, den ich bei meinem TV Kauf gemacht habe, ist die Tatsache, dass die meisten HDReady Fernseher 1366x768 native Auflösung haben, diese aber über HDMI nicht entgegennehmen. Das führt dazu, dass das Bild von 1280x720 hochskaliert wird, was fürchterlich aussieht. Pixelgenaue Darstellung ist ein absolutes MUSS! Leider geht das aber nur bei den wenigsten Fernsehern! Die meisten bleiben schwarz, wenn man versucht ihnen 1366x768 über DVI oder HDMI zu füttern! Wie oben erwähnt, bei 1920x1080p ist das kein Problem, denn das ist sowohl die native Auflösung des Fernsehers als auch die vom Media Center ausgegebene Darstellung. Auf mce-community.de ist das Problem auch bekannt und die Community versucht eine Liste von Fernsehern mit pixelgenauer Darstellung zu erstellen. Die Liste ist überschaubar. Wie gesagt, mit Full HD (1920x1080p) sollte man aber auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein. Bildwiederholrate 60Hz und 50Hz sind sowieso ein Muss, dann gibt es aber noch das Thema 24p: Ein Thema, auf das mich c't gebracht hat, und das ich auf der KlangBilder 07 Messe selbst nachvollziehen konnte, ist das 24p Problem. Hollywood Filme werden (im Gegensatz zu Fernsehsendungen) mit 24 Bildern pro Sekunde aufgenommen und digitalisiert. Während also für das Fernsehen 24p kein Thema ist, ruckeln NTSC DVD's, aber leider auch HDDVDs und BlueRay Filme ganz fürchterlich, wenn der Fernseher nicht 24p unterstützt. Siehe bei c't hier, hier und hier. Das Wiedergabegerät (in unserem Fall also das Media Center) muss übrigens auch 24p unterstützen, aber das ist ein eigenes Thema, dem ich mich in einem eigenen Blog Artikel widme, sobald ich ein Media Center mit HDDVD oder Blueray Laufwerk habe. Reaktionszeit Eine Reaktionszeit von < 12ms ist ratsam, bei den meisten modernen LCD Fernsehern aber auch vorhanden, noch niedrigere Reaktionszeiten sind vor allem all jenen zu empfehlen, die auch gamen wollen. Seitenverhältnis Spätestens seit die meisten Fernsehsender auf 16:9 umgestellt haben, spricht nichts mehr für 4:3, und es gibt auch praktisch keine 4:3 LCD Panels. Wichtig ist aber auch, dass die nativen Pixeln und das tatsächliche Seitenverhältnis immer übereinstimmen. 1280x720, 1366x768, 1920x1080 = 16:9, 1024x768 hingegen ergibt weder 16:9 noch ist es eine HD Auflösung! Finger weg! Schwarz-Wiedergabe Sowohl LCD als auch Plasma tun sich schwer Schwarz richtig darzustellen, nämlich ganz dunkel. Resthelligkeit ist störend und unterscheidet oft einen guten von einem schlechten Fernseher. Manche Hersteller spezialisieren sich in letzter Zeit auf eine gute (=dunkle) Schwarz-Wiedergabe. Am besten im Geschäft vor dem Kauf testen! Helligkeit/Kontrast Bei der Helligkeit gilt: Je höher desto besser! - Zusätzlich: im Geschäft begutachten. Mehr als 400cd/m² sind ein Muss, 600 oder mehr schon Spitze. LCD vs. Plasma Darüber wird viel diskutiert. Unter 42" spricht wenig für Plasma. Mehr Stromverbrauch, laute Kühlung notwendig etc. etc. Weiters gibt es bei Plasma Panels das Burn-In Problem. (Im Hilton Donau gibt es über der Bar einen Plasma wo sich der Snooker Tisch von Eurosport eingebrannt hat - kein Scherz!) Ab bestimmten Diagonalen ist Plasma aber möglicherweise wesentlich günstiger. Mehr dazu hier. Tuner Ein Tuner ist nur dann wichtig, wenn man auch direkt am Fernseher fernsehen möchte und nicht nur über das Media Center. Da DVB-T ohnedies vom Bild her eine totale Katastrophe, und für hochauflösende Fernseher unbrauchbar ist, und DVB-S Tuner nur in den wenigsten Fernsehern eingebaut sind, bleibt nur zu überlegen, wenn man so wie ich analoges Kabelfernsehen hat, einen Fernseher mit einem guten Deinterlacer und Upscaler zu kaufen. Er entfernt den Kammeffekt und rechnet das PAL Bild auf die native Auflösung des Panels hoch. Am Media Center macht das im Idealfall die Grafikkarte. Aber auch das ist ein Thema, dem ich mich einmal eigens widmen sollte. Standby Mein letzter Fernseher hatte die unangenehme Eigenheit das Bild auf blau zu schalten samt einer Meldung "Kein Signal" (oder so ähnlich), wenn das Media Center die Ausgabe ausschaltete. Ein Monitor würde dann einfach in den Standby-Modus gehen, und genau das würde ich mir auch von einem LCD/Plasma Fernseher erwarten. Mein neuer Fernseher schaltet wenigstens das Bild schwarz, geht aber auch nicht von selbst in den Standby, wenn das Signal weg ist. Diagonale Noch ein Fehler, den ich gemacht habe: Wenn die Couch nur zwei Meter entfernt ist, sollte man keinen 42" Fernseher kaufen! Faustregel: Diagonale mal 2,5 = idealer Abstand zur Couch.  Hier habe ich eine kleine Tabelle für gängige Fernseherdiagonalen gemacht: Diagonale in Zoll Diagonale in cm Abstand zur Couch in m 23 58,49 1,46 26 66,11 1,65 27 68,66 1,72 30 76,29 1,91 32 81,37 2,03 37 94,09 2,35 40 101,71 2,54 42 106,80 2,67 45 114,43 2,86 50 127,14 3,18 60 152,57 3,81 Einige etwas ältere Artikel zum Thema Fernsehkauf: http://www.mce-community.de/forum/index.php?showtopic=9016 http://electronics.howstuffworks.com/tv-buying-guide.htm/printable Fragen, Kommentare, Ergänzungen, Korrekturen erwünscht!... [More]
 

Eine Sandbox bitte!

von Georg Binder 13. November 2007 22:55
Kurz mal eine Software gefahrenlos ausprobieren? Möglicherweise mit Spy- oder Malware verseuchte Software trotz allem sicher ausführen? Mit dem kostenlos erhältlichen Tool "Sandboxie" ist das ohne Probleme möglich. Normalerweise schreiben Programme beim Ausführen ihre Daten direkt auf die Festplatte, außerdem werden Daten ebenso direkt von der Festplatte gelesen. Sandboxie ändert die Regeln und sorgt dafür, dass Schreibe-Operationen nicht mehr auf die Festplatte, sondern auf einem flüchtigen Speicher ausgeführt werden. Daten können dennoch über Sandboxie von der Festplatte gelesen werden. Sobald ein Programm über Sandboxie ausgeführt wird, werden Daten aber niemals auf die Festplatte geschrieben. Stattdessen werden diese lediglich in der Sandboxie-Umgebung abgespeichert. Sandboxie kann dazu verwendet werden, die Statistiken von Solitär zu bewahren, indem man Anfänger nur in der "Sandbox" spielen lässt. Spaß beiseite, ein besseres Beispiel ist schon der Einsatz von Sandboxie beim Surfen im Internet. Denn somit kann man beispielsweise (gefahrenlos) neue Toolbars oder Browser Add-Ins ausprobieren. Nach dem Surfen braucht man die "Sandbox" nur wieder verwerfen und schon sind die möglicherweise gefährlichen Daten verschwunden. Sandboxie schützt nicht nur Ordner und Dateien, sondern auch die Registry. Sie wird für die in der "Sandbox" ausgeführten Anwendungen einfach virtuell zur Verfügung gestellt. Leider fehlt derzeit noch die Unterstützung für 64-Bit. Weitere Informationen und Download (Englisch): http://www.sandboxie.com/... [More]
 

Wireless Notebook Laser Mouse 7000

von Georg Binder 13. November 2007 16:43
Es "lasert" wieder mal - mit der neuen Microsoft Wireless Notebook Laser Mouse 7000 soll höchster Komfort und eine möglichst stabile Verbindung zum PC geschaffen werden. Die Maus wird mit Batterien und dem 2,4 GHz-Empfänger ausgeliefert. Die Maus wirkt grundsätzlich sehr erogonomisch - und das ist sie auch! Ich arbeite jetzt schon einige Wochen damit und kann nur bestätigen, dass auch längeres Arbeiten mit der Maus ohne Beschwerden möglich ist. Zudem ist die Maus sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet. Stabile Verbindung? Ja, dank der 2,4 GHz-Technologie lässt sich die Maus durch nichts stören. Selbst an Flughäfen und in Räumen mit vielen Funkgeräten soll die Maus einwandfrei funktionieren. Der kompakte Empfänger versteckt sich bei Nichtgebrauch einfach in einer praktischen Mulde auf der Rückseite der Maus. Ein weiteres Highlight der Maus ist der High-Definition-Laser, der präzises Arbeiten bei einer Auflösung von 1000 dpi ermöglicht. Insgesamt lassen sich mit der IntelliPoint-Software fünf Tasten frei belegen, zudem ist die Maus mit einem 4-Wege-Scrollrad ausgestattet. Zuletzt gibt eine praktische Batteriestandsanzeige an, wenn die Batterien mal gewechselt werden sollten (gegenüber den Vorgängermodellen soll die Maus aber eine 5-mal längere Batterielebensdauer bieten). Leider arbeitet die Maus nicht mit Bluetooth, wodurch sich bei Notebooks mit integriertem Bluteooth die Maus nur in Verbindung mit dem Empfänger nutzen lässt. Aber wie bereits erwähnt sorgt dieser dank der 2,4 GHz-Technologie für eine optimale Verbindung mit dem PC. Mehr Informationen: http://www.microsoft.com/austria/hardware Wer Interesse an dieser Maus hat, sollte mal auf winforpro.com vorbeischauen, da kann man bis zum 1. Dezember ein Exemplar der Wireless Notebook Mouse 7000 gewinnen.... [More]
 

Windows Live - Persönliche Seite

von Georg Binder 6. November 2007 17:56
Auf live.com ist ein nettes Feature "versteckt", das sich "Persönliche Seite" nennt. Mit einem Klick auf den gleichnamigen Link rechts oben auf live.com kommt man zur persönliche Seite, die man sich nach Belieben anpassen kann. Es lässt sich nicht nur aus unterschiedlichen Farben und Layouts wählen - über den Link "Inhalte hinzufügen" fügt man der persönlichen Seite unterschiedlichste Gadgets (darunter eine Wettervorhersage, die Windows Live Favoriten, uvm.) oder RSS-Feeds hinzu. Ich habe live.com schon seit einiger Zeit als Startseite eingerichtet, da für mich die persönliche Seite stets Überblick über aktuelle Feeds, Mails und zudem auch Zugriff auf die Windows Live Favoriten bietet. Wer die Windows Live Suche verwenden will, kann diese auch mithilfe des Suchfelds über der persönlichen Seite weiterhin nutzen. Zudem können mehrere Seiten eingerichtet und auch freigegeben werden. Windows Live: http://www.live.com... [More]
 

Windows Live OneCare - PCs umfassend schützen

von Georg Binder 30. October 2007 17:22
Microsoft bietet einen selbst aktualisierenden PC-Schutz an, der sowohl vor Viren als auch vor Hackern und anderen Bedrohungen schützen soll. Aktuell kann man sich die Beta-Version von Windows Live OneCare 2.0 herunterladen und testen. Bei Windows Live OneCare handelt es sich (fast) um ein "Allround-Security-Pack", das den PC schützt und pflegt. Denn neben der Möglichkeit, nach Viren sowie Spy-, Ad- und Malware zu suchen, kann man auch eine umfassende Wartung des PCs durchführen. Diese Wartung umfasst die Defragmentierung der Festplatten, das Entfernen nicht benötigter Dateien, einen Viren-Scan, die Sicherung persönlicher Daten und schließlich eine Überprüfung auf neue Sicherheitsupdates. Im Einzelnen betrachtet nichts besonders, jedoch eine bequeme Möglichkeit, seinen PC ohne viel Klickerei auf Vordermann zu bringen. Neu in der Version 2.0 ist die Verwaltung von "OneCare-Gruppen". Eine "OneCare-Gruppe"; erlaubt es, bis zu drei Rechner von einem Haupt-PC aus zu warten. Hierzu darf eine OneCare Lizenz natürlich auch auf bis zu drei Rechnern verwendet werden. Der Schutz von OneCare läuft stets im Hintergrund und aktualisiert sich selbst. Ein Blick in die Taskleiste genügt, um anhand des OneCare-Symbols den Sicherheitsstatus zu überprüfen. Unter Windows Vista schaltet OneCare automatisch den Windows-Defender sowie einige weitere Sicherheits-Features aus, sodass OneCare die zentrale Anlaufstelle in Sachen Sicherheit bildet. (Nach einer Deinstallation werden die Sicherheits-Features natürlich wieder eingeschaltet.) In letzer Zeit habe ich hin und wieder von Problemen mit Windows Live OneCare gehört (am Besten einfach vor der Installation einen Wiederherstellungspunkt erstellen), die 2.0 Beta läuft auf meinem Notebook einwandfrei - keine Performanceprobleme, kein zerstörtes Vista, keine Probleme nach der Deinstallation. Ich persönlich kann dieses Produkt wirklich nur empfehlen, da es den PC nicht nur schützt, sondern auch optimiert. Windows Live OneCare 2.0 Beta Download: http://get.live.com/betas/onecare_betas... [More]
 

Media Player

von Georg Binder 25. September 2007 09:02
Einmal darf ich das EU Thema noch aufgreifen, denn nachdem der Media Player von Microsoft nun offiziell böse ist, hätte ich gerne von den Vistablog Lesern gewußt, was bei ihnen läuft... Hier zwei passende Bilder von den Vistablog Lesern aney1 und Marcus: ... [More]
 

Nein, ich will iTunes nicht

von Georg Binder 11. September 2007 21:45
Ich wußte, dass ich Quicktime nicht installieren soll. Aber vor ein paar Tagen hab ichs dann doch gemacht, weil ich unbedingt diesen einen Film-Trailer sehen wollte und der wieder so in der Webseite eingebettet war, dass man den echten Pfad nicht finden konnte, usw.. (ja ich weiß schon, VLC und ein Streamdownloader,... es war mir einfach zu kompliziert). Also habe ich Quicktime installiert. Was poppt mir gerade eben auf? Ein Updater... nun ja man kennt das ja, also fast schon gedrückt,... sehe ich, dass dort auch iTunes gleich mitinstalliert werden soll?! Hallo, das Ding soll mir ein Update durchführen, nicht wie ein Trojaner zusätzliche Programme installieren. Es mag schlimmeres geben auf der Welt, aber das finde ich einfach "unfein".... [More]
 

Erfahrungsbericht Problemlösungen

von Georg Binder 17. August 2007 15:00
Kleiner Erfahrungsbericht zwischendurch: Gestern abend, eigentlich in der Nacht, hat mich ein Freund als Supporthotline mißbraucht. Das kommt öfter vor, aber da es wirklich ein guter Freund ist,... ich nehme an, dass das jeder IT-Wissende kennt, dass man im Bekanntenkreis eben aushelfen soll/muss/darf. Was war das Problem: die Architekur Software ArchiCAD, die vorher problemlos unter Vista lief, ließ sich nicht mehr starten ("Anwendungsfehler"). Anwender: "Hab nix installiert, eventuell die Windows Updates?". Nun, mag sein. Ich habe ihn dann telefonisch hingeleitet zu den Wiederherstellungspunkten... vorher ist mir nur eingefallen, dass Windows ja vielleicht mehr weiss... also ab zu "Problemberichte - und Lösungen". Er hat dann 91 Probleme berichtet und nach Lösungen gesucht und gefunden. Ergebnis: Quicktime hat ArchiCAD gekillt. Worauf dem Anwender eingefallen ist, dass er ja vor kurzem ITunes installiert hatte,... und ITunes hat auch eine andere Quicktime Version mitgebracht. Problemlösung: Reinstallation von der benötigten Quicktime Komponentenversion (bzw. weils einfacher war: auf Wiederherstellungspunkt zurückgehen). Was mich da so fasziniert: ich wäre NIE auf die Idee gekommen, dass die (mir unbekannte) Software ArchiCAD Quicktime benötigt, noch was der Anwender auf seinem Rechner sonst so installiert. Aber Vista wußte es, und hat es in einer Weise präsentiert, dass auch der Anwender wußte, was Sache ist. Fazit: Anwender (und ich) restlos von Vista überzeugt. Related Posts: Fehlerberichte senden! Vista ist doof, weil keine Geräte funktionieren? Warum Vista weniger Störungen oder Probleme hat... [More]